6. Oberbantenberger weihnachtlicher Markt

Zum 6. Mal hat der Oberbantenberger weihnachtliche Markt am 11.12.2005 seine Pforten geöffnet. Wieder einmal haben es alles Beteiligten geschafft, eine weihnachtliche Atmosphäre zu zaubern und seine Besucher zu begeistern.

Pünktlich um 11.00 Uhr begrüßte Peter Kesehage, der Vorsitzende des Heimatvereins Oberbantenberg e.V. die Gäste und gab das Wort an den 1. Beigeordneten der Stadt Wiehl, Herrn Thomas Gaisbauer, weiter, der den Markt dann offiziell eröffnete.

Auf dem weihnachtlichen Markt wurde den Gästen wieder viel Selbstgemachtes geboten. Weihnachtliche Dekorationen, Bastelarbeiten, Kunsthandwerk und vieles mehr gab es zu bestaunen und natürlich auch zu kaufen. Luzifers Zündhölzer gab es ebenso wie auch selbstgemachte Lichterketten, in Serviettentechnik hergestellte Schiefertafeln, Holzbasteleien und vieles, vieles mehr. Wer den weihnachtlichen Markt in Oberbantenberg besuchte konnte sehen und spüren, wie viel Mühe sich alle Beteiligten gemacht haben. Die evangelische Kirchengemeinde, der CVJM, der Frauenchor Oberbantenberg und der Männergesangverein Oberbantenberg, der Turnverein, das Haus für Behinderte, die Helen-Keller-Schule, die Hugo-Kückelhaus-Schule und auch die AWO-Kindertagesstätten beteiligten neben dem Heimatverein Oberbantenberg e.V., um auch diesmal einen wunderschönen kleinen weihnachtlichen Markt zu veranstalten.

Der Landrat Hagen Jobi besuchte traditionsgemäß ebenfalls das bunte Treiben auf dem Kirchenvorplatz und ließ sich von der weihnachtlichen Stimmung einfangen. Für das leibliche Wohl war gleichfalls bestens gesorgt. Neben leckeren Ofenkartoffeln gab es selbstgemachte Reibekuchen, Fritten, Bratwurst und viel, viel Selbstgebackenes zu verköstigen.

In der Kirche gab es stündlich weihnachtliche Vorführungen und auch die Kleinen kamen nicht zu kurz. Jede Stunde öffnete im Gemeindehaus die Märchenfee ihre Tore um die Kleinen zu verzaubern. Auch der Nikolaus hat es sich nicht nehmen lassen, und den Bantenberger weihnachtlichen Markt wieder einmal besucht, um den Kindern eine Freude zu machen. Auch der Leierkastenmann, Herr Stroiwas, verbreitete mit seinem Leierkasten eine ganz besondere Stimmung, von der sich wieder einmal jeder gerne einfangen ließ.

Christine Kesehage

Eine Bilderserie finden Sie hier…

Schüler aus Hem zu einem Besuch in der Realschule in Bielstein

„Als wir vor mehr als zehn Jahren die Städtepartnerschaft zwischen Wiehl und der französischen Stadt Hem beschlossen, geschah das in dem Wunsch, alles Vergangene zu vergessen und eine dauerhafte Freundschaft zwischen den europäischen Staaten zu schaffen“, meinte die Vorsitzende des Deutsch-Französischen Partnerschaftsvereins Wiehl – Hem beim Empfang Hemer Lehrer und Schüler in der Bielsteiner Realschule.

Sie begrüßte herzlich die Gäste aus Hem und die Wiehler Lehrer und gastgebenden Schüler, deren Eltern gekommen waren und für reichlichen, weihnachtlichen Plätzchengenuss gesorgt hatten.

Die Realschule Bielstein und die Schule St.Paul in Hem könnten auf eine langjährige freundschaftliche Bindung zurückblicken. In Wiehl gebe es kaum eine andere Gruppe oder Gemeinschaft, die eine solche Kontinuität in der Verbindung mit Hem nachzuweisen habe.


Eckhard Pfiffer begrüßt die Gäste aus Hem

„Ich freue mich sehr, euch – Lehrer und Schüler – in solch aufgelockerter, fast familiärer Stimmung vorzufinden. Das macht mich glücklich, denn ihr lebt seit Jahren schon die Normalität einer europäischen Beziehung, von der wir Alten geträumt haben. Damit seid ihr Vorbild für die Bürger der beiden Partnerstädte.“, meinte die Vereinsvorsitzende.

Sie wünsche sich von Herzen, dass dieser Besuch wieder zu einem Erfolg werde, der garantiere, dass die Freundschaft zwischen Schülern und Lehrern beider Schulen dauerhaft erhalten bleibe.

