19. Ü32-Kreismeisterschaft um den Zunft-Kölsch-Pokal: Sieger wurden im Braustübchen geehrt

Traditionell wurde im Bereich Fußball in diesem Jahr zum 19. Mal die Ü32-Kreismeisterschaft um den Zunft-Kölsch-Pokal ausgespielt. Als heimische Brauerei ist die Erzquell Brauerei Bielstein allen Vereinen in ihrem Geschäftsgebiet eng verbunden und fördert diese auf sehr vielfältige Art und Weise. Gerade der Sport, und hier ganz besonders der Fußball, spielen im Bergischen Land eine sehr große Rolle. So wurde 1997 der Zunft-Kölsch-Pokal ins Leben gerufen.


Foto: Christian Melzer

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Historischer Rundweg in Bielstein eingeweiht

Der Heimatverein Bielstein hat mit großem ehrenamtlichen Engagement in Zusammenarbeit mit der Stadt Wiehl einen historischen Rundweg für Bielstein entwickelt, der interessante markante Plätze der ehemals eigenständigen Gemeinde näherbringt.


Station Nummer 7 (Hotel Bubenzer) des historischen Rundweges in Bielstein. Von links: Bauamtsleiter Andreas Zurek, Hans Georg Bauer vom Heimatverein, der 1. Beigeordnete Michael Schell, Corinna Kawczyk von der Touristinfo, Bürgermeister Ulrich Stücker und Dietmar Groß vom Heimatverein. Foto: Christian Melzer

Der Weg ist von 13 Infostehlen gesäumt, die im Rahmen des „Integrierten Handlungskonzepts Bielstein“ angeschafft und installiert wurden. Die offizielle Einweihung fand am Sonntag, 25. Oktober 2015 statt. Die Gesamtkosten betrugen etwa 35.000 €, wobei 60 Prozent der Kosten durch Landesmittel und 40 Prozent durch die Stadt Wiehl finanziert wurden.

Im Anschluss an die Eröffnung durch den neuen Bürgermeister der Stadt Wiehl, Ulrich Stücker, gab es eine Führungen über den Rundweg durch Mitglieder des Heimatvereins.

Die Stationen des Rundweges sind: 1. Wiehltalbahn, 2. AOK, 3. Repschenrother Mühle, 4. Altes Postamt, 5. Hotel Herhaus, 6. Bürgermeisteramt, 7. Hotel Bubenzer, 8. Waldkurs, 9. Burghaus, 10. Katholische Kirche, 11. Edelstahlwerk Kind & Co. und 12. Erzquell Brauerei.

Die Veranstaltung wurde von dem Jazztrio „Deluge“ umrahmt, Essen und Getränke wurden von der Metzgerei Müller, den ortsansässigen Vereinen, Bielsteiner Männerchor und Motorsportclub Bielstein/Drabenderhöhe, angeboten.

Auch der Kreisverkehr am Busbahnhof wurde eingeweiht. Der Motorsport und die Stahlindustrie sollen mit ihm gewürdigt werden. Eine Edelstahlsilhouette zeigt einerseits ein altes Motorradgespann und andererseits einen modernen Crossfahrer.

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Lautstarke Rocklegenden: Auger und Ligterwood

„Rockmusik ist laute Musik“, betonte Kulturkreis-Geschäftsführer Hans-Joachim Klein vor dem ausverkauften Konzert mit Brian Auger und Alex Ligterwood. Die beiden Rock- und Fusionlegenden rockten das Burghaus Bielstein gemeinsam mit Drummer Karma Auger und Bassist Mike Clairmont.


