Musikschulfest mit vielen Talenten

Immer gut gefüllt war der Saal am Samstagnachmittag im Burghaus Bielstein zum diesjährigen Musikschulfest. Die kleinen und großen Talente zeigten vor Publikum ihr Können.

Foto: Vera Marzinski
Foto: Vera Marzinski

Den musikalischen Auftakt machte der Vorchor der Chorakademie mit Auszügen aus „Der Notenbaum“. Erst vor wenigen Wochen hatten sie hier beim Konzert der Chorakademie schon auf der Bühne gestanden. Danach präsentierten viele  Schülerinnen und Schüler Stücke auf ihren Musikinstrumenten. Einen „Frühlingswalzer“ gab es von Carolin Brecher am Klavier und einen „Walzer in G-Dur“ spielte Leon Benjamin Fürst auf der Gitarre. Gleich sechs Trompetenschüler stellten ihr Können unter Beweis und auf dem Keyboard präsentierten Schülerinnen und Schüler Lieder wie „O. Susanna“, „You are my sunshine“ und sogar einen „Can Can“. Nicht nur die klassische, akustische Gitarre kam zum Einsatz. Leon Zurawski, der auch in der Band „Spinning wiehl“ spielt, trug „This Masquerade“ von George Benson vor und Leonard Cohens „Hallelujah“ spielte Linda Hasenbach – ebenfalls auf der E-Gitarre. Die Querflötisten hatten klassische Stücke im Repertoire und ganz locker und souverän spielte Nathanael Hufnagel gleich zwei Mal mit seiner Blockflöte. Hauptsächlich kamen Instrumente zum Einsatz, aber nicht erst beim Auftritt der Pop-Rock-Band wurde gesungen. Amy Sophie Müller sang „Titanium“, Liv Mundus „Lips are movin“ und Pauline Weiner „Touch“.

Ganz handwerklich ging es bei den Kleinsten Musikschulbesuchern zu. Christa Kappes, Dozentin für musikalische Früherziehung, hatte mit ihnen den „Schustertanz“, ein „Kling, Klang Schmied“ und ein Schornsteinfegerlied einstudiert. Und mit ihren selbstgebastelten Trommeln ließen sie es zum „Trommelkönig von Kalimbo“-Lied richtig laut werden oder sie trommelten leises Regenprasseln. Ein besonderes Instrument führte das Veeh-Harfe-Ensemble von Silvia Lenzing vor. Die Veeh-Harfe ist ein Saitenzupfinstrument, das ohne Notenkenntnisse gespielt werden kann. Eigens für das Instrument wurde eine einfache und deutliche Notenschrift entwickelt – reduziert auf das Wesentliche. Notenschablonen, die zwischen Saiten und Resonanzkörper geschoben werden, ermöglichen ein Spielen „vom Blatt″ – die Noten werden begreifbar. Das Stück „Eine kleine Harfe“ spielten Kinder der Helen-Keller-Schule vor. Im Ensemble der Musikschule sind hauptsächlich Frauen zwischen 40 und 70 Jahren und dazwischen – die sechsjährige Jolana Barf. Von ihnen gab es den „Frühling“ von Vivaldi und weitere Stücke.

Wie Zusammenarbeit der verschiedenen musikalischen Bereiche Früchte trägt, konnten die Gäste bei den Auftritten der Pop-Rock-Band, der Band „Spinning wiehl“ und der Jazzband „Red Clay“ erleben. Die Pop-Rock-Band wurde richtig rockig unter der Leitung von Gero Gellert. Die vier Jungs und ihre Sängerin Paula Lenzing spielen erst seit Oktober zusammen und fetzten das „Rocking all over the world“ von Status Quo und „Cantaloupe islands“ von Herbie Hancock mit Paula – bei dem Kiss Song „I was made for loving you“ kam Pauline Weiner noch mal zum Einsatz. Bei „Spinning wiehl“ – ebenfalls unter der Leitung von Gellert – blieb es instrumental. Sie hatten eine andere Version von „Cantaloupe Island“ sowie „Mercy, mercy, mercy“ und auch „On Broadway“ von Barry Mann im Programm. Jazzige Töne ganz am Schluss von „Red Clay“ mit „The Preacher“, Gershwins „Summertime“ und Porters „Night and Day“. Sie sind regelmäßig Gast bei den Wiehler Jazztagen und spielen am 24.05.2017 ab 19:30 Uhr im „Plattes“ und rundeten beim Musikschulfest die Veranstaltung gekonnt ab.

Für eine schöne Atmosphäre sorgte auch die Cafeteria, die der Projektchor CHORZEIT gemeinsam mit dem Chor ´72 organisiert hatte.

Vera Marzinski

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Fotos: Vera Marzinski

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