BSV visiert das „Kunststück für Bielstein“ an

Das Kunstrasenteam des BSV Bielstein arbeitet sich Schritt für Schritt nach vorne um die geplante Realisierung des Projektes „Kunststück für Bielstein“ im Jahre 2013 in Angriff zu nehmen.

Jüngst wurden weitere Gespräche mit den ortsansässigen Kommunalpolitikern geführt, die den Kunstrasen uneingeschränkt im „Freizeitareal“ Bielstein (Freibad, Tennis, Campingplatz, Park, Turnhalle, Sportplatz) befürworten. Ein weiteres Gespräch mit dem Bürgermeister der Stadt Wiehl, Herrn Becker-Blonigen, macht den Verantwortlichen doppelt Mut, da die finanzielle Unterstützung der Stadt nochmals verstärkt zum Ausdruck gebracht wurde.

Der Sportplatz wird selbstverständlich und weiterhin als Schulsportplatz genutzt. „Wir wollen den Mitgliedern, insbesondere den Kindern und damit auch den Schulen eine attraktive Sportanlage bieten“, so der 1. Vorsitzende Christof Fries.

Natürlich sind neben der Unterstützung durch die Stadt Wiehl, den Aktionen, dem Quadratmeterverkauf durch Paten und den Eigenleistungen des Vereins auch Sponsoren notwendig. Die Ansprache der Sponsoren wird nun in Angriff genommen.

Im September/ Oktober soll das Kunstrasenprojekt weitere Züge angenommen haben, um in 2013 den derzeitigen Hartplatz in einen Kunstrasenplatz umwandeln zu können.

Weitere Informationen bezgl. des Projekts „Kunststück für Bielstein“ insbesondere für den Patenverkauf eines Stück Kunstrasens können auf der Homepage des BSV Bielstein www.bsv-bielstein.de und auf der eigens dafür eingerichteten Seite www.bsv-kunstrasenprojekt.de entnommen werden.

Alfons im Burghaus Bielstein

Am 11.April 2013 ist Alfons, mit seinem aktuellen Programm „Mein Deutschland“, ab 20 Uhr, im Bielsteiner Burghaus zu Gast.

Alfons geht auf Entdeckungsreise – quer durch die Republik. Auch in Bielstein möchte er auf charmante Weise dem Publikum den Spiegel vorhalten: So hat sich der Deutsche noch nie gesehen! Der Franzose mit dem berühmt-berüchtigten Puschelmikro hat hierzulande Kultstatus erreicht. Mit dem charakteristischen französischen Dialekt zeigt er seine Beobachtungen über Deutschland (es gibt auf der Bühne eine große Leinwand) und erklärt, was die Deutschen und Franzosen so unterscheidet. Vom Kampf zwischen Tradition und Fortschritt bis hin zum Massentourismus, von der Liebe im Alter bis zur Hektik im Alltag – Alfons beleuchtet alles. Und: er ist der unfreiwillige Meister der absurden Fragen. In seiner antiquiert-hässlichen Trainingsjacke – ein Relikt aus DDR-Zeiten – wird er sich einem schwierigen Thema widmen: Alfons versucht die Deutschen zu verstehen. Ein Spaß, den man nicht verpassen sollte.

Chin Meyer im Burghaus Bielstein

Am 16. Januar 2013 tritt Chin Meyer, mit seinem neuen Programm „Der Jubel rollt! – Tagebuch eines (S)Teuerfahnders“, um 20 Uhr, im Bielsteiner Burghaus auf.

