Fast romantisch mit der „Central Park Band“

Nicht nur die leisen Töne, wie „Sounds Of Silence“ von Paul Simon und Art Garfunkel brachte die „Central Park Band“ auf die Bühne im Burghaus Bielstein beim fünften „Seven Nights of Tribute“-Abend – es kamen auch Rock ’n’ Roll, Kraft, Energie und Dynamik dazu.

Wunderbare Balladen stammen von Simon & Garfunkel. Richtig schön, um in Erinnerungen zu schwelgen – und wenn man genug gekuschelt habe, gebe es da noch ein Stück, so Sänger Shorty Thimm: „Fifty Ways To Leave Your Lover“. Das kam auch mit sehr viel Rhythmus und brummender E-Gitarre von Dieter Nientiedt daher. „Feelin Groovy“ und das erst 28 Jahre alte „African Skys“ im Duo-Sound ohne die Rhythmusgruppe. Das war dann wieder richtig schön ruhig nach der Pause. Natürlich ist der Sound voller mit der gesamten Band, aber so das richtig tolle „Simon & Garfunkel“-Feeling kommt doch gerade perfekt rüber, wenn Shorty Thimm und Dieter Nientiedt zu zweit die Songs zelebrieren. Doch auch die Tanzwütigen sollten auf ihre Kosten kommen, denn zwischendurch drehten sie noch mal heftig auf – natürlich gemeinsam mit Ralf Neuhaus am Schlagzeug, Peter Köhn an den Keyboards und Bassist Maurizio de Matteis. Schon im Oktober 2013 hatten sie hier für sehr gute Stimmung gesorgt, diese besondere Tribute-Band. Mit dem Lieblingslied von Shortys Mutter – „Slip Slidin‘ Away“ – und was ebenfalls nicht in ihrem Programm fehlen darf: „Shine It On Me“. Hits wie „Celcilia“ aus 1970 und „Mr. Robinson“ waren ebenso dabei wie „Why Don’t You Write Me“.

Der Central Park ist ein Stadtpark im Zentrum Manhattans in New York City. Er wurde 1859 als Landschaftspark eingerichtet und 1873 fertiggestellt. Am 19. September 1981 fand hier das legendäre Konzert des US-amerikanischen Folk-Rock-Duos „Simon & Garfunkel“ statt. Es war ein Beitrag der beiden Musiker zur Sanierung des heruntergekommenen Parks – zu dem Benefizkonzert kamen bei freiem Eintritt mehr als eine halbe Million Zuschauer. Bei ihrem Konzert im Central Park in New York schrieben „Simon & Garfunkel“ Musikgeschichte – da passte doch für die Coverband nur ein Name: „Central Park Band“. Und diese Band ist sehr nahe am Original. Den grandiosen Klangteppich brachten sie ohne Anstrengung auch ins Burghaus nach Bielstein. Hier fühlten sie sich sichtlich wohl, so nah am Publikum. Harmonierende Stimmen und ein Gitarrist, der auf der Akustik-Gitarre Paul Simons Gitarrenspiel sehr gut interpretierte. Ein rundum schöner Tribute-Abend. Natürlich kam dann auch das legendäre Lied „A Heart In New York“ in Bielstein. Nicht vor 500.000 Zuschauern, aber vor ausverkauftem Burghaus. Und die Gäste schwoften in Erinnerungen mit den Hits von Art Garfunkel und Paul Simon – lautstark sangen sie das „Lie, la, lie“ von „The Boxer“ mit und beim Schlusslied „Bridge Over Troubled Water“ wurde es noch mal fast romantisch.

Vera Marzinski

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Fotos: Vera Marzinski

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