Kevin Palausch kehrt zum BSV Bielstein zurück

Nach nur einem halben Jahr beim BV 09 Drabenderhöhe kehrt Kevin Palausch zum BSV Bielstein zurück. Der Offensivspieler kam dort meist in der Viererkette oder im defensiven Mittelfeld zum Einsatz. Beim BSV erhofft er sich wieder mehr Spielanteile in der Offensive, „wo ganz klar seine Stärken liegen“, so BSV Trainer Klaus-Dieter Stenzel. „Wir sind froh, dass Kevin wieder bei uns spielen will. Er ist ein absolut feiner Kerl und wird uns zudem im Kampf um die oberen Tabellenplätze in der Rückrunde auf jeden Fall weiterbringen. Aus Wiehl kommt der junge Benjamin Gries. In der letzten Saison spielte er dort noch in der Wiehler A-Jugend. Bei den Trainingseinheiten zeigte er schon sehr gute Ansätze. Natürlich fehlt im noch die Erfahrung im Seniorenbereich, aber seine Chance wird er bekommen. Zudem konnte auch die Reserve ein paar neue Spieler in ihren Reihen begrüßen, was den insgesamt positiven Trend beim BSV bestätigt.

Neue Gesichter im Vorstand des BSV Viktoria Bielstein

Der BSV Viktoria Bielstein geht mit einem teilweise veränderten Vorstand in die neue Amtszeit.

Nachdem der 1. Vorsitzende Lothar Vollmer, der auch die Versammlung eröffnete, und der 2. Vorsitzenden Eckard Klees auf der Jahreshauptversammlung am 12.11.2010 nicht zu Wiederwahl standen, mussten diese beiden Positionen neu besetzt werden. Geschäftsführer Christof Fries und Kassierer Ernst-Dieter Noreikat hatten ihre Amtszeit noch inne und mussten nicht gewählt werden. Nach den Berichten von Kassierer, Kassenprüfern, Geschäftsführer und Jugendabteilung, konnte Versammlungsleiter Jürgen Schneider die einstimmige Entlastung des geschäftsführenden Vorstandes durch die Mitglieder feststellen.

Da auf der Jahreshauptversammlung allerdings noch kein Vollzug für die offenen Posten gemeldet werden konnte, wurde für den 11.12.2010 eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese fand im Rahmen der diesjährigen Weihnachtsfeier statt. Hier wurden die noch nötigen Wahlen durchgeführt.

Christof Fries gab sein Amt als Geschäftsführer auf und rückte auf den Posten des 1. Vorsitzenden. Den Part des 2. Vorsitzenden wird zukünftig Christopher Pethe übernehmen, als Geschäftsführer wurde Alfred Lindemann gewählt. Ernst-Dieter Noreikat behält den Posten des Kassierers. Alle Ämter wurden einstimmig von den anwesenden Mitgliedern gewählt.

Unterstützt wird der Vorstand zukünftig von folgenden Beisitzern: Thomas Rothe, Rainer Klocke, Sebastian Schumann, Katharina Schmidt sowie Eckard und Bastian Klees. Auch Lothar Vollmer bleibt dem Verein weiterhin erhalten und wird dem neuen Vorstand mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Anschließend wurde dem „alten“ Vorstand noch für die hervorragende und vorbildliche Vereinsarbeit der letzten Jahre gedankt. Gerade Lothar Vollmer hat hier enorme Arbeit geleistet. Der BSV hat ein finanziell gutes Fundament aufgestellt und ist für die Zukunft gerüstet, sportlich ist nach einigen unruhigeren Jahren zuletzt wieder Ruhe eingekehrt und die Stimmung unter den meisten Mitgliedern ist hervorragend. Kleine Ehrungen, in Form von Geschenken, wurden auf der anschließenden Weihnachtsfeier vorgenommen.

Besinnliches, Jeckes und Jazz im weihnachtlichen Mantel

Die letzte Veranstaltung in 2010 mit vorweihnachtlichem Programm im Burghaus Bielstein fand bei rappelvollem Haus trotz starkem Schneefall statt. Der Kulturkreis hatte sich dazu ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk ausgedacht: es gab viel Jazz, Jeckes, aber auch Besinnliches. Hört sich unvereinbar an, aber mit der hochkarätigen „Atlanta-Jazzband“ und dem humorigen Diakon Willibert Pauels zeigte sich dieses Weihnachtskonzert als ganz besonderes Highlight.