Einen Kreuzzug für das Geld führt der Robin Hood des deutschen Steuerwesens, der Rächer der Enterbten, die männliche Mutter Theresa des Finanzamtes: Chin Meyer. In seinem Programm „Der Jubel rollt!“ outet sich Chin Meyer alias Siegmund von Treiber als Anwalt des kleinen Mannes. Mit intelligentem Witz und sprühendem Humor erklärt der Steuerfachmann komplexe Zusammenhänge und plaudert auf unterhaltsame Weise finanzielle „Wahrheiten“ aus, die unserem Finanzminister überhaupt nicht gefallen dürften. Dabei ist seine Kernforderung: „Geld für alle!“ Der Jubel muss rollen – das weiß Deutschlands bekanntester Finanzkabarettist, Steuerfahnder und spiritueller Komiker. Beim (konspirativen) Informationsabend zeigt er seinen potentiellen Klienten, wie sie die Finanzkrise überwinden. Und zu guter Letzt gibt er wertvolle Tipps aus seinem gerade erschienenen Noch-Nicht-Bestseller „Ohne Miese durch die Krise!“. Dann rollt der Jubel hoffentlich bald auch für Sie !

Richard Rogler im Burghaus Bielstein

Am 29. November 2012 ist Richard Rogler, mit seinem aktuellen Programm „Stimmung“, ab 20 Uhr, im Burghaus Bielstein zu Gast.

Für Stimmung wird Richard Rogler sicherlich sorgen. Nicht nur, weil sein aktuelles Programm so heißt – dem charmanten Grantler und Meister des bissigen Wortes ist es wichtig, dass man die gute eigene Stimmung nicht verliert. Denn: Wer hat eigentlich jemals behauptet, wir Deutschen hätten schlechte Laune? Das Gegenteil ist der Fall. An jeder Ecke wird täglich ein Stimmungslokal eröffnet. Auf jedem Dorfplatz steht ein Stimmungszelt. Stimmungsmacher, Bombenstimmung und gute Laune – da stellt sich auch die Frage: ist das politische Personal bei seinen Gipfeltreffen deshalb so gut gelaunt, weil es ihm wieder mal gelungen ist, durch gezielte Desinformation das Wahlvolk vom Nachdenken abzuhalten? Viele Stimmungen spricht Richard Rogler in seinem Programm an. Scharf und bissig und doch hinreißend komisch zugleich weiß Richard Rogler seine Erkenntnisse zu vermitteln.

Ingolf Lück im Burghaus Bielstein

Am 14. September 2012 tritt Ingolf Lück, mit seinem neuen Programm „Lück im Glück“, um 20 Uhr, im Burghaus auf.

Ein ungeheurer Facettenreichtum steckt in Ingolf Lück. Schon in der „Wochenshow“ zeigte der hochcharismatische Schauspieler, Kabarettist und Comedian Mitte der 1990er Jahre seine Wandlungsfähigkeit. Seit über 30 Jahren steht er mittlerweile auf der Bühne – mal brüllend komisch, mal politisch-bissig. Ein Mann, der auch als Solist mit überzeugender Stimme und Mimik ganze Universen entstehen lässt. Hat er jetzt sein Glück gefunden? In seinem neuen Programm „Lück im Glück“ erklärt er seinen täglichen Spagat zwischen liebendem Familienvater und auftretendem Künstler. Einerseits die zwei Kinder, da die Mutter und Ehefrau und mittendrin er mit seinen allzu natürlichen Problemen und Gedankenspielen: „Wie bleib’ ich der coole Typ, der ich mit 20 war und stehe trotzdem dazu, dass ich 19 Milupa-Sorten am Geschmack unterscheiden kann?“ Im aktuellen Kabarettprogramm „Lück im Glück“ schlüpft er in die Rolle des überforderten Privatmannes, genauer gesagt des überforderten Familienvaters. Mal forschend, mal zweifelnd, aber immer tierisch witzig.

Wibke Bruhns im Burghaus Bielstein

Am 14. November 2012 liest Wibke Bruhns, ab 20:00 Uhr, aus „Nachrichtenzeit – Meine unfertigen Erinnerungen“.

Wibke Bruhns ist eine der bedeutendsten deutschen Journalistinnen. 1938 in Halberstadt geboren, machte sie schon früh Karriere beim Fernsehen und wurde 1971 beim ZDF die erste Nachrichtensprecherin der Bundesrepublik – damals eine Sensation und ein ungeheuerlicher Skandal.

