Auf den Spuren der Obertöne

Eine musikalische Darbietung der besonderen Art findet am 19. November 2013 in der Galerie „KUNST und BUCH – 4bis7“ in Bielstein, Bielsteiner Straße 88, statt. Der Eintritt ist frei. Beginn ist um 19:30 Uhr.

Mit ihrem Kurzvortrag wollen Frank Jungjohann-Feltens (Gesang) und Elmar Vogt (Tamboura und Klanginstrumente) die „Obertonmusik“ den Zuhörern erklären. Mit musikalischen Darbietungen wollen sie diese – etwas ungewöhnliche Musik – den Zuhörern näher bringen.

Die Ursprünge der Obertonmusik, vor allem des Obertongesangs, sind recht alt. Auf der ganzen Welt ist sie im spirutuellen und folkloristischem Bereich seit vielen Jahrhunderten verbreitet. Nach Europa kam diese Gesangstechnik in den 70iger Jahren.

Obertongesang ist eine Gesangstechnik, die aus dem Klangspektrum der Stimme einzelne Obertöne so herausfiltert, dass sie als getrennte Töne wahrgenommen werden und der Höreindruck einer Mehrstimmigkeit entsteht.

Die besondere Wirkung obertonreicher Musik besteht darin, dass sie ein ganz bestimmtes, aktives Hörverhalten hervorbringt. Diese Klänge sind nicht für den Konsum nebenbei geeignet, sondern fordern und erzeugen jene Achtsamkeit, die die Grundhaltung jeder Meditition ist.

Frank Jungjohann-Feltens aus Nümbrecht widmet sich in seiner Freizeit dem Singen, speziell dem Obertongesang. Elmar Vogt begleitet den Gesang auf der Tamboura, einem alten indischen Saiteninstrument – dieses Instrument hat 4 Seiten und ist rund 100 cm hoch – und verschiedenen weiteren Klanginstrumenten. (ww)

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