Atlanta Jazzband & Willibert Pauels – Fotos: Christian Melzer

Eingestimmt wurde das Publikum mit einem Adventslied – „Macht hoch die Tür“ in „Radau-Fassung“ wie Bandleader Klaus Osterloh vorwarnte. Das traditionelle Stück präsentierten sie mit tollen jazzigen Soloeinlagen von Trompete, Klarinette und Posaune. „In Dixie Jublio“ stand auf dem Liederbuch zum Mitsingen – das Mitsingen klappte hervorragend, Dixie gab es weniger, dafür brillante, swingende und weihnachtliche Stücke von der fast ein Vierteljahrhundert alten Band. Die sechs Musiker sind nicht mehr die Jüngsten, aber ihre Musik ist erfrischend und begeisterte in kürzester Zeit das Publikum.

Auch der jecke Gast aus dem Bergischen zog die Gäste im Burghaus sofort in seinen Bann. Nach einigen weihnachtlichen Musikstücken der „Atlanta Jazzband“ kam Willibert Pauels – der „Bergische Jung“ dazu und „verzällte op Kölsch“ wunderbare Weihnachtsgeschichten. Die Zusammensetzung an diesem Abend aus Jeck und Jazz ist das Ergebnis einer Sandkastenfreundschaft in Wipperfürth zwischen Schlagzeuger Michael Claudi und Willibert Pauels. Seit 51 Jahren wollten sie was zusammen machen.


Willibert Pauels

Das Advent und die rote Pappnas doch zusammenpassen – davon überzeugte der „Bergische Jung“ die Gäste im Burghaus schnell. Von Altersdiskriminierung über den Unterschied zwischen Westfalen und Rheinländern bis zu einer Einladung zu einem atheistischen Stammtisch gingen seine Ausführungen, die für viele Lacher sorgten. Seit 2006 ist Pauels „hauptberuflicher DiaClown mit Nebenberuf Diakon“ und hat eine wunderbare Art, von den Kalauern überzugehen zu besinnlichen, tiefgehenden Gedanken. Der Glaube an Gott sowie den Menschen das Lachen und den Humor nahe zu bringen, ist seine Profession. Ein Prediger der besonderen Art bei dem Advent und Pappnas tatsächlich zusammenpassen.

Die „Atlanta-Jazzband“ übernahm das Programm anschließend wieder und entließ den Bergischen Jung in den Schnee. Durch Tiefschnee aus Bielefeld war Pianist Jochen Bosak angereist, der bei jedem Stück einen wunderbaren Klangteppich legte. Holzblasspezialist Georg Mayr schlitterte aus Euskirchen ins Oberbergische – schon durch seine instrumentale Vielseitigkeit ist er derjenige, der den Sound der Band am Buntesten mitprägt und bereichert. Hervorragend sein Spiel auf Saxophon und Klarinette. Kontrabassist Heinz Greven wohnt in einem der vielen Dörfer in Much und ist das älteste Mitglied – er spielte schon in den frühen Fünfziger-Jahren auf Kreuzfahrten rund um die halbe Welt. Schlagzeuger und Musikpädagoge Michael Claudi, scheint ernste Miene zu heiterem Spiel zu machen – dies ist jedoch seine Oberbergische Zurückhaltung und somit als inneres Lächeln zu interpretieren. Bernt Laukamp an der Posaune und bei diversen Stücken, wie „Let it snow“ für den Gesangspart verantwortlich, ist beim Wiehler Jazz-Publikum bekannt und bewährt. Er gräbt alte Jazz-Titel aus und stellt sie für die „Atlanta Jazzband“ auf die Füße oder auf den Kopf. Der einzige Kölner ist Horst Osterloh – er bläst und singt „lead“ in der Band, für die er auch eine Menge Stücke verfasst hat.

Zum „In Bethlehem geboren“ erzählte Osterloh die Geschichte des Komponisten Friedrich Spee von Langenfeld. Auch zum“The shepherd“ aus Duke Ellingtons Zyklus „The sacred concert“ wusste er einiges zu berichte. Nach einem amüsanten Exkurs Osterlohs über Bernt Laukamps Spanischlern-Versuche in der Vergangenheit gab der mit „Felize Navidad“ den Beweis, dass er nicht nur die Posaune als Instrument exzellent beherrscht. Einem Sprung nach Wales gab es mit dem Stück „Deck the halls with boughs of holly“, bei dem das Publikum nicht nur das „Fa-la-la-la“ mitsang.

„Santa Claus is coming to town“, „Es ist für uns seine Zeit angekommen“ bis zum „Nach-Hause-Schicker-Stück“ – „Rudolph the red nose rendier“ – spielten die sechs Spitzenmusiker alte und neue Weihnachtslieder in jazzigen Arrangements und mit ihren außerordentlichen solistischen Fähigkeiten. Ein hervorragender Jahresausklang für die Burghaus Bielstein Events 2010 und ein ganz besonderes Weihnachtserlebnis!

