Super-Minis spielen Kreisentscheid in Bielstein

Trubel herrschte am Samstag, 25. Februar, in der Bielsteiner Sporthalle. Beim diesjährigen Kreisentscheid der Tischtennis-Minimeisterschaften waren insgesamt 96 Mädchen und Jungen der Einladung der Breitensportbeauftragten des Kreises Oberberg, Klaudia Discher, gefolgt.


Fotos: Christian Melzer

Die Minis zeigten in drei Altersklassen unter den Augen ihrer Eltern manch sehenswerten Ballwechsel. „Es war eine großartige Veranstaltung“, freuten sich die Verantwortlichen des Ausrichters TTV Bielstein. „Die Kinder hatten vor allem Spaß an unserem Sport, und einige haben deutlich ihr Talent bewiesen.“ Die größte Teilnehmerzahl war in der Gruppe „10 Jahre und jünger“ vertreten, wo insgesamt 27 Jungen und 14 Mädchen um die Plätze kämpften, die für die Teilnahme am Bezirksentscheid berechtigen, der am 21./22. April in Niederkassel ausgetragen wird. Hier können sich die Besten für den Verbandsentscheid qualifizieren. Wer zehn Jahre alt ist oder jünger, dem winkt sogar nach entsprechender Qualifikation die Teilnahme am Bundesfinale 2012. Zusammen mit einem Elternteil sind die Besten der Minis im kommenden Jahr Gast des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) in Kaltenkirchen. Auf die Sieger des Bundesfinals wartet ein Besuch bei einer internationalen Großveranstaltung.

In Bielstein ergaben sich nach spannenden Wettkämpfen folgende Ergebnisse in den einzelnen Altersklassen:

Jahrgänge 1999-2000:
Mädchen
1. Laura Bojdol, Berkenroth
2. Esther Götz, Bergneustadt
3. Pauline Ossig, Waldbröl
4. Sarah Klimzak, Gummersbach

Jungen
1. Moritz Steinacker, Gummersbach
2. Batuhan Yigit, Engelskirchen
3. Eren Kütük, Marienheide
4. Nick Nagel, Wiehl

Jahrgänge 2001-2002:
Mädchen
1. Julie Rimpel, Wipperfürth
2. Sarah Schmidt, Morsbach
3. Julia Becker, Gummersbach
4. Kim Lilien Höser, Wiehl

Jungen
1. Tobias Christ, Gummersbach
2. Nico Semeraro, Wipperfürth
3. Dean Nagel, Wiehl
4. Leon Steinborn, Morsbach

Jahrgänge 2003 und jünger:
Mädchen
1. Berfin Turan, Wipperfürth
2. Monja Hoffmann, Wipperfürth
3. Helen Buchwald, Bergneustadt
4. Jacqueline Kraus, Wipperfürth

Jungen
1. Julian Kopp, Wipperfürth
2. Marvin Ludwig, Morsbach
3. Eren Kütük, Marienheide
4. Dominik Reiter, Wipperfürth

Wer einmal Lust bekommen hat, den Schläger am Tischtennistisch zu schwingen, kann gern zum Jugendtraining des TTV Bielstein in die Sporthalle im Schulzentrum kommen. Das Training findet dienstags von 17.30 bis 19.45 und donnerstags von 19.00 bis 20.30 statt. Anmeldungen und Fragen nimmt Jugendwartin Klaudia Discher unter 02262/1393 gern entgegen.

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BeSTe – Berufsvorbereitende Schule für Technik: BESTE Chancen an der Hauptschule in Wiehl

Wie auch in den vergangenen drei Jahren begann an der Berufsvorbereitenden Schule für Technik (BeSTe-Wiehl) für die Stufe 9 das Projekt BESTE Chancen zum 1. Februar. Erstaunlich, dass sich 53 Schüler/innen (ca. 75% der Stufe) zu freiwilliger Mehrarbeit im Umfang von ca. 100 Std. und zur Teilnahme an zusätzlichen Veranstaltungen verpflichtet haben.