Foto: Vera Marzinski

Brian Auger ist einer der profiliertesten Fusion- und Rock-Keyboarder der Gegenwart. Nicht nur mit seiner Musik begeisterte er in Bielstein. Mit seinem „Denglisch“ – das er laut eigener Aussage in der „Magret Thatcher Akademie für Hipp-Hopp-Deutsch“ gelernt habe – brachte er noch zusätzlich Stimmung in den Saal. Und so stellte er fest „Wiehl ist das Zentrum of progressive music“. Zusammen mit Alex Ligertwood ist er auf „Wisdom-Tour“. Ligterwoods Stimme ist der ganzen Welt als Stimme von Santana bekannt. 16 Jahre tourte der schottische Rocksänger mit Carlos Santana und spielte mehrere Alben mit ihm ein. Bereits in den 1960ern spielte Alex Ligertwood mit Jeff Beck und Maggie Bell in deren Band – und schon in den 1970ern für mehrere Jahre mit Brian Augers „Oblivion Express“. Auger erhielt schon früh Klavierunterricht. 1962 formierte er sein Brian Auger Trio mit Rick Laird und Schlagzeuger Phil Kinorra als zunächst reine Jazzcombo. Im November 2007 wurde Brian Auger vom Direktor des Temecula International Jazz Festivals eine Auszeichnung für sein Lebenswerk (Lifetime Achievement Award) verliehen. Brian Auger trat auch mit Klaus Doldinger, Alexis Korner, Pete York, Eric Burdon und anderen Größen der populären Musik auf.

Zur „Brian Augers Oblivion Express European Fall Tour“ sorgen Augers Sohn Karma am Schlagzeug und Bassist Mike Clairmont – der bei dem Funky-Stück „Don’t Look Away, Look Around“ ein brillantes Solo hinlegte – für den perfekten Rhythmus. Im ersten Teil des Konzertes im Bielsteiner Burghaus kam mehr die Rockseite der vier Musiker zum Vorschein mit Stücken wie „The Cat“, „Straight Ahead“ – aus dem gleichnamigen Album -, „Ellis Island“ oder Wes Montgomerys „Bumpin on Sunset“. Nach der Pause wurde es funky mit „Whenever You’re Ready“ oder „I Love You More Than You’ll Ever Know“. Zum guten Schluss dann noch ein „Brain Damage“ , dass den Rock-, Fusion- und Jazz-Reigen abrundete. Diese beiden Ausnahmetalente – der Hammond-Guru Brian Auger und Alexander Ligertwood – sind immer noch grandios – und das mit 76 und 68 Jahren.

Vera Marzinski

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120 Jahre Posaunenchor Mühlen

Am 1. November 2015 wird der Posaunenchor Mühlen 120 Jahre alt. Diesen großen, runden Geburtstag feiert der Chor im Rahmen eines Festgottesdienstes am 1. November, 10:00 Uhr, in der Kapelle der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Mühlen/Bielstein, Mühlenfeldstraße 9.


Die aktuellen Mitglieder der Posaunenchöre Mühlen und Drabenderhöhe, die seit 2001 gemeinsame Wege gehen

Friedrich Ader (Hengstenberg), Robert Hartmann (Mühlen), Albert Klein (Mühlen), Karl Lang (Nallingen), Christian Moog (Hengstenberg), August Noss (Mühlen), Karl Noss (Wülfringhausen/Alpe), Otto Noss (Wülfringhausen), Robert Noss (Neuklef), Robert Noss (Wülfringhausen), Wilhelm Puhl (Hengstenberg), Louis Santhöfer (Mühlen) und Adam Schnee (Bielstein) sind die Gründer des Posaunenchores.

In den beiden Weltkriegen (1914 – 1918 sowie 1939 – 1945) ruhte die Chorarbeit zeitweise. Nach Beendigung der beiden Kriege wurde die Tätigkeit schon bald immer wieder aufgenommen. Im Oktober 1946 versammelte man sich zur ersten Chorprobe nach dem 2. Weltkrieg. Neben den inzwischen aus dem Krieg oder der Gefangenschaft zurückgekehrten Mitgliedern kamen auch neue Kräfte hinzu. Der Chor entwickelte sich und nahm immer wieder neue Mitglieder auf. Bei Gottesdiensten, Festlichkeiten, Hochzeitsfeiern, Geburtstagsständchen, Trauerfeiern und anderen Veranstaltungen kam der Posaunenchor zu seinen Einsätzen. Fußmärsche mit den Instrumenten zum Beispiel von Mühlen nach Wülfringhausen oder nach Bierenbachtal vor den Bläserdiensten gehörten wie selbstverständlich dazu.