Vera Marzinski

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Bielsteiner Weihnachtsmarkt rund um das Burghaus

Den Bielsteiner Weihnachtsmarkt rund um das romantische Burghaus gestalten der Bielsteiner Heimatverein und die Dorfgemeinschaft Helmerhausen unter der Mitwirkung von bekannten Vereinen und Vereinigungen.


Archivfoto: Christian Melzer

Programmablauf:

Samstag, 18.12.2010

14:00 Uhr – Traditionelle weihnachtliche Blasmusik mit der „Siebenbürger Trachtenkapelle“ aus Gummersbach

15:00 Uhr – Eröffnung des Weihnachtsmarktes durch den Bürgermeister der Stadt Wiehl

16:00 Uhr – CVJM „Posaunenchor Remberg“ mit klassischen und „beschwingten“ Advents- und Weihnachtsliedern

17:30 Uhr – Gesangsgruppe der sechs Mitglieder von „mir zwei dieZwei“ a Capella Vorträge vom klassischen Lied über comedy Songs, weihnachtliche Melodien und „kölsche Krätjer“

19:00 Uhr – „Downtown Jazzband“ mit dem Bielsteiner Saxophonisten Stefan Aschenbrenner und der Jamaikanischen Sängerin Beverly Daley mit neuem Weihnachtsprogramm

Sonntag: 19.12.2010

11:00 Uhr – Die Wiehler Tanzband „Nachtexpress“ unter der Leitung von Matthias Bauer beschreitet neue Wege mit traditioneller und moderner Festtagsmusik

12:30 Uhr – Darbietungen von“Frauenchor Oberbantenberg“ und „Bielsteiner Männerchor“ ergänzt durch Interpreten der „Musikschule der Homburgischen Gemeinden“

15:00 Uhr – Gospelchor „Celebration“ aus Marienhagen mit Weihnachts- und Gospelprogramm

17:00 Uhr – Besinnlicher Abschluß mit dem „Posaunenchor Mühlen-Drabenderhöhe“

Für die kleinen Gäste steht ein nostalgisches Kinderkarussell bereit und am Stand des Heimatvereins gibt es eine süße Überraschung.

Musikalisches Vorweihnachtsgeschenk von Hanjo Gäbler

Ein Stückweit die Weihnachtszeit entschleunigen wollte Hanjo Gäbler mit den beiden Vorweihnachtskonzerten im Burghaus Bielstein. Bei leichtem Schneefall aus dem hohen Norden Deutschlands angereist brachte der Wahlhamburger Pianist, Keyboarder, Komponist, Arrangeur, Autor, Produzent, Studiomusiker und Dozent vieler Gospel-Workshops etliche schöne Weihnachtslieder mit in das Burghaus Bielstein – und das gleich für zwei Abende.


Hanjo Gäbler im Burghaus Bielstein – Foto: Christian Melzer

Mit „Go tell it on the mountains“ eröffnete er den vorweihnachtlichen, musikalischen Reigen. Im Oberbergischen ist Hanjo Gäbler bei den heimischen Gospelsängern seit Jahren bekannt – beim Gospelfestival „Join in“ begeisterte er als Dozent. Mit „I’m dreaming of a white Christmas“ begeisterte er am Donnerstag- und Freitagabend mit filigranen perlenden Klavierklängen. Dabei ist Hanjo Gäbler nicht nur ein hervorragender Pianist – seine Stimme hat ein besonderes Timbre, das den Stücken eine spezielle Note verleiht.

Entspannend sollten die Abende sein und die Gäste zur Ruhe kommen. Das gelang ihm in kürzester Zeit, denn abschalten vom Alltag viel nicht schwer. Mit Erinnerungen aus dem Kindergottesdienst mit Schwester Esther und dem „Er hält die ganze Welt in seiner Hand“ erheiterte Hanjo Gäbler sein Publikum. Dieses Lied mündete dann in ein gemeinsames Gospel-Medley mit „He*s got the whole world“, „This little light of mine“ und „Amen“, was die vielen gospelbegeisterten Gäste perfekt mitsangen. Das Lieblingslied seiner kleinen Tochter – „Stern auf den ich schaue“ – beherrschten die singfreudigen Gäste im Burghaus auch.

Um Weihnachten mag Hanjo Gäbler besonders die englischen Interpreten, so folgte auf diese Ansage ein „Oh holy night“ und „Joy to the world“. Nach einem brillanten „Lovely day“ kam aus dem Publikum ein „Schön!“ – da sprach wohl jemand für alle Gäste. Mitreißende und ruhige Stücke im Wechsel durchzogen die Abende. Gospels und Christmas Songs solo am Flügel in einer besinnlichen, aber auch zwischendurch mitreißenden Atmosphäre. Am zweiten Abend hatte er Verstärkung mitgebracht. Gitarrist Igor Lazarev unterstützte ihn im zweiten Teil des Konzertes. Er stammt aus Jaroslawl/Russland, wo er auch an der Musikkunstfachschule studierte und trat bei den Wiehler Jazztagen in David Thomas Band „High Praise“ auf. Auch Hanjo Gäbler war bei den Internationalen Wiehler Jazztagen bereits zweimal mit von der Partie: mit „All 4 Gospel“ und Helmut Jost’s „Gospelfire“.