Es finden u.a. berufsvorbereitende Workshops, Betriebsbesichtigungen, Neigungstests, Kommunikationskurse und Etikettekurse statt. Kostenloser Nachhilfeunterricht wird den ProjektteilnehmerInnen als sogenannter „HELP-KURS“ in den Hauptfächern angeboten.

Ein zentraler Bestandteil von „BESTE-Chancen“ ist das zusätzliche Praktikum. Besonders die vielfältigen Angebote der Kooperationspartner motivierten die meisten SchülerInnen, das von der Schule privilegierte Sozialpraktikum zu absolvieren.

Sich für die Dauer eines Schulhalbjahres wöchentlich nach dem Unterricht ehrenamtlich zu engagieren, verdient ein besonderes Lob. Die SchülerInnen des Beste-Chancen-Projektes helfen in der Oase Wiehl z.B. in Seniorenturngruppen; beim TuS Wiehl z.B. beim Mutter-Kind-Turnen, bei der Tafel in Wiehl, in der Hugo-Kükelhaus-Schule, bei zahlreichen Projekten des Jugendheimes Drabenderhöhe und des KinJu (Stadt Wiehl), sowie im Tierheim Koppelweide, mehreren Kindergärten und Seniorenwohnheimen.

Das BESTE-Chancen-Projekt wird im Wesentlichen von der Stadt Wiehl gefördert, personell und mit finanziellen Mittel unterstützt. Ohne dies wäre solches Projekt nicht möglich.

Das Zertifikat, das im Januar 2013 bei erfolgreicher Teilnahme feierlich überreicht wird, bescheinigt den Schüler/innen den Erweb zahlreicher sozialer Kompetenzen, die intensive Auseinandersetzung mit der Berufsfindung und die gezielte Vorbereitung durch Verhaltenstrainings, welche neben guter schulischer Leistung die Grundvoraussetzung für den Erwerb einer passgenauen Ausbildungsstelle sind.

Man kann also abschließend sagen: Die Schüler/innen der BeSTe haben die BESTEN Chancen!

Sparkasse Bielstein zurück im Bielsteiner Haus

Die Container-Zeit ist beendet. Nach 17 Monaten ist die Sparkasse Bielstein zurück in den alten Räumen. Doch weit gefehlt, wer glaubt, alles wäre so geblieben, wie es war. Denn die Sparkassenvorstände Manfred Bösinghaus und Hartmut Schmidt haben es ich nicht nehmen lassen, den Bielsteinern eine neue, modernere Sparkasse zu präsentieren.


Sparkasse Bielstein

Noch während das Bielsteiner Haus sich zügig der Vollendung nähert, ist die Sparkasse nun das erste Unternehmen, das das Haus mit Leben füllen wird. Doch schon bald werden weitere folgen, auch die Wohnungen werden demnächst bezogen.

Was ist neu? Der Eingang der Sparkasse, nun ein Portal, ist nach rechts gerückt, damit präsentiert sich auch der Selbstbedienungsbereich nun ganz nah am Servicebereich. Neben den üblichen Geräten wie Geldautomat, Kontoauszugsdrucker, Überweisungsterminal und Münzeinzahlungsgerät gibt es nun auch einen Automaten für Geldschein-Einzahlungen. Besonders Geschäftsleute werden sich darüber freuen, dass Ihre Einzahlungen nun direkt verbucht werden.

Besonders investiert hat die Sparkasse in der Erweiterung der Beratungsräume, deren Diskretion nochmals deutlich verbessert wurde. Vier Beraterzimmer und ein Sitzungsraum stehen nun zur Verfügung. Hier können auch in größerer Runde mit Firmenkunden oder Familien mit Kindern Besprechungen stattfinden.

Insgesamt ist die Sparkasse moderner und heller geworden, es macht Freude, hier einzutreten.

Aufatmen auch beim 10-köpfigen Sparkassen-Team unter ihrem neuen Marktbereichsleiter Ulrich Scheel. Sie freuen sich, nach fast eineinhalb Jahren Container-Provisorium (trotz allem Komforts) nun ihre Kunden in einer modernen Sparkasse begrüßen zu dürfen.