Doch ihre Leidenschaft war die politische Berichterstattung. Was auch immer passierte: Wibke Bruhns war mittendrin und ganz nahe am Zeitgeschehen – und an den Persönlichkeiten, die die Geschichte prägten. Ob die Studentenproteste 1968, der Aufstieg und Fall Willy Brandts, die Guillaume-Affäre, der Skandal um die vermeintlichen Hitlertagebücher, die Auseinandersetzungen im Nahen Osten, die Gipfeltreffen zwischen Ronald Reagan und Michail Gorbatschow oder der Mauerfall – Wibke Bruhns’ Erinnerungen sind das Zeugnis eines ungewöhnlichen, illustren Lebens und ein bestechend frischer Blick auf die Geschichte unserer Zeit.

(c) Foto Wibke Bruhns: Amos Schliack

Heio von Stetten und Stuart Neville im Burghaus Bielstein

Am 11. November 2012 lesen Heio von Stetten und Stuart Neville, um 20:00 Uhr, aus „Blutige Fehde“.

Ein Killer, der sich selbst »der Nomade« nennt, streift durch die Straßen von Belfast. Alte Rechnungen sind zu begleichen, die Bull O’Kane, gewissermaßen der Pate der Stadt, ausgestellt hat. Die alten Konflikte zwischen Loyalisten, Republikanern und der Polizei drohen wieder auszubrechen. Mitten hinein in diese explosive Lage gerät der Police Inspector Jack Lennon, als er herausfindet, dass seine ehemalige Frau Marie und seine Tochter Ellen genau in der Schusslinie stehen. Sie sind der Köder, um den IRA-Killer Gerry Fegan, der in New York untergetaucht ist, wieder nach Belfast zu locken. Als Jack von Gerrys Rückkehr erfährt, beschließt er, alles zu tun, um seine Tochter zu retten.

Stuart Neville ist bereits das zweite Mal bei uns zu Gast und wer ihn beim ersten Mal erlebt hat, der weiß, wie spannend seine Krimis sind.

Moderation: Margarete von Schwarzkopf
(c) Foto Heio von Stetten: Jean-Loup Debionne

Heikko Deutschmann & Thomas Enger im Burghaus Bielstein

Am 30. Oktober 2012 lesen Heikko Deutschmann und Thomas Enger, ab 20:00 Uhr, aus „Vergiftet“.

„Wenn du herausfindest, wer mich verraten hat, sage ich dir, was an dem Tag passierte, als dein Sohn starb“, lautet die knappe Nachricht des inhaftierten Kleinkriminellen Tore Pulli, der für einen Mord verurteilt wurde, den er nicht begangen hat. Zumindest behauptet er das, und er will, dass Reporter Henning Juul die Wahrheit herausfindet. Die Wahrheit war für Henning nie wichtiger als in diesem Zusammenhang. Doch noch vor dem entscheidenden Treffen wird Tore Pulli im Gefängnis vor laufenden Kameras umgebracht. Für Henning bricht eine Welt zusammen.

Wäre Tore wirklich in der Lage gewesen, den schrecklichen Unfall aufzuklären? Oder gibt es noch weitere Zeugen?

Moderation: Anne Bubenzer
(c) Foto H. Deutschmann: Vera Marzinski

Friedrich Schorlemmer im Burghaus Bielstein

Friedrich Schorlemmer liest, am 16. Oktober 2012, um 20:00 Uhr, aus seinen Erinnerungen „Klar sehen und doch hoffen“

„Mit 14 Jahren wusste ich, dass ich in Opposition zum Staat DDR stehe, aber dennoch das Land nicht verlassen würde“, schreibt Friedrich Schorlemmer in seiner politischen Autobiographie. Er wurde kein Dissident, auch kein einsamer Prophet, sondern mischt sich seit mehr als vier Jahrzehnten ein als Pfarrer, Bürgerrechtler, als Publizist.