Im Jahr 1960 trat der Posaunenchor Mühlen als Mitglied der Oberbergischen Posaunenvereinigung bei. Zwei Jahre später richtete man zum ersten Mal das Oberbergische Posaunenfest aus. Im Programm des Festes war ein Currendeblasen im Theodor Fliedner Werk in Gut Waldruhe. Weitere Ausrichtungen dieses Festes folgten 1985 mit einem Bläserdienst auf dem Campingplatz in Bielstein und 1995 zum 100-jährigen Jubiläum in der Aula im Schulzentrum Bielstein.

In den vielen Jahren gab es auch immer wieder Ausflüge des Chores. Ziele wie Luxemburg, Bad Münster am Stein, Miltenberg/Wertheim, Berlin, Ipsheim und zuletzt Lüneburg/Hamburg sind den Aktiven in guter Erinnerung geblieben.

Musikalische Darbietungen auf dem Soldatenfriedhof in Sandweiler und im Jahr 2004 auf dem Pariser Platz am Brandenburger Tor in Berlin haben nicht nur bei den Aktiven Eindruck hinterlassen. Nur wenige Jahre zuvor wäre ein solcher Auftritt an dieser Stelle aufgrund der politischen Situation wohl noch unvorstellbar gewesen.

Thomas Noss, als Vorsitzender des Posaunenchores aus Mühlen und Werner Sträßer, als Chorleiter des Posaunenchores Drabenderhöhe regten an ein gemeinsames Konzert anlässlich des 250. Todestages von Johann Sebastian Bach durchzuführen. Das Konzert fand dann im Herbst des Jahres 2000 unter der musikalischen Leitung von Karl Emil Schäfer und Werner Sträßer statt. Die guten Erfahrungen bei der Vorbereitung dieses Konzertes führten dann dazu, dass man sich entschloss ab dem Jahr 2001 gemeinsame Wege als Posaunenchor Mühlen & Drabenderhöhe zu gehen.

Anfang des Jahres 2011 gelang es Johann Salmen, Musiklehrer und Dozent der Musikschule der Homburgischen Gemeinden für die Mitarbeit zu gewinnen. Im Laufe der Zeit hat er die musikalische Leitung des Posaunenchores übernommen.

Es begann eine Kooperation mit der Musikschule der Homburgischen Gemeinden, die dazu führen soll, jungen Menschen die Bläsermusik näher zu bringen. Inzwischen gibt es auch eine Bläser AG im Rahmen des offenen Ganztagsunterrichts an der Gemeinschaftsgrundschule in Bielstein, die in Zusammenarbeit mit der Musikschule vom Posaunenchor unterstützt wird.

120 Jahre, in denen sich der Chor aber auch die Posaunenmusik entwickelt hat. Thomas Noss, Vorsitzender: „Rhythmen haben sich verändert – aber unser Auftrag ist geblieben: Gott loben, das ist unser Amt!“

Bielsteiner Männerchor feiert 60 Jahre Sängerfreundschaft: Freunde zu Gast in Bielstein

Der Bielsteiner Männerchor feiert 60 Jahre Sängerfreundschaft mit dem Männergesangsverein Schlanders aus Südtirol. Beide Chöre laden zum gemeinsamen Konzert am Nikolaustag, 6. Dezember, um 17:00 Uhr, in die Aula des Schulzentrums Bielstein, Dr. Hoffmann-Platz 1.