In der Burg erlebte das Publikum eine weitere Facette von Hanjo Gäblers musikalischen Fähigkeiten. Besonders anrührend war das „God is able“, das er aus tiefster Seele sang. Es gab eine Zeit in der es ihm nicht gut ging und er hatte viel Zeit zum Nachdenken. „Wenn man so ein Tal durchschritten hat, sieht man viel schneller Menschen, denen es nicht gut geht – gerade in dieser Adventszeit“. Hanjo Gäbler erzählte von Friedrich von Bodelschwing, der 1869 in der Vorweihnachtszeit innerhalb von zwei Wochen vier Kinder verlor und einige Jahre später mit seiner Frau die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel gründete. Sein Lieblingslied war „It is well“ (Mir ist wohl in dem Herrn!) von Horatio Spafford. Dazu sagte Hanjo Gäbler „Beeindruckend, wie jemand, der so einen Schmerz erfahren hat, so fest im Glauben sein kann“. Beeindruckend auch, wie Hanjo Gäbler dieses Lied vortrug. Viel Tiefgang hatte das Konzert – nicht nur mit diesem Stück.

Hanjo Gäbler singt die Lieder nicht einfach, er macht sie lebendig und erlebbar. Dadurch rührt er an und bringt das Publikum zum Nachdenken und entschleunigt tatsächlich die Vorweihnachtszeit. Für die Gäste im Burghaus wurden die Abende zu einem besonderen vorweihnachtlichen Geschenk.

Vera Marzinski

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Etikette praktisch vermittelt

„Benimm ist in… oder Manieren helfen weiter“ – unter diesem Motto nahmen jüngst 17 Schülerinnen und Schüler des Projektes BESTE Chancen, der berufsvorbereitenden Schule für Technik Wiehl (ehm. Hauptschule Bielstein), an einem Etikette-Kurs der Aggerenergie teil.

Den drei Pädagogen Sigrid Becker, Kerstin Ehlert und Erika Körfer ging es darum, Ihren Schülern die Grundlagen des guten Benehmens anschaulich zu vermitteln.

Vera Zielberg, Referentin der Aggerenergie erläuterte den Jugendlichen, wie man sich begrüßt, einander vorstellt oder sich dem Anlass gebührend kleidet.

Nach dem Zubereiten einer gemeinsamen Mahlzeit wurde das Benehmen bei Tisch zu einem besonderen Themenschwerpunkt ebenso wie der Begriff Pünktlichkeit.

Auch beim anschließenden „Knigge-Quiz“ konnte noch so einiges gelernt werden. Ein spannender Workshop, der allen viel Spaß machte.

Der Vorverkauf mehrerer Karnevalsveranstaltungen des KV Bielstein hat begonnen

Am 1. Dezember 2010 hat der offizielle Kartenvorverkauf des Karnevalsvereins Bielstein für folgende Veranstaltungen begonnen:

Am 19.02.2011 ab 18.00 Uhr findet in der Aula des Bielsteiner Schulzentrum die diesjährige Kostümsitzung des KVB statt. Unter anderem treten als Stimmungsmacher „Die Kolibris“ und „Schnitte – die Königin von Mallorca“ auf. Die begehrten Karten gibt es wie immer bei „Haushaltswaren Steffen“ in Bielstein zu kaufen, sichern sie sich frühzeitig ihre Karten.

Am 26.02.2011 ab 14.30 Uhr veranstaltet der KVB – ebenfalls in der Aula des Bielsteiner Schulzentrum – den Kinderkarneval der Session 2010/2011. Nachdem die letztjährige Veranstaltung dem Schneechaos zum Opfer fiel, freuen sich Groß und Klein auf die kommende Kindersitzung. Auch diese Eintrittskarten können sie ab sofort bei „Haushaltswaren Steffen“ in Bielstein erwerben.

Alle Jecken, die mit einer Fußgruppe oder einem Karnevalswagen am Rosenmontag, 7. März 2011 am Karnevalszug des KV Bielstein teilnehmen möchten, können sich bis zum 23. Februar 2011 direkt unter folgendem Link anmelden:
http://www.kv-bielstein.de/Rosenmontagszug_2011.pdf

Weitere Informationen finden sie unter http://www.kv-bielstein.de/