Er hat die Friedens- und Umweltbewegung in der DDR mitbegründet und gehörte zu jenen engagierten Theologen, die weit über die Kirche hinaus wirkten. Im Gegensatz zu den meisten Oppositionellen in der DDR hat er sich nach der friedlichen Revolution nicht vereinnahmen lassen und nie Bedürfnisse nach simpler Abrechnung mit der SED-Diktatur und der Stasi bedient.

Während andere ehemalige „Systemgegner“ das „beglückende Erlebnis der Freiheit“ pathetisch feiern und die Gegenwart verklären, sucht er nach Alternativen zur Zuschauerdemokratie, kritisiert eine Politik, die Terror und Gewalt mit Krieg und Gegengewalt bekämpft. Er polemisiert gegen die Kluft zwischen Arm und Reich, warnt vor der Gewöhnung an den Klimawandel. Sein Appell, sich nicht entmündigen zu lassen, Verantwortung zu übernehmen, damit die Schöpfung bewahrt und unsere Gesellschaft menschlicher wird, weist in die Zukunft.

Friedrich Schorlemmer, geb. 1944 in Wittenberge/Elbe, aufgewachsen in der Altmark, Publizist und Theologe.

1978–1992 Dozent am Evangelischen Predigerseminar und Prediger an der Schloßkirche in der Lutherstadt Wittenberg, 1992–2007 Studienleiter an der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt in Wittenberg. 1989 erhielt er die Carl-von-Ossietzky-Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte, 1993 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, 2009 Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Mitherausgeber der Wochenzeitung „Freitag“ und der „Blätter für deutsche und internationale Politik“.

(c) Foto Friedrich Schorlemmer: Sandy Rau Buchen

Max Tidof & Tim Binding im Burghaus Bielstein

Am 2. Oktober 2012, um 20:00 Uhr lesen Max Tidof und Tim Binding aus „Ship Ahoy“.
»Selbst die Fische haben in diesem Roman mehr Charakter als alle Figuren der meisten anderen Krimis zusammen.« Spiegel Online

Alles könnte so schön sein. Endlich dreht Al Greenwoods Leben sich nicht länger um nervtötende Frauen, die er von der Klippe seines südenglischen Heimatdorfes gestoßen haben soll (oder tatsächlich gestoßen hat). Stattdessen hat Emily Prosser, seine Kunstlehrerin aus Knastzeiten, seinen weichen Kern – und sein künstlerisches Talent – entdeckt: Als glückliches Pärchen geben die beiden Kunstunterricht auf einem Kreuzfahrtschiff namens Lady Di (wenn sie einander nicht gerade im guten alten Bungalow der Greenwoods Modell stehen).

Leider währt die Idylle nicht lang: Während einer Skulptur-Stunde an Deck entwickelt Als Motorsäge plötzlich ein Eigenleben und jagt eine gewisse Mrs. Durand-Deacon über Bord. Trotz ihrer Rettung droht sie ihm später mit einer Klage – es sei denn, er bringt für sie ihren verhassten Gatten um die Ecke. Als wäre Al dadurch nicht schon genug mit seinem alten Ich konfrontiert, holen die Geister der Vergangenheit ihn auch zu Hause ein: Seine Ex-Frau Audrey ist aus dem Gefängnis ausgebrochen und sucht bei ihm Unterschlupf. Dummerweise hat auch sie etwas gegen ihn in der Hand – etwas, das zu allem Überfluss seine Beziehung mit Miss Prosser in einem neuen Licht erscheinen lässt.

Und so findet Al Greenwood sich schneller auf dem verhexten Kliff wieder, als er sich hätte träumen lassen. Doch Al wäre nicht Al, hätte er nicht alte Bekannte, wie seine Nachbarin Alice »Schnüffelnase« Blackstock oder den trotteligen Karpfen-Fan Inspector Rump, und neue aberwitzige Einfälle, um dem Schicksal ein Schnippchen zu schlagen.

(c) Foto Max Tidof: Gersina Jorinde