Schnermanns Poetryclan trifft Christian Brückner

Andreas Schnermann, der englische Liebesgedichte zu vom Jazz inspirierten Songs vertont, stellt am 28. April, 20:00 Uhr, sein Debütalbum „All what love“ zusammen mit Christian Brückner im Bielsteiner Burghaus vor.

Andreas Schnermann, Christian Brückner Andreas Schnermann, Pianist, Komponist und Bandleader des Poetryclans, vertont englische Liebesgedichte zu von Jazz inspirierten Songs, die von der Sängerin Inga Lühning zu gleichsam luftigen und erdigen Bildern komplettiert werden.

Christian Brückner, die deutsche Stimme von Robert de Niro, greift die gleichen, ins Deutsche übersetzten Texte wieder auf und belebt sie auf höchst unterschiedliche Weisen erneut.

All What Love, das Debütalbum und gleichnamige Program von Schnermann’s Poetryclan aus Köln, ist eine musikalisch-lyrische Liebeserklärung zu Tönen, Sprache, Gesang, Literatur.

Erlesene, für sich stehende Kunststücke, die menschliche Sehnsüchte, Abgründe, Selbstzweifel und Hochmütigkeiten zu einem Programm über die Liebe verbinden – großes Kino für Körper und Seele, ohne den Kopf zu vernachlässigen.

Seit Mitte der Nullerjahre hält Andreas Schnermann das Clan-Stammbuch in der Hand, dessen Mitgliedseinträge seither um ein paar konstante und etliche gelegentliche Charaktere erweitert wurden. Der berühmte Funeral Blues, im Film Vier Hochzeiten und ein Todesfall wiederentdeckt, inspirierte Schnermann zur Vertonung von Gedichten W.H. Audens. Die CD Tell Me The Truth About Love entstand in Zusammenarbeit mit der Sängerin Inga Lühning. Das Album fiel Joachim Król in die Hände, machte nachhaltigen Eindruck und ließ den Schauspieler Ausschau halten nach Schnermann. Für einen ersten gemeinsamen Auftritt während der lit.cologne 2007 wurde Johannes Tröger an Bord geholt. Seine deutschen Übersetzungen bildeten den Grundstoff für das Musik-Hörbuch Sag mir die Wahrheit über die Liebe, auf dem Joachim Król zu Schnermanns Musik Audens Gedichte interpretierte.
Eine zweijährige Tour folgte. Obwohl Schnermanns Kreativkind seinen heutigen Namen noch nicht besaß, wurden große Häuser voll. Festivals buchten die Band und immer häufiger wurde gefragt, warum es das Konzertprogramm – Rezitationen der übersetzen Texte auf Deutsch, neben gesungenen Interpretationen in englischer Sprache und von der Lyrik inspirierten Kompositionen – nicht komprimiert auf einer CD gab.

All What Love ist die Album gewordene Antwort. Keine klassische Musik-CD, aber auch kein Musik-Hörbuch, sondern ein Wagnis, sozusagen der logische, nächste Schritt. Musik und Lyrik erleben eine beispiellose Gleichwertigkeit, weil der äußerst lebendige Club der toten Dichter aus Köln Musikpoesie kreiert.

Ein Abenteuer

Wie können Atemstocken, Herzrasen, Verzweiflung und lebendiges Erfahren der Liebe, der Verlustängste, der Hoffnungen und des Scheiterns, der Nähe und Distanz, des Himmels und der Hölle von William Shakespeare, Lord Byron, Thomas Lovell Beddoes, Christina Rossetti, Rupert Brooke, William B. Yeats, Edna St. Vincent Millay und Philip Larkin anders als bisher empfunden werden? Schnermann’s Poetryclan nähert sich deren Werken respektvoll, aber keineswegs starr. Hin und wieder mit erhobener Augenbraue, manchmal mit Humor, aber immer mit einem unerhörten Maß an Hingabe und emotionaler Intensität.
Dabei entstehen frühlingshaft lebendige, herbstlich-melancholische und manchmal wie von Schnee verpackte sanfte und leise Bilder.

Ein Novum?