Ulrich Scheel

Ulrich Scheel, 32 Jahre alt, verheiratet, ist als Marktbereichsleiter seit 1. Januar zuständig für die Geschäftsstellen in Bielstein, Bomig und Drabenderhöhe. Er hat 2001 seine Ausbildung bei der Sparkasse der Homburgischen Gemeinden begonnen und war schon von 2004 bis 2009 in der Sparkassengeschäftsstelle Bielstein als Berater tätig und ist dort noch bestens bei seinen Kunden bekannt. Nach einem Betriebswirtschaftsstudium absolviert Scheel derzeit nebenberuflich ein Studium zum Master of Business Administration an der Technischen Universität in Chemnitz.

Gospel und Soul mit Ruthild Wilson und Helmut Jost

„Lean on me“, so das erste Stück im Konzert von Ruthild Wilson und Helmut Jost. Aber wer sich schön in den Stuhl zurücklehnen und den beiden zuhören wollte, wurde von Helmut Jost eines Besseren belehrt: „Die haben gedacht, die zwei singen heute Abend – von wegen!“ und sofort stiegen die Gäste beim nächsten Refrain gesanglich mit ein. Damit startete das buntgemischte Programm des Musikerpaares aus Siegen im Burghaus Bielstein.


Helmut Jost und Ruthild Wilson – Foto: Christian Melzer

Zwei Gospelgrößen, die jeder Gospelsänger in Deutschland kennt – da erwarteten sicher einige Gospel bis zum Abwinken. Gospel war auch dabei – mit Stücken wie „Ain’t nobody“, „God is able“ oder „Soon and very soon“. Immer wieder forderten die beiden bei diesen Parts das Publikum zum Mitsingen auf. Aber das Konzert am Donnerstagabend hatte zwei Schwerpunkte. Zum Gospel kamen viele soulige Stücke von Ruthild Wilson.

Als Texterin, Komponistin u. Sängerin hat sie zusammen mit Helmut Jost verschiedene Gospel-Band-und CD-Projekte ins Leben gerufen, wie u.a. „Gospelfire“, „God is able“ und die Gospelmesse „Come into His presence“, die bei unzähligen Seminaren deutschlandweit und darüber hinaus einstudiert und aufgeführt wurden. Auf ihrer Solo-CD hat Ruthild Wilson Songs zusammengestellt, die die enorme stilistische und vokalistische Bandbreite der Sängerin widerspiegeln. Von den 12 Songs der CD stammen sechs textlich und kompositorisch aus der Feder von Ruthild Wilson. Die weiteren Songs reichen von Andrae Crouch über The Clark Sisters bis Bettina Wegner – deren „Sind so kleine Hände“ gehört zu ihren Lieblingsstücken und ist auch noch heute aktuell. Fast alle CD-Stücke standen auch an diesem Abend auf dem Programm und wurden von beiden gemeinsam präsentiert.

Themen, die sich um Kinder drehen, liegen Ruthild Wilson sehr am Herzen. Das Lied „Du siehst mich“ schrieb sie eigentlich für eine Kinderproduktion, aber Helmut Jost fand das Stück für die Solo CD sehr geeignet, weil es ihn tief getroffen habe. Beide berührten das Publikum mit den Stücken immer wieder. Gerade die balladesken Teile im Konzert nahmen mit und ließen zwischen den Zeilen hören. Besonders bei „Read between“. Zum Nachdenken regten auch die Ansagen der beiden immer wieder an und ihr harmonisches Miteinander ließ den Funken noch intensiver überspringen.

Helmut Jost ist nicht nur Meister der Tasten – auf Keyboard und Flügel begleitete er sich und Ruthild an diesem Abend. Auch seine Stimme hat etwas Besonderes. Nur so tief wie Ruthild bei „Take away the blues“ kam er nicht – aber jeder Tenor beneidete ihn sicher um seine grandiosen hohen Töne. Und zwischendrin immer wieder mal: „Gospelchöre – wollen wir was singen!?“. Selbst ein „I’ve got no song, I’ve got no melody“ klappte da mit dem Publikum.

