Viele Besucher und abwechslungsreiches Musikprogramm beim Bielsteiner Weihnachtsmarkt

Der Bielsteiner Weihnachtsmarkt rund ums Burghaus mit seinen urigen Holzhütten und dem abwechslungsreichen und hervorragenden Musikprogramm auf der Außenbühne fand in diesem Jahr zum 12. Mal statt.

„Der Bielsteiner Weihnachtsmarkt ist eine feste Größe“, sagte Bürgermeister Ulrich Stücker am Samstagnachmittag zur Eröffnung. Und dies sei nicht selbstverständlich. Besonders der Einsatz von vielen Ehrenamtlichen mache diesen Markt am vierten Advent, mit seinen fast 60 Ständen, möglich. Stücker wünschte den Besuchern ein gesundes und friedliches Jahr 2020 und freute sich über die vielen Gäste, die wieder den Weg nach Bielstein gefunden hatten.

Über den Weihnachtsmarkt schlendern, im Hintergrund „Noel“ vom Gospelchor Wiehl lauschen, die kalten Hände an der Glühwein-Tasse wärmen – das hat was. Das Zusammenspiel von ausgewählten Anbietern mit Weihnachtsgeschenken und –deko, das reichhaltige kulinarische Angebot und vor allem das musikalische Programm ist in Bielstein ganz speziell und großartig. Hier spielen die unterschiedlichsten Musiker und dank verschiedener Sponsoren wurde wieder ein ansprechendes Programm durch den Heimatverein erstellt. Da lassen gleich zu Anfang die Siebenbürger Trachtenkapelle aus Gummersbach und anschließend der Posaunenchor Remperg traditionelle Weihnachtslieder erklingen. Es gibt Musik von Chören, Bands und Duos, wie „Mir2Die2“ mit kölsche Tön und auch Jazziges. Die Organisatoren – der Heimatverein e. V. Bielstein und die Dorfgemeinschaft Helmerhausen e. V. – hatten natürlich auch wieder ihre eigenen Stände. So manch einer muss unbedingt das Hefegebäck der Dorfgemeinschaft Helmerhausen mitnehmen, andere sind jedes Mal sofort am Stand mit dem Baumstriezel aus Drabenderhöhe zu finden und Langosch ist auch immer eine besondere Leckerei. Eine Wurst oder ein Gulasch aus Wildfleisch passt allerdings auch sehr gut zu einer Tasse Glühwein. Der Frauenchor Oberbantenberg stand zwar nicht auf der Bühne, aber die Damen hatten eifrig gebacken. Im eigens im Burghaus eingerichteten „Burgcafé“ boten sie wieder leckere selbstgebackene Torten und weihnachtliche Nuss- oder Marmorkuchen zum Kaffee an.

Karneval und Weihnachtsmarkt, passt das zusammen? Klar! Auch der Bielsteiner Karnevalsverein war mit einer Hütte da und das Dreigestirn hatte zudem noch etwas Besonderes: die drei Herren hatten sich wiegen lassen und kamen auf rund 380 kg. Aufgewogen wurde dies mit Wurst von der Metzgerei Müller, die das Dreigestirn auch beim Bielsteiner Weihnachtsmarkt verkaufte. Der Erlös geht an das Kinderhospiz Olpe.

Ausreichend gestärkt schwoften viele am Samstagabend zur Musik vom „Nachtexpress“. Schon gegen 17 Uhr war es beim Auftritt der „Swing Company“ brechend voll auf dem Platz vorm Burghaus in Bielstein. So voll wäre es auch sicherlich am Sonntag bei den weiteren fünf Musik-Acts gewesen. Aber auch mit Schirm war ein kurzer Besuch auf dem beschaulichen Markt, mit viel vorweihnachtlicher Stimmung, für so manchen eben ein „Muss“. Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr dann auch mal wieder mit dem Schnee zum vierten Advent.

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Fotos: Christian Melzer

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