Vielleicht. Aber sicher keine Mission. Es gibt keine Verpflichtung zu wissen wer Lord Byron oder Christina Rossetti waren, um All What Love verstehen und genießen zu können. Schnermann’s Poetryclan hat einen künstlerischen Anspruch sich selbst gegenüber, er folgt aber keinem Erwachsenenbildungsauftrag. Im Gegenteil. Die Option, individuelle Annäherungen an die Gedichte finden zu können, ist gewünscht. Die vier Interpretationsvarianten der Debüt-CD von Schnermann’s Poetryclan –Vertonung, Gesang, Übersetzung, Rezitation – räumen der Vorstellungskraft der Zuhörer den gebührenden Platz ein. Somit bleibt alles, was die Liebe noch ist, der persönlichen Geschichte jedes Einzelnen überlassen, der sich von der Musikpoesie des Albums entführen lässt. In die Seelenwelt der Autoren, die Gedichte für die Ewigkeit schrieben. Und schließlich zurück in die eigene Seelenwelt. Die Stimmungen der Liebe sind endlos. Die Auseinandersetzungen mit den Texten auch. Es gibt keine definitive Annäherung an die Ausdruckskraft der Verfasser. Aber es gibt die Vorstellungskraft und das Gefühlsempfinden von Frauen und Männern, Mädchen und Jungen, Liebenden und Verlassenen, Hoffnungsfrohen und Enttäuschten, Leidenden und Glücklichen. Sie alle werden sich in der Liebesauffassung von All What Love wiederfinden, neu finden und sogar weitere Perspektiven an Musik und Lyrik erkennen. Den Sinnen sind keine Grenzen gesetzt. Warum sollten sich die Liebe und die Hingabe für Musik und Lyrik Grenzen setzen lassen?

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Jolly Jazz Orchestra

Das legendäre „Jolly Jazz Orchestra“ tritt am 14. April, 20:00 Uhr, im Bielsteiner Burghaus auf.

Jolly Jazz Orchestra Überall wo sie auftreten, verbreiten sie Frohsinn und beste Stimmung im Stil des traditionellen Jazz und Swing. Bereits vor Jahren haben sich die Jollys eine herausragende Rolle unter den Bands erspielt.

Zum 25-jährigen Bestehen hatte das im Sommer 1968 in Düsseldorf gegründete, mittlerweile schon legendäre JOLLY JAZZ ORCHESTRA um Freddy Schauwecker 20 Auftritte im French Quarter, dem Vergnügungsviertel in New Orleans. Dort traten sie u. a. mit Wendell Brunious (Preservation Hall), Trevor Richards und Dicky Taylor (Dukes of Dixieland) auf und waren bei TV-Reportagen und Talk Shows dabei. Dort machten sie Live-Mitschnitte für 3 CDs.

Als einzige deutsche Band für ‚traditionellen Jazz‘ traten sie bei einem internationalen Festival vor 7.000 Zuschauern und TV-Sendern auf dem ‚Grand Place‘ in Brüssel auf. Bei der Berichterstattung des WDR über diese Veranstaltung wurde THE JOLLY JAZZ ORCHESTRA als Aushängeschild von NRW für diesen Stil bezeichnet.

Die Band stand nicht nur mit bekannten Musikern auf der Bühne. Bei den Jollys selbst gaben über Jahre etliche renommierte Entertainer ihr Bestes.

Bis heute dabei ist der aus Birmingham, GB, stammende Saxophonist Mr. Gordon Walters. Er ist Gründungsmitglied der Jollys, arbeitete als Studiomusiker und ist auf frühen Aufnahmen der KINKS zu hören. Sein einmaliger, ‚warmer Sound‘ im Stil der Glenn Miller Band machen den Swing- und die Tanzmusik der Schauorchester vergangener Jahrzehnte wieder lebendig.

Zum 35-jährigen Jubiläum wurde die Band auf die Azoreninsel Terceira eingeladen, wo sie beim internationalen Musikfestival als einzige deutsche Formation bei mehreren Veranstal-tungen dabei waren und die Rheinische Jazz-Szene mit viel Anerkennung vertrat.

In der Musikszene haben sich die Jollys schon vor Jahren Stammplätze erspielt und über-raschen Publikum und Veranstalter immer wieder mit ihrer schnell ansteckenden, guten Laune, hervorragender Musikalität, neuen Gags und besonderem Engagement.

Weitere Informationen unter www.jolly-jazz-orchestra.de

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Driem Beus unplugged

Am Donnerstag, 31. März 2011, 20:00 Uhr, sind die Driem Beus unplugged im Burghaus Bielstein zu sehen und hören.