Südtiroler Weihnacht – Freunde zu Gast in Bielstein, so lautet das Motto des diesjährigen Konzertes des Bielsteiner Männerchores unter der Leitung von Karsten Rentzsch. Denn der Bielsteiner Männerchor hat in Südtirol ganz besondere Freunde gefunden. Seit 60 Jahren besteht die Sängerfreundschaft zwischen dem Bielsteiner Männerchor und dem Männergesangsverein aus der Marktgemeinde Schlanders im Vinschgau (Südtirol). Die Schlanderser Sänger freuen sich bereits sehr auf ihren ersten Auftritt in Bielstein seit knapp zehn Jahren. Der Männergesangsverein Schlanders kommt auch nicht alleine, sondern bringt noch das Klarinettenquartett „Die Holzign“ aus Tschars, ebenfalls im Vinschgau, mit. Marco Fischdick wird den Bielsteiner Männerchor am Klavier begleiten.

Zusätzlich wird das Programm bereichert durch Brass Sieg-Rhein, den Posaunenauswahlchor des Evangelischen Kirchenkreises an Sieg und Rhein unter der Leitung von Walter Rekowski.

Beginn des Konzertes ist um 17:00 Uhr, Einlass ab 16.15 Uhr. Eintrittskarten können zum Preis von 12 Euro in den Bielsteiner und Wiehler Filialen der Firmen Auge und Ohr Althöfer und Metzgerei Müller, sowie bei allen Sängern erworben werden.

Kreisgruppe Wiehl-Bielstein: Kathreinenball der Siebenbürger Sachsen

„Let’s dance“ heißt es beim diesjährigen Kathreinenball in der Aula am Schulzentrum Bielstein. Am Samstag, den 14. November 2015 sorgt ab 20.00 Uhr, Einlass 18:30 Uhr, die Feeling Band aus Stuttgart für Tanzstimmung pur. Ab 19.30 Uhr werden die Tanzgruppen auftreten.

Die Tanzgruppe aus Aschaffenburg wird die Veranstaltung bereichern. Auch die in diesem Jahr gegründete Kinder- und Jugendtanzgruppe mit Tänzerinnen und Tänzern im Alter von 4 bis 16 Jahren dürfen ihr Können zeigen. Selbstverständlich wird auch die Tanzgruppe Wiehl-Bielstein zu dem Programm beitragen und das Publikum mit schwungvollen Tänzen unterhalten.


Die neu gegründete Kinder- und Jugendtanzgruppe

Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt mit selbstgemachten Krautwickel, Fettbrot und Baumstriezel sowie mit alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken.

Der Eintritt beträgt 12,00 € für Erwachsene und 8,00 € für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren.

Horst Kessmann, Vorsitzender der Kreisgruppe Wiehl-Bielstein: „Jedermann ist herzlich eingeladen, bringen Sie gerne Ihre Freunde und Verwandte mit, wir freuen uns auf einen schönen und stimmungsvollen Abend.“

Einweihung des historischen Rundwegs in Bielstein

Der Heimatverein Bielstein hat mit großem ehrenamtlichen Engagement in Zusammenarbeit mit der Stadt Wiehl einen historischen Rundweg für Bielstein entwickelt, der interessante markante Plätze der ehemals eigenständigen Gemeinde näherbringt.

Der Weg ist von 13 Infostehlen gesäumt, die im Rahmen des „Integrierten Handlungskonzepts Bielstein“ angeschafft und installiert wurden. Um die offizielle Einweihung gemeinsam zu feiern, sind alle Interessierten herzlich für Sonntag, 25. Oktober 2015 ab 11 Uhr in die Schlanderser Straße (Parkplatz neben dem Braustübchen) eingeladen.

Um 11:00 Uhr startet eine geführte Wanderung auf dem Bierweg mit Frau Kerstin von „StadtLandBerg“. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Im Anschluss an die Eröffnung um 11.30 Uhr durch den Bürgermeister der Stadt Wiehl wird es um 12 und 14 Uhr Führungen über den Rundweg durch Mitglieder des Heimatvereins geben.