Als Beitrag zu einem unterhaltsamen Miteinander übermittelte die Stadt Wiehl dem Initiator dieses Treffens, dem Realschullehrer Reinhard Grimault, Eintrittskarten für die Eishalle, die mit Begeisterung aufgenommen wurden.

Das von den Realschullehrern ausgearbeitete Programm für die Besuchszeit hat viel Interessantes aufzuweisen:

Besuch im Haus der Geschichte in Bonn, Führung durch die Stadt Köln mit anschließendem Shopping, Badminton- oder Tischtennisturnier, Eislaufen natürlich und vieles mehr.

An dieser Stelle sei den engagierten Lehrern der Realschule Bielstein für ihr Engagement und vor allem für ihr Interesse an der deutsch-französischen Beziehung herzlich gedankt.

Marianne Stitz

Tolle Stimmung bei der Prunksitzung in Bielstein

Wegen des schlechten Wetters war die Aula diesmal nicht bis auf den letzten Platz ausverkauft, doch die gute Stimmung der rund 220 Narren ließ sich davon nicht beeindrucken. Pünktlich um 18:11 ging es los. Das scheidende Prinzenpaar Dietmar und Jutta zog mit der Biesteiner Prinzenequipe in die Aula ein. Prinz und Prinzessin fanden bei Ihrer Verabschiedung so rührende Worte, das sie selbst ein paar Tränen vergossen. Im Anschluß daran zeigten die Tanzoffiziere der Tanzmäuse das sie auch als Ballettgruppe eine gute Figur machen. Dann marschierte das Dreigestirn ein. Es war ein wunderschöner Anblick und die drei genossen ihren Einmarsch. An der Spitze Prinz Petra aus dem Hause Zirkler, gefolgt von Jungfrau Susi aus dem Hause Heinrichs und dem Bauern Iris Wagner. Nach der Proklamation durch Bürgermeister Becker-Bloningen zeigte das Dreigestirn seine gesanglichen Qualitäten. Schon nach dem zweiten Lied des Dreigestirns stand das Publikum auf den Tischen. Prinz Petra, Jungfrau Susi und Bauer Iris bewiesen, dass sie bei den Narren die richtigen Töne treffen.

Auch die nachfolgenden Künstler verstanden es, an die gute Stimmung der Narren anzuknüpfen. Feuerwehrmann Kresse, bekannt aus dem ZDF, brachte das Publikum zum toben. Petra Jacobs begeisterte mit ihren gesanglichen Qualitäten, sie zog ihr Publikum nicht nur auf die Bühne, sondern auch noch in Ihren Bann. Die 2 Schlawiner zeigten durch ihre hervorragende Büttenrede, dass sie ihren Namen zu Recht tragen. Mal was neues im Bielsteiner Karneval zeigte Philipp Dammer. Mit Schwung, Witz und Elan jonglierte er auf einem Einrad sitzend und begeisterte das Publikum. Zum guten Schluß legten sich „de Froende“ noch mal so richtig ins Zeug und schmetterten einen Karnevalshit nach dem anderen ins Publikum. Die 3 Tanzgruppen des KVB zeigten mit ihren neuen Tänzen, dass sie mit zu den wirklich Großen im Karneval gehören. Die kommende Session verspricht eine der stimmungsvollsten in der Bielsteiner Geschichte zu werden.

Schon jetzt ist die Nachfrage nach Karten für die Kostümsitzung am 4. Februar 2006 in der Aula des Schulzentrums Bielstein riesengroß, der Vorverkauf bei Detlef Steffen in Bielstein (02262/2606) läuft auf vollen Touren. Wer jetzt noch Karten haben möchte, sollte sich beeilen.

Karnevals-Session eröffnet: „Damit’s in Bielstein richtig kracht, sind hier die Frauen an der Macht!“

Am 12. November war es soweit: Der Karnevalverein Bielstein e. V. stellte sein neues Dreigestirn vor. Zum ersten Mal in der 21-jährigen Vereinsgeschichte startete der KVB mit einem weiblichen Dreigestirn in die neue Session.

Schon der Einmarsch mit den Lindenthaler Lappenmänner, dort spielt der Bauer Iris die dicke Trumm, zeigte, dass das neue Dreigestirn die richtigen Töne der Narren trifft.

Mit einer Superstimmung ging es am Brindköpke Platz auf die Empore – dort stellte KVB-Präsident Hans Hausmann das neue Dreigestirn vor.

An der Spitze Prinz Petra Zirkler deren Vater erfand den KVB Ruf „Bielstein Kapaaf“, begleitet von der blondesten aller Jungfrauen, Susanne Heinrichs, mit dem echt starken Bauern Iris Wagner.