Driem Beus Die Driem Beus sind dafür bekannt, es richtig krachen zu lassen. Auf etlichen Weihnachtsfeiern wurde aber auch immer wieder erfolgreich getestet, das Driem Beus Programm ohne Stöpsel, also UNPLUGGED zu spielen.

Dann kam die konkrete Buchung zum 50ten Geburtstag eines heute immer noch fröhlichen Menschen aus Köln, bei dem es dann tatsächlich funktioniert hat, die Leute in Rage zu versetzen (durch die Musik – versteht sich).
Ein Schiffsausflug auf dem „Fiesen Amtmann“ nach Bad Honnef bestätigte das gute Gefühl der Band, auch auf dem Rhein unplugged musizieren zu können. Und so werden die Driem Beus – wie eigentlich immer in Bielstein – einen klasse Abend bieten, diesmal aber nicht so laut und im direkten Kontakt mit dem Publikum.

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Ensemble „ L‘ Accento“ in der Bielsteiner Burg

Die Ensemblemitglieder wollen die alte Musik des europäischen Früh- und Hochbarock einem interessierten Hörerkreis näher bringen indem sie die Musik stilgerecht, aber vor allem lebendig, am 26. März um 20 Uhr in der Bielsteiner Burg darbieten.

Ensemble „L'Accento“ Das Ensemble „L’Accento“ wurde vor mehr als 20 Jahren gegründet. Seine Mitglieder wollen die Alte Musik des europäischen Früh – und Hochbarock einem interessierten Hörerkreis näher bringen, in dem sie die Musik stilgerecht, aber vor allem lebendig darbieten.
So dienen in verschiedenen Programmen die alten Vorlagen auch als Grundlage für eigene Bearbeitungen.
Die Instrumente, die das Ensemble verwendet, sind nach historischen Vorbildern gebaut.
„L‘ Accento“ musiziert in der Besetzung Gesang, Blockflöte, Violine und Laute / Barockcello als Basso continuo – Instrumente. Dabei geben wechselnde kammermusikalische Besetzungen dem Konzert besonderen Reiz und bieten klanglich interessante Variationsmöglichkeiten.

Die Mitglieder des Ensembles sind:

Antje Bischof: Gesang
Veronika Schepping: Violine
Mechtild Franke: Blockflöte
Sibylle Hundtgeburt: Barockviolincello
Klaus Mader: Laute

Eintritt 17,60 €

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Little Willie Littlefield

Little Willie Littlefield tritt am 17. März, 20:00 Uhr, im Bielsteiner Burghaus auf.

Little Willie Littlefield Er wird in den Fachmedien als „lebende Legende“ angekündigt und Fats Domino bezeichnete ihn in einem Interview als seinen Lieblingspianisten und zugleich wichtigsten Einfluss. Die Rede ist von Little Willie Littlefield.
Sein Titel „It’s Midnight“ wurde ein erster großer Hit, der ihn in die berühmten Clubs wie den L.A. Melody’s Club oder Johnny Otis legendäres Barrelhouse führte. Über Nacht wurde Little Willie Littlefield zum gefragten Name in der Musikszene und etablierte Little Willie im Rhythm n‘ Blues-Bereich. Seine Aufnahmen beeinflussten andere aufstrebende Musiker wie Fats Domino, dessen Piano-Stil auf den Plattenaufnahmen von Little Willie basiert. In den Jahren bis 1952 kamen zahlreiche weitere Hits dazu, u.a. „Ruby, Ruby“ und „K.C. Loving“ – ein Titel, der später geringfügig geändert als „Kansas City“ von Wilbert Harrison aufgenommen und zu einem Welthit wurde.

Auf Grund seiner Popularität zog Little Willie Littlefield durch Konzertsäle, Ball Rooms und Clubs der ganzen USA, spielte in gemeinsamen Shows mit Ray Charles, B.B. King, Duke Ellington und Count Basie. Er ist einer der ganz großen Pianisten der Rhythm n‘ Blues-Generation – jener Stilrichtung, die sich aus Swing und Boogie Woogie entwickelte und in den vierziger und Anfang der fünfziger Jahr die Populärmusik der Schwarzen in den USA war.