Kein Wunder, dass nach so einem wunderbaren Konzertabend, der im exzellenten Wechsel zwischen groovig-laut und soulig-leise ganz besonders beeindruckt hatte, die Gäste mit stehenden Ovationen dankten. Dafür gab es noch ein „Jesus is the answer for the world today“ – mit Special-Guest Juliane Klein, die spontan dazukam. Ruhig zum Abschied dann das „May the lord send angles“ – eine Gospelballade, die in den meisten Gospelchören im Repertoire ist und perfekt für den Abschluss eines solchen Konzertes passte.

Vera Marzinski

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Ein Stelldichein des Tischtennis-Nachwuchses in Bielstein: 130 Kinder bei Minimeisterschaften am Start

Wieder eine Tischtennis-Großveranstaltung in der Bielsteiner Sporthalle: Der TTV Bielstein richtet am Samstag, 25. Februar, 10 bis ca. 15 Uhr, die Kreisentscheidung der Tischtennis-Minimeisterschaften aus.


Tischtennis-Minimeisterschaften in Bielstein / Archivbild

Dabei gehen rund 130 Mädels und Jungens in sechs Klassen an den Start, die sich zuvor in den zehn Ortsentscheidungen innerhalb des Tischtenniskreises Oberberg für diese Kreismeisterschaften qualifiziert haben. Und auf die Sieger und Platzierten warten weitere sportliche Herausforderungen, denn sie qualifizieren sich für die Bezirksmeisterschaften des TT-Bezirks Mittelrhein.

Die TT-Minimeisterschaften sind für Jungs und Mädels offen, die bisher noch an keinen offiziellen Meisterschaften oder Punktspielen im Tischtennis teilgenommen haben. Also ein klassischer Talentwettbewerb, aus dem schon viele TT-Stars hervorgegangen sind. Sogar der deutsche TT-Superstar Timo Boll sammelte in diesem Wettbewerb seine ersten Erfolge an der grünen Platte.

Ausrichter der Minimeisterschaften ist der TTV Bielstein 04 unter Federführung von Jugendleiterin Klaudia Discher, die von Erltraud Lütgebüter und Elke Scholten in der Turnierleitung unterstützt wird. Insgesamt wird an 16 Platten um die Klassensiege und die Plätze in je drei Mädel- und Jungenklassen gespielt. Neben der Turnierleitung stellt der TTV Bielstein 16 so genannte Poolbetreuer, um einen reibungslosen Ablauf dieser Mammutveranstaltung zu garantieren.

Auch für das leibliche Wohl der jungen Aktiven und Gäste ist durch den Vergnügungsausschuss des TTV Bielstein mit Dietlind Schulz-Weikert an der Spitze bestens gesorgt, so dass auch die mitgereisten Mamas, Papas, Omas und Opas die Spielpausen bei Speis und Trank überbrücken können. Beginn der Veranstaltung ist 10 Uhr.

Dank sagt der TTV Bielstein an die Sparkasse der Homburgischen Gemeinden und die Volksbank Oberberg, die mit ihrer Unterstützung dafür sorgen, dass die Sieger und Platzierten neben den sportlichen Ehren auch noch kleine Ehrenpreise in Empfang erhalten.

Weiberfastnacht: Karnevalsverein Bielstein on Tour

Nachfolgende Bilderserie bietet einige Impressionen vom Besuch des Bielsteiner Karnevalsvereins in der Volksbank Oberberg.


Fotos: Christian Melzer

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Die Wiehler Rathauscrew hatte sich für die Wiehler Bürgerinnen ein aktuelles Thema als Weiberfastnachtmotto 2012 ausgedacht. Der Rathausbrunnen wurde in „Werners Spa(r)bad“ verwandelt. Das Hochbauamt mit Bert Schneider, Rainer Kaminski und Kevin Holdenried hatten an Damen und Herrenduschen sowie an einem Sprungturm nicht gespart.


