Wunschzettel für den Weihnachtsmann

Endlich bietet der Kulturkreis Wiehl wieder für  Kinder ab drei Jahren ein besonderes Theaterprogramm. Zur ersten Veranstaltung in der Reihe hieß es „Der Wunschzettel“. Das Figurentheater Köln mit Andreas Blaschke zeigte das Vorweihnachtsstück aus der Feder von Wolfgang Buresch.

Fotos: Vera Marzinski
Fotos: Vera Marzinski

Rund 70 große und kleine Gäste kamen ins Burghaus und erlebten das besondere Weihnachtsabenteuer von Schnuffi. Der Hund vom Kasper wollte nämlich dem Weihnachtsmann persönlich seinen Wunschzettel übergeben und erlebte dabei einige Abenteuer.

Beim Kasperle auf der Bühne im Burghaus Bielstein liegt sogar schon Schnee und er zeigt den Kindern, wie sein Turbo-Schlitten funktioniert. Was Stift und Papier am Rand des Kasperle-Theaters zu suchen haben – das fragt sich auch der Kasper. Er vermutet, sein Hund Schnuffi steckt dahinter. Der sei aber schwerhörig – und so helfen ihm die kleinen Gäste im Burghaus, ihn lautstark zu rufen. Immer wieder kommen Kommentare von den Kindern, die die Figuren – von Kasperl, über Schnuffi, Tante Frieda bis zum Räuber gerne aufgreifen. Auch wird fleißig an diesem Nachmittag mitgesungen. „Lasst uns froh und munter sein“, „Kling, Glöckchen, klingelingeling“ oder auch „Schneeflöckchen, Weißröckchen“. Es geht um Weihnachten und die Geschenke, die der Weihnachtsmann bringt. Dem möchte Schnuffi nämlich einen Wunschzettel schicken. Er wünscht sich so sehnlich einen dicken Knochen. Tante Frieda ist skeptisch, ob es den Weihnachtsmann gibt und wenn ja, ob er den Knochen bringen würde. Im Weihnachtswald fängt dummerweise der böse Räuber den braven Schnuffi ein. Doch Kasperl kann ihn befreien und hat sich eine spaßige Strafe für den Bösewicht ausgedacht. Und der Weihnachtsmann? Der kommt tatsächlich noch.

Fotos: Vera Marzinski

Ein kurzweiliges Stück, dass die Kinder sehr faszinierte. Das Figurentheater Köln hat es sich zur Aufgabe gemacht, kindgerechte Inhalte mit einem hochwertigen Spiel zu verbinden, da gerade das Puppentheater für Kinder oft die erste Begegnung mit Theater überhaupt darstellt. Es gastiert in Schulen, (Stadt-) Theatern, Jugendzentren und Kirchen, auf Festivals von Kulturämtern. Als Mitglied des internationalen Puppenspielerverbandes UNIMA und des Verbandes deutscher Puppentheater. Andreas Blaschke absolvierte seine Ausbildung beim Hänneschen Theater der Stadt Köln und ist seit 1989 hauptberuflich als Puppenspieler, Regisseur und Regie- Berater tätig. Im gleichen Jahr gründete er das mobile Figurentheater Köln, das mit Handpuppen, Stab- und Flachfiguren arbeitet. Und da kommen dann so Geschichten wie die vom Wunschzettel für den Weihnachtsmann auf die Bühne – auch in Bielstein. Die nächste Veranstaltung im Rahmen von „Kultur für Kids“ findet am 7. März 2018 im Burghaus Bielstein mit Ralf Dreßens Kinder-Mitmachkonzert statt. Und schon am 24. November 2017 ist Premiere im Schau-Spiel-Studio Oberberg (Aufführungen bis 20.12.) mit dem Stück „Morgen Findus wird’s was geben“.

Vera Marzinski

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