Die Veranstaltung wird von einer Jazz-Combo umrahmt, Essen und Getränke werden von den ortsansässigen Vereinen (Bielsteiner Männerchor und Motorsportclub Bielstein/Drabenderhöhe) angeboten.

Bielsteiner Netzwerk feierte 10. Geburtstag

Zahlreiche Gäste feierten mit Kuchen und Gesang den Geburtstag des Bielsteiner Netzwerkes. Angefangen hatte alles mit einer simplen Idee engagierter Menschen.

Elke Bergmann, OASe der Stadt Wiehl, war damals die Geburtshelferin und das Licht der Welt erblickte die BieNE im Oktober 2005. Die Frage die man sich damals stellte war: Ab wann ist alt alt und wer entscheidet darüber? Und welchen Beitrag kann ich noch zu unserer Gesellschaft leisten? Aus dieser Fragestellung hatte sich das Netzwerk gegründet. Eine Gruppe engagierter Menschen, die das Wort Eigeninitiative als Leitgedanken für eine zukunftsorientierte Gesellschaft durch ich Know-how und ehrenamtliche Arbeit aktiv gestalten wollten. Menschen, die selbst etwas bewegen wollten und zwar mit dem klaren Auftrag: „Was kann ich für andere tun, und was können andere für mich tun.“

Das Bielsteiner Netzwerk hat sich seitdem erfolgreich als einziges seiner Art im Oberbergischen etabliert. Ein eingespieltes und engagiertes Team vermittelt Fachwissen, Erfahrungen und bietet Freizeitangebote für jeden Geschmack. Die Auswahl ist groß, ob Wanderungen, Kunstausstellungen, Computerkurse, Kochen, Tanzen, Singen, Beratung bei rechtlichen Fragen oder einfach der schlichte Austausch mit anderen Menschen, der lebendig und jung hält.

Netzwerke fallen allerdings nicht vom Himmel, so Elke Bergmann. Die Arbeit im Netzwerk hat einen anderen Ansatz als das traditionelle Ehrenamt. Sie geht nicht von der Idee oder dem Projekt aus, das von Trägern entwickelt wird, sondern animiert Menschen, in Eigeninitiative Angebote zu entwickeln. Und genau dies passierte am Geburtstag. Es wurde gesungen und viel gelacht. Interessierte, Gäste und Netzwerker führten angeregte Gespräche und informierten sich über die Inhalte der einzelnen Gruppenangebote und klügelten neue Ideen aus.

Anfang nächsten Jahres ist eine Zukunftswerkstatt geplant, um das Netzwerk im oberbergischen Wandel noch einmal zu überdenken und neu zu definieren, so Elke Bergmann. Bei einem sind sich alle einig, die Freude über junge und ältere Neuzugänge, so Patricia Haarmann, Pressesprecherin der BieNe.

Spielerinnen und Spieler des TTC Wiehl in neuen Trikots und Trainingsanzügen

Die Tischtennisspieler/innen des Fusionsklub TTC Wiehl sind mit komplett neuem Outfit in die Saison 2015/16 gestartet. Sparkasse Wiehl und Bauer, Soest & Partner unterstützen das schicke Outfit.


Gruppenbild mit Sponsorenvertretern: Einige TTC-Mitglieder/innen und TTC-Jugendliche in ihrem neuen Outfit mit den Vertretern der Sponsoren: Der scheidende Sparkassenchef Manfred Bösinghaus (re.) und Sascha Gaisbauer (2.v.re.) und Martin Wölk (3.v.re.) von der Wiehler Firma Bauer, Soest & Partner; links TTC-Vorsitzender Michael Becher. Foto: Privat