Weiberfastnachtsfröhlichkeit in Werners Spa(r)bad

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„Rut un wiess“ lautete das Motto der diesjährigen Karnevalsparty in der Sparkasse Wiehl. Traditionell heizte zunächst der Bielsteiner Karnevalsverein den vielen jecken Zuschauern im Forum der Wiehler Hauptstelle ein. Er war wie in jedem Jahr vollständig angetreten und sämtliche Tanzgruppen begeisterten mit ihrem Können.


Rut un wiess – Sparkasse und Stadtverwaltung außer Rand und Band

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Im Anschluss an die Ordensvergabe an Anke Schmitz (Sparkasse) und Karin Madel (Stadtverwaltung) setzten die Sparkassen-Vorstände Manfred Bösinghaus und Hartmut Schmidt, gemeinsam mit ihren Bandkollegen der „Sparweier“ die ausgelassene Stimmung fort. Sie präsentierten zahlreiche Karnevalsklassiker und einige Eigenkompositionen.


Prinzessin Sandra singt das Rosenmontagslied

Gemeinsam mit den Sparkassen-Mitarbeitern und zahlreichen Gästen der Wiehler Stadtverwaltung wurde die feucht-fröhliche Party bis in die frühen Abendstunden fortgesetzt.

Im Mai 2012 feiern die Bielsteiner Tanzmäuse ihren 25. Geburtstag – eine kleine Chronik

Alles begann am 21.05.1987 im Oberbantenberger Hof: Der noch junge Karnevalsverein Bielstein brauchte ein Tanzcorps und so würde an diesem Tag das Tanzcorps „Die Mäuse“ gegründet. Die ersten Trainingsabende leitete Frau Ulla Fritsch, bevor dann Frau Binder, Sportlehrerin am Gymnasium Wiehl, das Training übernahm und seitens Hans Schultheis als Betreuer unterstützt wurde. Zu diesem Zeitpunkt bestand die gesamt Gruppe aus 7 Mädchen im Alter von 15 – 21 Jahren und tanzte in Gardeuniformen.

1988 wuchs stetig die Anzahl der Tänzerinnen und so konnte in der Session 1988/1989 dem damaligen Prinzen des KVB – Reinhard Jeworowski – bereits ein Tanzcorps mit 13 aktiven Tänzerinnen zur Seite stehen. In nachfolgenden Bilder das damalige Tanzcorps „Die Mäuse“:


(1988) 1. Karte der Mäuse


(1988) 1. Rosenmontagszug


(1988) Auftritt PriPro Jewo

Am 09. März 1989 war das Tanzcorps zu Gast bei der Rudi Carell-Show und trat zusammen mit Showgrößen wie Louis Armstrong, Boy George, Juliane Werding und Peter Maffay auf. Bis dahin gehörte dies natürlich zu den Höhepunkten der jungen Tanzgarde.

1991 übernahmen dann Gaby und Volkmar Winkler das Training von Frau Binder. Gaby und Volkmar waren zum damaligen Zeitpunkt noch aktiv bei den „Winzer und Winzerinnen vun d´r Bottmüll“ und „befruchteten“ dadurch natürlich das heimische Tanzcorps mit Tanzschritten und Übungen, die sie in Köln gelernt hatten. Ohne Unterbrechung sind Gaby und Volkmar Winkler nun schon seit 22 Jahren (also 2 * 11 Sessionen) als Trainerin und Trainer für die Bielsteiner Tanzmäuse verantwortlich. Mit Ablauf dieser Session wird sich Gaby Winkler als Trainerin der Tanzmäuse verabschieden und in den wohlverdienten Ruhestand treten. Zum Glück finden sich aber immer ehemalige Aktive, die sich dann auch als Trainer bzw. Betreuer engagieren und so steht nunmehr Tina Hielscher dem Volkmar Winkler als Trainerin zur Seite.


(2012) Andreas Lenger und Gaby Winkler

Aber lassen sie uns die weitere Geschichte „Der Mäuse“ erzählen.