Die drei versprachen dem Narrenvolk eine unvergeßliche Session, schöne Karnevalsstunden in den Sälen und einen traumhaften Rosenmontagszug in Bielstein am 27. Februar 2006. Wer das Dreigestirn kennengelernt hat, weiß, dass das keine leeren Versprechungen sind. In Bielstein und Umgebung geht jetzt richtig „die Post ab“, frei nach dem Motto: „Damit`s in Bielstein richtig kracht, sind hier die Frauen an der Macht!“

Wer das Dreigestirn live erleben möchte, sollte sich jetzt schnell Karten besorgen für die Prunksitzung am 26. November in dem Schulzentrum Bielstein – dort tritt das Dreigestirn mit vielen anderen Künstlern aus dem Kölner Karneval auf.

Termine Karnevalsverein Bielstein 1985 e.V. – 21. Session 2005/2006

Sessionseröffnung 12.11.2005 – 11.11 Uhr Bielstein / Brindöpkeplatz
Prunksitzung 26.11.2005 – 18.11 Uhr Aula Schulzentrum Bielstein
Kostümsitzung 04.02.2006 – 17.11 Uhr Aula Schulzentrum Bielstein
Kinderkarneval 11.02.2006 – 14.11 Uhr Aula Schulzentrum Bielstein
Weiberfastnacht 23.02.2006 – 11.11 Uhr Wiehl / Rathausplatz
Rosenmontagzug 27.02.2006 – 14.11 Uhr Bielstein
anschließend Party in der Postgarage
Nubbelverbrennung 28.02.2006 – 23.30 Uhr Bielstein / Brindöpkeplatz

Kartenvorverkauf PRUNKSITZUNG am 26.11.2005 beginnt am 02.11.2005

Kartenvorverkauf KOSTÜMSITZUNG am 04.02.2006 beginnt am 01.12.2005
Kartenvorverkauf KINDERKARNEVAL am 11.02.2006 beginnt am 01.12.2005

Kartenvorverkaufstelle:
Detlef Steffen, Bielstein Tel. 02262/2606

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Elf Jahre Heimat- und Kuhstallmuseum

Nach elf Jahren wurde am 20. September 2005 das zehnjährige Bestehen des Heimat- und Kuhstallmuseums in Bielstein-Damte mit viel Prominenz gefeiert – darunter Bürgermeister Becker-Blonigen, Landrat Hagen Jobi und Erzquell-Brauerei-Chef Dr. Axel Haas. Da der Betreiber des Museums, Ernst Birkholz, vor einem Jahr gesundheitlich angeschlagen war, wurde die Feier jetzt nachgeholt.

Bürgermeister Becker-Blonigen würdigte die Verdienste des „Museumsdirektors“ Ernst Birkholz, der in Privatinitiative mit seinem Museum Heimatgeschichte in vorbildlicher Weise pflegt. Weil man wissen muss, wo man herkommt, bräuchten wir gerade in der heutigen Zeit Traditionsbewusstsein.

Im Juni 1994 hatte Ernst Birkholz eine Ausstellung mit Bildern und alten Schriften in der Heimatstube der Siebenbürger Sachsen in Drabenderhöhe durchgeführt. Dort ist dann der Entschluss gefasst worden, ein eigenes Heimatmuseum zu errichten. Das Museum, errichtet auf dem Heuboden eines ehemaligen Stalles, wurde schließlich am 16.09.1994 von dem heutigen Landrat Hagen Jobi, damals stellvertretender Bürgermeister der Stadt Wiehl, eröffnet.

„Mein Museum ist eine Spurensicherung aus allen Lebensbereichen der Menschen aus dem Homburger- und Bergischen Land“ erläutert Ernst Birkholz, „meine Mutter Emma Birkholz, geborene Pflitsch, hat immer alles verwahrt. Auf dem Sterbebett sagte sie zu mir: ‚Hole alles Aufbewahrte zu dir, du machst was daraus.'“

Zu sehen sind unter anderem die ersten Kristallgläser der Adler Brauerei aus dem Jahre 1908, sowie drei persönliche Biergläser von Bürgermeister Müller aus Wiehl, der sein Amt 1891 bis 1920 ausübte. Das Hochrad von Ernst Stoffel aus Bielstein kaufte Birkholz von der Erbin. Dieses Rad wurde 1860 in England gebaut.

Ernst Birkholz über seinen Antrieb: „Mein Anliegen ist es, in unserer schnelllebigen Zeit alte Spuren und Wurzeln zu zeigen und zu erhalten. Wer diese vergisst, wird vergessen.“

Wer das Museum in der Damtestraße 60 besichtigen möchte, muss sich bei der Touristinformation der Stadt Wiehl unter der Telefonnummer (0 22 62) 99-195 anmelden.

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