Musicalschule LAMPENFIEBER gewährt Einblick in „Summer of ´88“

Die Wiehler Musicalschule „Lampenfieber“ gab am Samstagabend einen musikalischen Einblick in das Musical „Summer of ’88“ im Burghaus Bielstein. Bei diesem Musical handelt es sich um die Geschichte von zwei Jugendlichen, die wissen wollen, wer ihr Vater ist und sich auf eine Zeitreise begeben. In „Summer of ’88“ setzten die jungen Sängerinnen und Sänger der Musicalschule diese gesanglich um.


Foto: Vera Marzinski

Nächstes Jahr im Mai soll das Musical zur Aufführung kommen. Da die Musicalschule eine Kooperation der Musikschule der Homburgischen Gemeinden, des Schau-Spiel-Studios Oberberg und des Kulturkreises Wiehl e. V. ist, werden die Vorstellungen in den Theaterräumlichkeiten in Wiehl stattfinden. Bis dahin wird noch fleißig in den Bereichen Gesang, Tanz und Schauspiel für die Premiere geprobt. Den größten Teil der Gesangsstücke präsentierten die Musicalschüler schon mal vorab. Die Wiehler Musicalschule heißt zwar „Lampenfieber“, aber davon war den jungen Sängern nichts anzumerken. Die Idee zu der Geschichte hatte Luisa Schwunk, die für die Schule eine Erzählung schreiben sollte. Diese griff der Vocal-Coach der Musicalschule Michael Reimann auf und ließ Alexandra Freund aus Koblenz das Buch und Andrea Bögel, die die Isabella im Hamburger Musical „Cats“ gesungen hat, die Songtexte schreiben. Die Musik schrieb Reimann, der für den Bereich Gesang zuständig ist, selbst. Gemeinsam mit Katrin Sander (Schauspiel) und Mareike Johns (Tanz und Choreographie) trainiert er die Schüler – zwischen 12 und 16 Jahren – nun jeden Montag von 17.30 Uhr bis 19.00 Uhr unter anderem für dieses spezielle Musical. 2015 führten sie „Zickenalarm oder 17 wollen groß raus“ auf. Ziel der Musicalschule ist es, den Kindern und Jugendlichen eine breite Basis zu bieten, auf der sie ihre künstlerischen Fähigkeiten in vielerlei Hinsicht entwickeln und entfalten können.

Im Burghaus übernahm Katrin Sander im Musical-Vor-Konzert den Part der Sprecherin und führte das Publikum in und durch die Geschichte um die zwei Teenager und die Spurensuche nach dem verschollenen Vater. Den entdecken die zwei – Lena und Marcel – auf einem Foto. Natürlich wird das Ganze gesanglich umgesetzt. So singen Joanna Freytag (Lena) und Sebastian Brock (Marcel) im Geschwister-Duett. Pia Scheerer spielt ein Stück auf dem Akkordeon und entführt damit auf den Berliner Alexanderplatz. „Du und ich“ heißt das Duett von Luisa Schwunk als Mutter und Leon Rettke als Vater Stefan. Eine weiteren Solopart hat Pauline Vetten als Schwester des Vaters (Mandy). Auch die Chorstücke sind sehr eindrucksvoll. Immer begleitet vom musikalischen Leiter Michael Reimann am Klavier, der auch einzelne Instrumentalstücke zur szenischen Überleitung nutzte. Natürlich kam auch „Der Boss“ – Bruce Springsteen mit ins Spiel. Auf dessen Konzert lernten sich Anja und Stefan kennen. Die Springsteen-Musik kommt im Musical nicht vor, aber eine facettenreiche Darbietung von Solostücken bis zum Rap. Musikschulleiter Dr. Dirk van Betteray freute sich über die beeindruckende konzertante Voraufführung des Musicals.

Vera Marzinski

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