1992 war ein entscheidender Wendepunkt in der Geschichte „Der Mäuse“: es wurden in die Gruppe die ersten Tanzoffiziere integriert. Dies machte natürlich die Tänze noch attraktiver, da somit auch Hebefiguren und Würfe möglich wurden. Da ja nun auch Tanzoffiziere mit an Bord waren, dachte man gleichzeitig auch über einen Namenswechsel nach und so wurde aus „Die Mäuse“ der noch bis heute gültige Gruppenname „Die Tanzmäuse“. 1992 nahmen „Die Tanzmäuse“ auch erstmals an ein einem bundesweiten Turnier für Tanzgarden teil und belegten einen hervorragenden 8. Platz.


(1993) Gruppenbild mit den ersten Tänzern


(1993) Training


(1997) Brauerei Trainingsanzüge

1998 veränderte sich dann das langjährig bekannte Outfit der Tanzmäuse: Die Gardekostüme mit Hüten, die ständig bei den Figuren störten, kamen in den Schrank. Das neue Kostüm bestand aus einem kurzen Tellerrock mit einer Miederweste und eine kurzärmlige Bluse – im Grunde das Outfit, mit dem man noch heute unsere Garde tanzen sieht. In diesem Jahr rekrutierte sich auch das Prinzenpaar aus den Reihen der Tanzmäuse: Prinz Volkmar I. mit seiner Prinzessin Gaby hatten fortan einen schick eingekleideten „Mäuse-Hofstaat“ und die Tanzmäuse fuhren in diesem Jahr auch das erste Mal einen eigenen Karnevalswagen im Bielsteiner Rosenmontagszug.


(1998) Der erste eigene Wagen

1998 fand dann auch die erste gemeinsame Tour der Truppe statt (genannt „Mäusetour“). Es ging nach Cuxhaven und man beendete mit dieser Fahrt dann traditionsgemäß eine zurückliegende Session. In den folgenden Jahren gab es diverse weitere Ziele wie „Grossarl im Bundesland Salzburg“, „Garmisch Partenkirchen“, das „Pitztal“, „München“, „Erfurt“, „Bremerhaven“ und viele mehr.

2002 stand dann das erste Jubiläum an: Unter dem Motto „wir feiern im ganz großen Rahmen mit allen die gingen und denen die kamen“ wurde der 15. Geburtstag der Tanzmäuse gefeiert. Zahlreiche Nachbarvereine erschienen und wie es im Karnevalistischen Sinne halt so ist wurde ausgiebig und kräftig gefeiert.


(2002) 15 Jahre Tanzmäusefeier

2005 beendeten die Tanzmäuse das Jahr mit einem grandiosen Auftritt an Sylvester im Theater der Stadt Gummersbach beim Quartettverein „Die Räuber“. Im Archiv des Kölner Stadtanzeigers Oberberg vom 02. Januar 2006 finden sich dazu zahlreiche Bilder.

In der Session 2006 bildete die Einladung durch die Prinzengarde in Berlin das Highlight des Jahres für die gesamte Gruppe. Für ein komplettes Wochenende fuhr man während der närrischen Zeit nach Berlin und begeisterte das Berliner Publikum auf allen Veranstaltungen. Zusammen mit dem damaligen 1. Damendreigestirn Oberbergs wurde der Karnevalsverein Bielstein in unserer Bundeshauptstadt würdig vertreten.

Weitere Höhepunkte der Jahre 2007 und 2009 waren die beiden Auftritte bei den „Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V.“ auf dem Kölner Neumarkt anlässlich des Funkenbiwak, die vor ca. 8.000 Zuschauern stattfanden oder der Auftritt in der Lanxess-Arena bei einem Spiel des VFL-Gummersbach.

