Rosenmontagszug 2005: Die Sonne feierte mit

Die Bielsteiner Jecken durften sich heute, am 7. Februar, über einen sehenswerten Rosenmontagszug bei strahlendem Sonnenschein freuen. Ein Jubiläum gab es auch zu feiern: Bereits zum 20. Mal wurde in Bielstein Karneval gefeiert.

Vom Turnverein Oberbantenberg liefen mehr als zweihundert Vereinsmitglieder – auf Zugposition eins – als Fußgruppe durch die Ortsmitte. Gekleidet in weiße T-Shirts mit aufgedrucktem, großem, grünem Jubiläumslogo machten die TVO’ler auf ihr 100-jähriges Vereinsjubiläums aufmerksam.

Auch zahlreiche weitere Fußgruppen und Wagen bewegten sich gleich zweimal durch die Bielsteiner Ortsmitte. Von vielen Wagen dröhnten die aktuellen Karnevalshits, die ab und zu durch „Bielstein Kapaaf“-Rufe unterbrochen wurden. Die Besucher sangen die Hits kräftig mit, die Stimmung war gut. Auch die jüngeren Besucher hatten viel Freude am Zug, jede Menge Kamelle und Süßigkeiten wurden von allen Wagen und Fußgruppen in die Menge geworfen. Die Kinder füllten eifrig Tüten, Eimer und Rucksäcke mit allerlei Leckereien. Nach dem Karnevalsumzug wurde rund um den Brindöpkeplatz weitergefeiert.

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Karnevalsverein Bielstein: Wiehler Rathausstürmung an Weiberfastnacht 2005

Foto: Christian Melzer

Bürgermeister Werner Becker-Blonigen, alias „Bobb, der Baumeister“ – eine Anspielung auf die zahlreichen im letzten Jahr in Wiehl realisierten Bauvorhaben – hatte bei der Verteidigung seines Amtssitzes kein Erfolg. Ausgetrickst wurde er von den Wievern des Bielsteiner Karnevalsvereins, die den Schlüssel vom Gürtel des Bürgermeisters klauten, als dieser die von Prinzenpaar Dietmar I. und Jutta mitgebrachte Entenschar mit Körnern in den Entenstall auf dem Rathausvorplatz lockte.

Mit dem Bielsteiner Karnevalsverein und den Wiehler Bürgerinnen und Bürger wurde anschließend noch ausgiebig gefeiert.

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Gute Stimmung bei der Kostümsitzung des Karnevalsvereins


Foto: Christian Melzer

Am 22. Januar feierten die Bielsteiner Jecken die große Kostümsitzung im Schulzentrum Bielstein. Ein volles Haus buntkostümierter Närrinnen und Narren erlebten unter anderem die Pillhöhner, Susan Kent, den Bauchredner Addy Axan, die Falkenjäger, Willi Binzen und die Albatrosse. Die Bielsteiner Crazy Girls and Boys, die Raketen und die Tanzmäuse zeigten mitreißende Tänze und brachten den Saal zum toben.

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BAP in Bielstein: 3000 Fans durchnässt aber glücklich

„25 Jahre sind BAP nun schon unterwegs und es gibt nur wenige Steckdosen, an die die Band ihre Anlage noch nicht angeschlossen hat“ meinte Wolfgang Niedecken am Anfang des BAP-Konzertes. Der 27. August 2004 bescherte der Band eine dieser wenigen Steckdosen: BAP war erstmals in Bielstein.

Doch bevor BAP loslegte, durften zwei oberbergische Bands ihr Bestes geben: zum einen die Coverband „Raubwal“, die deutsche Rock-Songs aus den 70er und 80er Jahren in gitarrenlastigen Arrangements präsentierten und zum anderen BONK!, eine neue oberbergische Band, die harten Rock mit deutschen Texten kombinierte und der man die Spielfreude, mit der die eigenen Songs präsentiert wurden, ansehen konnte. Dem Publikum gefiel es und BONK! durften für eine Zugabe erneut auf die Bühne.

Die beiden oberbergischen Bands waren gut, was weniger gut war: das oberbergische Wetter! Es regnete von Anfang an in Strömen und es sollte im weiteren Verlauf des Abends auch nicht aufhören.

BAP boten am Anfang viele neue Lieder aus ihrem aktuellen Album SONX. Als Niedecken erstmals zur Mundharmonika griff und das älteste Lied des Abends ankündigte („Helfe kann dir keiner“), war das miese Wetter endlich vergessen – die Fans zündeten Wunderkerzen an und sangen lauthals mit. Viele der alten Songs wurden mit neuen Arrangements und frischen Sounds präsentiert.

Als es dann aber immer heftiger regnete und die Band es sich oben auf der Bühne auf Hockern bequem machte, sich von bunten Strahlern wärmen ließ und von Marokko sang, hätte man als durchnässter Zuschauer ja doch mal gerne getauscht. Na ja, wenigstens gab es unten im Matsch einen Bierstand mit leckerem Kölsch – diesmal gab es das Bier auch nicht in Plastikbechern, wie beim letzten Brauerei Open Air.

Je später der Abend, desto ältere Songs spielte BAP – und schließlich zum Abschluss: „Verdamp lang her“. Doch das war nicht wirklich der Abschluss des Abends, denn die Fans forderten lauthals: „Zugabe“. Diese erhielten sie dann auch in Form von noch einigen weiteren Klassikern der Band.

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