Im Juni 1988 folgte eine Einladung zum renommierten Chicago Blues Festival – sein Auftritt vor mehr als 50.000 Besuchern war einer der Höhepunkte seiner Karriere. 1991 nahm er fast die gesamte Musik (inkl. des Titelsongs) für den australischen Kinofilm „The Great Pretender“ auf.

Little Willie versteht es wie kein anderer unglaubliche Geschwindigkeit auf dem Piano mit einem einzigartigen Gefühl für Rhythmus und Melodie zu kombinieren. Sein pianistisches Können ist immens und wird ergänzt durch seine Qualitäten als Komponist und Sänger, die es ihm erlauben, Boogie Woogie, Jazz, Blues und verwandte Musikstile in seiner unnachahmlichen Art zu präsentieren.
Als er sich im Jahr 2000 vom aktiven Musikgeschäft zurückzog, hinterließ er eine große, traurige Fangemeinde. Ich fühle mich super – ich will wieder spielen“- erklärte Little Willie dann überraschend im September 2005. Little Willie Littlefield sieht mindestens 10 Jahre jünger aus als seine 74 Jahre, er spielt immer noch toll, hat jede Menge neuer Kompositionen vorbereitet und er freut sich riesig, wieder auf die Bühne zurückzukehren.

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David Thomas & High Praise

Der in ganz Europa gefragte Gospelsänger David Thomas stellt am 10. März, 20:00 Uhr, im Bielsteiner Burghaus sein neues Album „The message is love“ vor.

David Thomas David Thomas ist bekannt als Gospelsänger, Solist, Songwriter und Musicalstar durch Auftritte mit Stevie Wonder, sowie u.a. als „Papa Dampflok“ in dem Erfolgsmusical „Starlight Express“ in Bochum. Musikalität, eine tolle Stimme und jede Menge Power, damit springt bei David Thomas der Gospelfunke immer auf das Publikum über.

Die familiären Wurzeln des Sängers und Musikers David Thomas liegen in der Karibik. Aufgewachsen ist er als Sohn eines Pastors in Engeland. Musik gehörte von klein auf zu seinem Leben: Er spielte Schlagzeug, Keyboards und wurde auch schon früh als außergewöhnliches Gesangstalent entdeckt. Als Gospel-Profi ist er in ganz Europa gefragt. Er gibt Konzerte, Workshops und ist ein gefragter Solist bei CD-Produktionen. David leitet einen Chor in Lünen, in Düsseldorf sowie in Hagen. Im Burghaus stellt er seine neue CD “ The message is love“ vor und tritt mit einem zweiten Keyboarder sowie drei Background Sängerinnen auf.

Die Veranstaltung ist bestuhlt.

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Voice Boys im Burghaus Bielstein

Die aus neun Männern bestehenden „Voice Boys“ treten am 24. Februar und 25. Februar, jeweils um 20:00 Uhr, im Bielsteiner Burghaus auf.

Voice Boys Die „Voice Boys“ bestehen aus 9 jungen Männern, die seit 1993 zusammen singen und Spaß haben. Sie haben sich dem Männerchorgesang und hier besonders dem kölschen Liedgut verschworen. Ihre Auftritte zeichnen sich durch professionellen „a cappella Gesang“ und eine gehörige Portion Humor aus.

Gern gesehen und gehört werden sie auf privaten Feiern. Egal ob Hochzeiten, Geburtstage, Mottofeten oder Sitzungen im Karneval, die „Voice Boys“ bringen ihre Gäste in Stimmung. Ihre Auftritte finden meist in und um Köln statt, doch führte sie Ihre Musik auch schon öfters nach Stülinghausen, Attenbach und Berlin.

In Bielstein werden sie 90 Minuten aus ihrem aktuellen Programm mit Eigenkompositionen sowie Liedern der Bläck Fööss, Höhner, Wise Guys und Basta präsentieren.

Es gibt rund 25 Sitzplätze am Rand, sonst ist die Veranstaltung nicht bestuhlt.

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Achtung: Beide Veranstaltungen sind bereits ausverkauft.

„Bardic“ im Burghaus Bielstein

Sarah-Jane Himmelsbach und Eddie Arndt, die unter dem Namen „Bardic“ „Acoustic Music Spiced With Celtic Folk“ machen, treten am 10. Februar, 20:00 Uhr, im Bielsteiner Burghaus auf.

