Hauptschule Bielstein wieder erfolgreich beim Kölner Schulmarathon

Die Schulstaffel der GHS Bielstein mit Svenja Laake, Denise Hüller, Ansgar Heidermann, Rudolf Miller, Alex Ortmann, Dominik Müller, Philip Gläser und Alina Berges (Schülerbetreuerin) bewies im dritten Jahr hintereinander Teamgeist und Leistungsstärke und sicherte sich mit 3 Stunden und 52 Minuten einen Platz im Mittelfeld.

Die bisher jüngste Mannschaft der GHS trotzte dem zu Beginn des Rennens einsetzenden Regen und ließ sich zu keinem Zeitpunkt die gute Stimmung und Motivation nehmen. Der Kölner Marathon ist der einzige Marathon in Deutschland, der Schülern ermöglicht im großen Läuferfeld von über 14 000 Teilnehmern zu starten und von über 450 000 Zuschauern angefeuert zu werden.

Lauftreff „running & more“ – Das sportliche Highlight für die gute Sache

Der Lauftreff „running & more“ des TSV Dieringhausen veranstaltet am Freitag, 16. und Samstag, 17.September 2005 einen Kombinationslauf über eine Distanz von ca. 120 Kilometern. Es werden fünf Teams mit je zwei Personen starten. Jedes Teammitglied absolviert im Wechsel fünf Kilometer laufend bzw. auf dem Fahrrad. Es wird in der Nacht von Freitag auf Samstag um Mitternacht gestartet.

Der Start wird in Neuwied am Rhein sein. Die Strecke führt rheinabwärts bis Bonn, von dort aus führt der weitere Streckenverlauf Richtung Sieg. Weiter geht es durchs Bröltal, von wo aus Kurs in Richtung Marienberghausen und Elsenroth genommen wird. Über Bielstein, Weiershagen und Osberghausen lockt das Ziel des Laufes, der Sportplatz in Dieringhausen. Dort wird ein gemütlicher Grillabend über die Anstrengungen der langen Strecke hinweghelfen. Wie der Überbegriff „Sponsoren-Marathon“aussagt möchte der TSV Dieringhausen möglichst viele Sponsoren gewinnen, die die Aktion unterstützen. Die Sponsoren spenden dann einen frei wählbaren Betrag pro Kilometer.

Der erzielte Betrag wird wie folgt verwendet. Die Hälfte des Gesamtbetrages kommt der Kinder und Jugendleichtathletikgruppe des TSV Dieringhausen zu Gute. Die Kinder sollen als Weihnachtsüberraschung mit Trainingsanzügen ausgestattet werden. Die andere Hälfte des Betrages wird der Hilfsorganisation „Projekt Kongo“ übergeben. Hier handelt es sich um ein Projekt, welches vom Gemeindepfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Oberbantenberg vor vielen Jahren ins Leben gerufen wurde. Pfarrer Daniel Boltner unterstützt afrikanische Kinder, die durch Krieg und andere Schicksale ohne Eltern in größter Armut aufwachsen. Die Gelder und Sachgüter dieser Hilfsorganisation gehen direkt und ohne bürokratische Kosten zu den Hilfsbedürftigen nach Kinshasa.

Die Teilnehmer der fünf Teams würden sich sehr freuen auf den letzten Kilometern möglichst viele Läufer und Radfahrer zur moralischen Unterstützung als Begleitung begrüßen zu können. Streckeninfos können während des ganzen Laufes unter Tel. 0170/3114836 direkt von den Teams abgefragt werden.

Unfall auf der Wiehltalbrücke geklärt

Fotos: Christian Melzer

Am Donnerstag wurde die Brücke für mehr als vier Stunden gesperrt. Das Gummersbacher Amtsgericht hatte einen Ortstermin auf der Brücke anberaumt, um zu klären, wie es zum dem Unfall kommen konnte.

In einer gemeinsamen Erklärung haben fünf Gutachter erklärt, dass der Laster, der vor einem Jahr von der Wiehltalbrücke stürzte, vorher zweimal von einem Auto gerammt wurde.


Der Angeklagte hat zwar zugegeben den BMW gefahren zu haben, allerdings machte er ansonsten zu dem Unfallhergang keinerlei Angaben.

Das Auto, ein BMW mit abgefahrenen Reifen, wurde von dem 26-jährigen Mustapha A. gelenkt, der mit zuviel Tempo und ohne Führerschein unterwegs war. Zum Unfallzeitpunkt stand der 26-Jährige zudem unter dem Einfluss von Cannabis.

Der Prozess um den teuersten Autounfall in Deutschland (die Sanierung der Brücke wird ca. 35 Millionen Euro kosten) soll in der kommenden Woche mit den Plädoyers weitergehen.

Die Witwe des getöteten Lastwagenfahrers wollte beim Ortstermin auf der Wiehltalbrücke genau wissen, wie ihr Mann ums Leben kam. An dieser Stelle stürzte er vor einem Jahr mit einem Tanklaster, geladen mit 30 000 Litern Treibstoff, in die Tiefe.

Die Brücke war nach dem Unfall nur provisorisch in Stand gesetzt worden und soll erst im kommenden Jahr komplett saniert werden, dazu müssen rund 20 Meter beschädigte Fahrbahn komplett aus der Brücke herausgeschnitten und ersetzt werden. Wer für den Millionenschaden aufkommen muss, wird sich erst nach dem Urteil des Amtsgerichts klären, das am Mittwoch nächster Woche erwartet wird.

Durch die Sperrung der Wiehltalbrücke staute sich der Verkehr am Donnerstag rund um Bielstein.