Schon kurz nach dem Zusammenschluss der beiden Vereine TTC Bomig und TTV Bielstein 04 zum neuen Tischtennisgroßverein TTC Wiehl hatte der Vorstand um den TTC-Vorsitzenden Michael Becher eine teure Investition beschlossen nach dem Motto: „In dem neuen Verein müssen die Spielerinnen und Spieler auch einheitlich auftreten.“ Und nun gehen die Jugendlichen und die Damen und Herren des TTC mit neuen Trikots und Trainingsanzügen an die TT-Platten, wobei die Wiehler für die Auswahl des hochmodernen Outfits schon viele anerkennende Blicke in der Tischtennisszene geerntet haben. Verständlicherweise, dass der TTC-Chef Michael Becher stolz ist über das positive Erscheinungsbild der TTC-Aktiven ist: „Das war zwar eine teure, aber ein wichtiger Schritt für den Verein, denn jetzt sind die Mitglieder des TTC für jedermann sofort erkennbar.“ Dabei zieht Becher auch eine erste positive (Zwischen-)Bilanz der vorgenommenen Fusion: „Bisher sind wir sehr zufrieden, denn die Vereins- und Vorstandsarbeit verläuft sehr harmonisch und vertrauensvoll. Und durch unsere gelungene Wellcome-Party sind auch die Mitglieder noch enger zusammengerückt.“ Eine gute Messlatte ist diesbezüglich die erfreulich hohe Trainingsbeteiligung.

Michael Becher ist aber auch sehr froh, dass der TTC Wiehl bei der Anschaffung der neuen Trainingsanzüge und Trikot nicht ausschließlich die eigenen Mitglieder und die Vereinskasse belasten musste. Mit der Sparkasse der Homburgischen Gemeinden und der Wiehler Firma Bauer, Soest & Partner mbH (Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer) gewann der TTC zwei Werbepartner, die sich mit namhaften Beträgen an dieser teuren Outfit-Investition beteiligten. Becher: „Ich bin froh, dass wir zwei starke Partner mit im Boot haben und hoffe, auch in Zukunft auf deren Unterstützung und auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.“

Für die Sparkasse der Homburgischen Gemeinden war die Übergabe des Spendenschecks für den Vorstandschef Manfred Bösinghaus die letzte Amtshandlung, denn, so meinte Bösinghaus bei dem Fototermin in der Sporthalle Bielstein: „Ab morgen bin ich in Ruhestand.“ Der scheidende Sparkassendirektor betonte, dass er aus Sicht eines aktiven Tischtennisspielers (Bösinghaus kämpft für den TTC Schwalbe Bergneustadt um Punkte an der grünen Platte) die Fusion der beiden TT-Vereine in der Stadt Wiehl zum TTC Wiehl ausdrücklich begrüße: „Ich habe den Eindruck, dass dieser Prozess von beiden Vereinen gleichermaßen partnerschaftlich und mit großer Harmonie vollzogen wurde.“ Im Interesse des Tischtennissports, der ja nicht so im Rampenlicht stehe und angesichts des demografischen Wandels mit großen Nachwuchssorgen zu kämpfen habe, wünsche er dem TTC Wiehl eine gute und erfolgreiche Zukunft. Um die Vielfalt des Sports im Homburger Land zu erhalten, habe die Sparkasse Wiehl gern eine Art Starthilfe für den neuen TT-Großverein geleistet und wünsche dem TTC Wiehl eine gute und erfolgreiche Zukunft.

Auch Martin Wölk, Partner bei Bauer, Soest & Partner (BSP), der zusammen mit BSP-Mitarbeiter Sascha Gaisbauer die Spende von BSP übergab, äußerte sich sehr lobend über die Fusion der beiden TT-Vereine in der Stadt Wiehl: „Man kann jetzt schon feststellen, dass neuer Schwung in den Verein und die Wiehler Tischtennisszene gekommen ist.“ Diese lobende Worte sagte Wölk nicht nur als Werbepartner sondern auch aus seiner Beobachtung als Vater eines TTC-Nachwuchsspielers – und fügte hinzu: „Besonders die Verpflichtung von Boris Rosenberg als Jugendtrainer war ein echter Coup, denn nun sind die Jugendlichen mit einer ganz anderen Begeisterung bei der Sache.“ Seine Firma, so meinte Martin Wölk abschließend, engagiere sich gern für den Sport in der Region. Und nach Fußball und Handball sei Bauer, Soest & Partner auch dem Tischtennissport sehr verbunden. Wölk betonte abschließend, dass BSP die Fusion der beiden Wiehler TT-Vereine zum TTC Wiehl ausdrücklich begrüße: „Und den Start des neuen Vereins und die zukünftige Arbeit haben wir gern unterstützt.“