Bardic Als eine Reise durch Raum und Zeit werden die Konzerte von Sarah-Jane Himmelsbach und Eddie Arndt von Kritikern bezeichnet. Seit der Gründung des Duos im Frühjahr ’97 haben die beiden bei bislang über 950 Auftritten bundesweit als auch bei Festivals in den Niederlanden, in Belgien sowie bei Konzerten in Irland und Cornwall ( UK ) bewiesen, dass es nicht mehr als zwei Musiker bedarf, die mit Leib und Seele ihre Musik vortragen, um das Publikum ins Land der Musik zu entführen.

BARDIC stehen für akustische handgemachte Musik. Eddies rauchiger kraftvoller Gesang sowie das etwas dunkle Timbre in Sarah-Janes Stimme, die den Songs einen einzigartig erdigen Charakter verleihen, sein Gitarrenspiel, das ein volltönendes Fundament liefert, und Sarah-Janes virtuos gespielten Geigenmelodien, die zum einen ihre irische Abstammung erahnen lassen – zum anderen ihre klassische Ausbildung zum Vorschein bringen, gehen eine Verbindung ein, die ihresgleichen sucht.

Einerseits präsentieren BARDIC unkonventionell dargebotenen Celtic Folk. Abseits aller Klischees lassen Sarah-Jane und Eddie in ihrer Musik die Melodien und Lieder Irlands sowie Schottlands z.T. im völlig neuen Gewand erklingen. Dabei setzten sie weniger auf die altbekannten Gassenhauer, sondern wählen sorgfältig aus der Vielfalt des keltischen Liedguts aus. Vollkommen unbefangen wird den alten Songs zu Leibe gerückt, so dass zeitgenössische Interpretationen jahrhundertealter Traditionals entstehen.

In ihren Eigenkompositionen verarbeiten Bardic zudem Elemente des Rock, Pop und der Klassik und zeigen sich inspiriert von verschiedenen Bereichen der Weltmusik. Neuinterpretierte Songs von Künstlern unterschiedlicher Musik-Genres runden ihre musikalische Vielfalt ab.

Faszinierend ist, mit welch einer Ausstrahlung und Spielkunst, die beiden ihre Musik präsentieren. Durch ihren Charme und ihre Spielfreude haben sich Eddie und Sarah-Jane längst einen guten Namen erspielt. Dazu haben natürlich auch Einsätze bei diversen lokalen Radiostationen, im WDR-Radio und WDR-Fernsehen beigetragen.

Diese Veranstaltung ist bestuhlt.

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„Quantett Johannes Kobelt“ bezauberte das Publikum

Drei Musiker, 23 Instrumente, fünf Stilrichtungen – wenn das „Quantett Johannes Kobelt“ auftritt, hinterlässt es Spuren, nachhaltige Erinnerungen. Die exzellenten Musiker begeisterten in Bielstein mit ihrem unerschöpflichen musikalischen Reichtum. Das Zusammenspiel zeigte sich harmonisch und auf höchstem Niveau und begeisterte. Beginnend mit einem schweizerischen Teil, ging es nahtlos in russische und ungarische Musik über, um danach ins Klassische zu wechseln. Den Schlusspunkt setzten fulminante Jazz-Melodien.

Sie erfinden sich selbst immer wieder neu und sind doch so unverwechselbar stets von der gleichen tiefen Musizierhaltung geprägt: Keck, mit leichtem Augenzwinkern und mit höchst geistvollem Humor. Sie nennen sich „Quantett“ wegen der Quantität der Musikinstrumente und ihrer eigenen musikalischen Fähigkeiten. In einer Zeit des ausgesprochenen Spezialistentums ist es besonders beachtenswert, dass alle drei Musiker mehrere Instrumente virtuos beherrschen. Und dies in einer brillanten Art und Weise. Besonders meisterhaft das Violinenspiel von Katharina Kobelt. Seit 1974 ist das „Quantett Johannes Kobelt“ auf Tournee mit dem klingenden Instrumenten-Museum. „Fabulös tabulos“ ist bereits das 12. Programm, das sie mit echter Freude und sehr virtuos musizieren.