In den letzten Jahren kam es vermehrt zu Auftritten in den großen Sälen und Stadthallen, wie zum Beispiel in Köln, Duisburg, Düsseldorf, Neuss, Münster, Bochum, Mönchengladbach oder erst in der Anfang Februar 2012 in der Stadthalle in Osnabrück. Die Tanzmäuse haben mittlerweile eine Fangemeinschaft, die über die NRW-Landesgrenzen hinaus geht. Der Volksmund sagt „von nichts kommt nichts“ – viel Schweiß und Arbeit stecken hinter den immer lächelnden Gesichter unserer Tänzer und Tänzerinnen und die Anerkennung ihrer stets guten Leistungen sind die überregionalen Engagements der Truppe. Unsere Tanzmäuse befinden sich nunmehr in der 25. Session und sie stehen auf den Brettern, die für jeden Künstler die Welt bedeuten. Im Laufe des Jahres 2012 wird dieses Jubiläum gebührend mit einem Fest gefeiert – 25 Sessionen und 25 Jahre Tanzmäuse, 50 gute Gründe diese tolle Tanzformation zu feiern.

Benefizkonzert im Burghaus Bielstein

Für die Rückführung des entführten Kindes Lussiana Salman aus dem Libanon am Sonntag, 26.Februar 2012 um 17 Uhr.

Für Marianne Haupt ist Musik schon seit ihrer Kindheit Ausdruck von Lebensfreude und ihrer Person. Ihre professionelle Gesangsausbildung begann sie in Bonn bei Anneliese Luetjohann. Dann folgten Studien in der Klasse für Gesang und Theater am Musik-Konsevatorium in Frankfurt/Main. Meisterkurse bei Prof. Julia Hamari, Max Ciolek und Wolfgang Röntz runden ihr musikalisches Können ab. Marianne Haupt fühlt sich sowohl im Alt- als auch im Sopran-Fach zu Hause und verfügt über ein vielseitiges Repertoire, welches sich vom Oratorium (J.S.Bach: Johannes- und Matthäuspassion, Weihnachtsoratorium, G.F.Händel: Messias, F.Mendelsohn: Elias, Lobgesang usw.) und klassischem Liedgesang (aktuell: Mahler- und Schumann-Programm) über Oper und Operette bis hin zu Musical und Chanson erstreckt. Eigens für sie komponierte geistliche Liedkompositionen aus dem persischen Kulturraum runden das vielfältige Repertoire ab. Marianne Haupt arbeitet im Hauptberuf als Dipl. Psychologin und lebt mit ihrer Familie in Wiehl.

Dörte Behrens, Pianistin, Korrepetitorin und Pädagogin, studierte an der Musik-Hochschule Düsseldorf bei Prof. Herbert Drechsel, der sowohl die Aspekte des solistischen Vortrags förderte, als auch intensiv die kammermusikalische Ausbildung unterstützte und prägte. In Meisterkursen bei Badura-Skoda und Rudolf Buchbinder perfektionierte sie ihr Klavierspiel. Außerdem nahm sie an Meisterkursen im Fach Kammermusik bei Prof. Siegfried Palm teil. Sie konzertiert im In-und Ausland. Ihr ausgeprägtes kammermusikalisches Feingefühl hat dazu geführt, dass sie festes Mitglied in verschiedenen Ensembles geworden ist und von verschiedenen Chören und Solisten als einfühlsame Begleiterin geschätzt wird.

Hermi Stracke Vocals, ist Verwaltungsangestellte im Ruhestand und Sängerin seit über 40 Jahren mit Leib und Seele. Sie hat ihn drauf den schwarzen Sound. Ihre Stimme ist imposant, stimmgewaltig und leidenschaftlich. Spirituals, Jazz, Soul u.a. liegen ihr im Blut.

Matthias Schippel Piano, bekannt durch Trio Vamos. Seine Leidenschaft liegt in den Bereichen Klassik, Jazz, Lateinamerikanische Musik, Spirituals und mehr. Mit Matthias Schippel hat Sängerin Hermi Stracke den richtigen Partner gefunden. Auch er hat viel Jazz im Blut und weiß die Zuhörer mit seinem Pianospiel zu begeistern. Matthias Schippel ist evangelischer Pastor in Waldbröl.