Zwischen Irish Folk und Weltmusik

Sehr energiegeladenen Irish Traditional Folk, gemischt mit Weltmusik, boten „Beoga“ im Burghaus Bielstein vor ausverkauftem Haus. In Ihrer Heimat gelten sie als New Folk Wizards.


Foto: Vera Marzinski

Beoga ist das gälische Adjektiv für „lebendig“ und die Band macht ihrem Namen alle Ehre. Mitreißend ist ihre Musik und da zucken die Beine der Zuschauer schnell mit. Die Band hat zudem einen eigenständigen Sound geschaffen. Mit dem Album „The Incident“ standen Beoga auf der Vorschlagsliste für eine Grammy Nominierung. Der Nachfolger „How to tune a fish“ war die Nummer eins der irischen und der amerikanischen Folkcharts. n den letzten Jahren wurde die Band weltweit immer wieder für ihre herausragende Leistung mit Anerkennung bedacht.

Im Mittelpunkt der Band steht die bezaubernde Niamh Dunne – eine der besten neuen Frauenstimmen Irlands. Sie ist zudem eine Teufelsgeigerin und einige Lieder im Bandrepertoire stammen auch aus ihrer Feder. An der Bodhrán, der irischen Rahmentrommel, hat die Band mit Eamon Murray einen „All Ireland Champion“, der diesen Wettbewerb in allen Altersklassen gewonnen hat. Verblüffend ist auch die Besetzung der Band mit zwei „Button Accordions“. Damian McKee und Seán Óg Graham achten streng darauf, dass sich die zwei Quetschkommoden nicht in die Quere kommen oder im stetigen Unisono langweilen. Dazu gesellt sich das hervorragende Spiel von Keyboarder Liam Bradley.

„Wir stehen auf Schnitzel“, verriet Eamon Murray, der mal ein „german girlfriend“ hatte und am Telefon dann immer „ja, ja, ok, bis dann“ gesagt hatte. Mit Stücken wie „Farewell to Cunningham“ nahmen Beoga die Gäste mit auf die grüne Insel. Das melancholische Stück handelte von einem Mann, der alles verloren hatte, wie Niamh Dunne erklärte. Viele Balladen, aber auch mitreißende Tanzstücke und zusätzlich kleinen Anekdoten aus ihrem Bandleben brachten die fünf Musiker mit. So erzählte Eamon von einem Mann, der ihnen in Amerika begegnet war. Er rannte, und rannte, und rannte – mit Handschellen auf dem Rücken. Keine plüschigen, pinkfarbenen – demnach flüchtete er wohl nicht vor einer Frau, fügte der Bodhrán-Spieler lachend hinzu, bevor das nächste flotte Stück begann.

Tanzen sei nicht verboten, bekundeten die „Beogas“, und ihre Musik eignete sich perfekt dazu. Zudem war der Klang hervorragend abgemischt und die Band spielte mit viel Spaß. Auch wenn Liam Bradley dann schon mal in eine Jazz-Sequenz abdriftete, bei der Niamh Dunne die Stirn runzelte, um dann flott wieder den Bogen über ihre Fiddle zu ziehen um dem ganzen wieder eine andere Richtung zu geben. Das Zusammenspiel der Fünf und die Mischung der Stilrichtungen passten grandios. Irish Folk à la Beoga ist einfach „Worldmusic made in Ireland“ – und die begeistert.

Vera Marzinski

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