Johannes Kobelt spielt Violoncello, Kontrabass, Bass-Domra, Klarinette, Sopran-Saxophon, Taschen-Cornet, Kontrabass-Concertina, Zwerg-Concertina, Schwyzerörgeli. Er kommt aus einer Musikerfamilie – der Vater Kirchenmusiker und die Mutter Violinistin. In Zürich studierte er Cello und es folgten weitere Studien auf Klarinette, Klavier, Posaune, Cymbal und Kontrabass. Vor der Gründung des „Quantett Johannes Kobelt“ war er Solocellist im Kölner Kammerorchester und Mitglied des Tonhalleorchesters Zürich. Katharina Kobelt ist nicht nur brillant auf der Violine und Tanzmeistergeige. Des Weiteren spielt sie Trichtervioline, Prim-Balalaika und Duett-Concertina. Mit der Violine begann sie bereits im Kindesalter und erhielt ihr Lehr- und Solistendiplom am Konservatorium in Winterthur bei der Violinpädagogin Aida Stucki, die auch die berühmte Geigerin Anne-Sophie Mutter ausbildete. An Gitarre, Kontrabass-Balalaika, Alt-Balalaika, Bass-Saxophon, Bass-Aeola, Banjo, Kontrabass: Adrian Bodmer. Nach der Ausbildung zum Kirchenorgelbauer wurde er Spezialist für das Stimmen dieser Instrumente. Zudem befasste sich Adrian Bodmer ausgiebig mit Jazz und spielte in zahlreichen Jazzorchestern.

Diese Drei begeisterten in Bielstein schon mit dem ersten Stück – „Der Walzer“, gespielt mit einer russischen Kontrabass-Balalaika, Violine und Cello. Bei „Rumpelstilzchen“ rumpelte es etwas, laut Johannes Kobelt, der nicht nur dieses Stück komponiert hatte. Im „Ervolksliedländler“ hatte Kobelt Zitate aus Schweitzer Volksliedern eingebaut wie „Das Burlebübele mag i net“. Das Schwyzerörgeli kam bei „Agrar Kadabrar“ zum Einsatz. Gebannt verfolgte hier das Publikum auch die schweizerische Ansprache mitten im Lied von Adrian Bodmer. Bis auf „Landwirtschaft“ und „Agrarwirtschaft“ verstand man fast nichts. Wobei der Klang dieser Sprache schon besonders ist. Nur den Schluss verstand dann wieder jeder: „Wir haben nicht nur Agrar, wir haben sogar Agrar Kadabrar“.

„S’Vreneli“ tauchte in mehreren Stücken auf. Ob in dem auf zwei Balalaikas und einer Bass-Domra in „S’Vreneli in Moskau“ oder „Auf dem Lande von Bernós“ sowie im „Simeliberg Celloquium“. Dieses „Celloquium“ sei ein zeitlich begrenztes musikalisches Gespräch mit dem Cello, erklärte Kobelt dazu. Die Familie alter Concertinas kamen beim „Babuschka Tanz“ und dem „Lied der Wolgaschlepper“ zum Einsatz. Unter anderem auch eine Zwerg-Concertina, deren Töne fast im Hochfrequenzbereich lagen. Dafür konnte Johannes Kobelt aber auch mit der aus 1887 stammenden Kontrabass-Concertina tiefere Töne erzeugen, als sie auf einem Kontrabass möglich sind. Interessante Neukreationen von Musikstilen offenbarten die drei Musiker beim Konzert. So auch die Klabra-Musik in dem Stück „Eine Waldlichtung“, die sich aus Stilelementen der Klassik und der brasilianischen Musik zusammensetzt. Johannes Kobelt erläuterte solche Sachen immer mit einem verschmitzten Lächeln.

Mit viel Stolz erzählte er vom Alter der Instrumente, die bei der „Sonate in G-Dur“ von Johann Sebastian Bach zum Einsatz kamen. Das Cello stammte aus dem Jahre 1717 – da war Bach 32 Jahre alt. Zehn Jahre älter die Geige von Katharina Kobelt. Die venezianische Gitarre, die Adrian Bodmer hier spielte, war nicht nur mit 2.500 eingelegten Teilchen aus Knochen und Perlmut bestückt, sie war bereits 105 Jahre alt als Bach geboren wurde und die schottische Königin Maria Stuart soll auf ihr gespielt haben. Auf die klassischen Stücke folgte dann der Programmteil „jazzig“. Eins der wenigen Stücke, das vollkommen aus der Feder eines anderen Komponisten stammte war der Jazz-Standard „New Orleans“ von Carmichael Hoagy. Beim „Limehouse Blues“ kam dann die Original-Django-Reinhardt-Gitarre zum Einsatz. Zum Abschluss ein „In Memoriam Hupe Gusti“ mit Hupen des Tröten Gustav, der diese gesammelt hatte. Dazu Geige, Vega-Tenor-Banjo und ein 120jähriges Sopran-Saxophon aus Chicago.

Das „Quantett Johannes Kobelt“ bescherte dem Publikum im Burghaus Bielstein einen Konzertabend mit einem Programm, das ein wenig traditionell – ein wenig frech – ein wenig besinnlich – humorvoll und mitreißend – einfach „quantettisch“ war.

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Gute Musik und Atmosphäre „Made in Netherland“

Die vier Musiker der „Flexcats“ begeisterten im Burghaus Bielstein das Publikum und wurden am Ende mit stehenden Ovationen belohnt. Eine sympathische Truppe mit einer ansteckenden Leichtigkeit. Ihre Freude an der Musik und dem Zusammenspiel ließ den Funken ganz schnell auf das Publikum überspringen. Seit 2003 spielen die Niederländer Kok de Koning (Diatonik Akkordeon /Gesang), Remco Posthumus (Akustik Gitarre /Gesang) und Jan-Paul van der Hoeven (Kontrabass /Gesang) gemeinsam mit Sascha Pöpping (Cocktail Drum /Gesang), der elf Jahre in den Niederlanden lebte und den niederländischen Akzent perfekt beherrscht, als Quartett.


Flexcats – Foto: Christian Melzer

Ihr Repertoire umfasst instrumentale und gesungene, meist englischsprachige Nummern aus verschiedenen Musikgenres: Swingjazz, Tex-Mex, Retro Pop, Rock´n Roll, Country, Soul und Bolero. Bekannte Radiohits aus dem vorigen Jahrhundert wechseln sich ab mit verloren geglaubten Erinnerungen und überraschenden Perlen aus der musikalischen Schatzkiste. Tex-Mex ist ein Mischwort aus „Texas“ und „Mexiko“ und bezeichnet einen Musikstil. Er entstand aus der traditionellen mexikanischen Volksmusik unter dem Einfluss von Blues und Rock’n’Roll. Genau diesen Musikstil haben sich die „Flexcats“ zu Eigen gemacht. Damit wird ein „Highway To Hell“ von AC/DC oder „“Fresh“ von Kool & the Gang zu einem ganz neuen, genialen Hörerlebnis.

Vor zwei Jahren waren die Musiker selber in Texas und haben sich noch ein wenig mehr von der Musik dort inspirieren lassen. So auch bei dem Stück „Hey Sarita“, das schon fast wie eine Polka klang. Kok de Koning spielt auch hier wieder hervorragend das Diatonik-Akkordeon. Besonders virtuos ist sein spiel bei „Bad Moon“. Bei einem Stück wurden die Gäste im Burghaus an den Cover-Hit „We No Speak Americano“, den „Yolanda Be Cool“ letztes Jahr in die Charts brachte, erinnert. Bei den „Flexcats“ heißt er, wie auch im Original, „Tu Vuo Fa L’Americano“. In den 1950er Jahren hatte Renato Caronsone damit einen Hit. Vor fast fünf Jahren entdeckten die „Flexcats“ dieses Stück für ihr Repertoire.

Aber auch „Pump Up The Jam“ von Technotronic zählt zum Programm – natürlich in Flexcats-Spielart. Ein entspanntes Lied in Spanisch aus Kuba ist „Como Fue“ und um etwas Sonne ins kalte Oberbergische zu bringen sangen sie „Sunny Afternoon“. Angenehme, fesselnde Musikeinlagen und dazu die netten Ansagen zwischendurch. Wie „Wir gehen jetzt swingen, so der Hinweis von Remco auf das Stück „I Can’t Give You Anything But Love“. Gesanglich sticht Bassist Jan-Paul van der Hoeven hervor, der mit Kok de Koning die meisten Soloparts übernahm. Aber auch Remco Posthumus, dessen Gitarre nicht nur beeindruckend aussah – er spielte auch brillant darauf – sowie Sascha Pöpping, dessen selbst selbstgebautes Schlagzeug mit wenigen, unentbehrlichen Instrument-Bestandteilen beeindruckte, waren gesanglich ausgezeichnet. Ein Abend, bei dem die Gäste und auch die Musiker sich wohlfühlen konnten.

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