Am 7. November 2026 ab 11:11 Uhr findet die diesjährige Sessionseröffnung auf dem Rathausplatz in Wiehl statt. Eine Woche später, am 14. November wird die Proklamation des Dreigestirns in der Aula Bielstein durchgeführt.
In Bielstein steht das neue Dreigestirn für die anstehende Session in den Startlöchern: Angeführt von Prinz Sebastian I. aus dem Hause Rau, Bauer Michael „Rösi“ Röser und Seiner Lieblichkeit Jungfrau Ralfina (Ralf) Becher zieht das Trio bald für den Karnevalsverein durch die Säle – drei waschechte Jecke, wie sie im Buche stehen.
Das designierte Dreigestirn 2026/2027
Prinz Sebastian I, aus dem Hause Rau
Am 2. August 1983 in Engelskirchen geboren, hat er seine Kindheit in Oberbantenberg verbracht. Von seinem Vater geprägt, war es klar, dass die Feuerwehr schon in Kindheitstagen für ihn eine wichtige Rolle spielen wird. Seit über 33 Jahren lässt sie ihn auch heute noch nicht los und ist neben seiner Frau seine zweite große Liebe. Böse Zungen behaupten, die Reihenfolge wäre andersrum. Das stimmt natürlich nicht.
Beruflich haben Sebastian immer schon Autos begeistert. So hat er sich in Köln zum geprüften Automobilkaufmann ausbilden lassen, ist aber dann schnell wieder in die bergische Heimat zurückgekehrt. Heute ist er als Verkaufsleiter für Kia in der Kaltenbach Gruppe tätig.
Bereits als kleiner Junge hatte er große Freude daran, die Menschen um sich herum zu unterhalten und zum Lachen zu bringen. Irgendwo tief im Herzen gab es damals schon den Wunsch: Einmal Prinz im Karneval sein. Als Senatspräsident darf er den Verein schon präsentieren, aber heute wird der Traum Wirklichkeit, und er darf als Prinz im Dreigestirn auf der Bühne stehen. Ein unbeschreibliches Gefühl – voller Stolz, Freude und Dankbarkeit.
Die wenige Freizeit, die übrig bleibt, verbringt Prinz Sebastian I am liebsten mit seiner Frau Daniela, ihrer Katze Erika und ihren Freunden. Entweder im Garten oder in der gemeinsamen Küche. Dann wird in „Raui’s Restaurant“ gekocht, gegessen und gelacht. Nie gelernt, kocht er dennoch leidenschaftlich gerne; meistens Hausmannskost nach Rezepten von Mama oder Oma, denn da schmeckt es bekanntlich jedem am besten.
Mit Rösi und Ralle ein Dreigestirn zu machen, war eine spontane Idee während einer Sessionseröffnung vor ein paar Jahren. Aber ein Blick, und alles war klar. Bierdeckel raus und unterschreiben. Er freut sich auf die Session mit den beiden und ihrem fantastischen Hofstaat. Auf die Momente der Freude und die Erinnerungen, die ihnen keiner nehmen kann.
Seinen großen Dank spricht er jetzt schon dem Karnevalsverein Bielstein mit all seinen Gruppen, dem Hofstaat und allen helfenden Händen und Köpfen im Hintergrund aus. Ohne sie geht es nicht!
Bauer Michael, aus dem Hause Röser
Am 19. Juni 1959 in Bergneustadt geboren, zog es seine Deftigkeit Bauer Rösi (Michael Röser) über Reichshof und Gummersbach 1978 in das „närrische Bielstein“. Hier sprang der Virus Karneval dann in sein Herz über. So kam es dann auch das sein Freund Kurt Wagner ihn 2001 in den KV-Bielstein als seinen persönlichen Adjutanten holte. Hier ging dann die Reise immer weiter, sodass er 2010 Prinz in diesem Verein wurde. Weitere Stationen waren Zugleitung, 2.Vorsitzender und seit 2015 1.Vorsitzender. Zahlreiche Ehrungen säumen seinen Weg zum Beispiel 2023 der “Löstige Jeck“ vom Regionalverband für das Rheinische und Bergische Land im Bund Deutscher Karneval e.V. wo er seit 2025 als Vizepräsident für Oberberg tätig ist und 2024 wurde ihm „Die Goldene Narrenkappe“ Oberberg verliehen.
Bauer Rösi hat neben dem Karneval noch weitere Hobbys wie DTM und Formel 1 aber am liebsten geht er mit seinem Sohn Max ist Stadion zu seinem 1.FC Köln. Seinen Urlaub verbringt es am liebsten beim Wandern oder Radfahren im schönen Tirol am „Wilden Kaiser“.
Beruflich ist der gelernte KFZ-Mechaniker seit 35 Jahren in der Reha-Branche als Medizinprodukte- Berater im Außendienst des Sanitätshaus Reha-Activ in Rösrath tätig.
Bauer Rösi freut sich auf eine unvergessliche, jecke Fahrt mit dem Bielsteiner Narrenschiff durch die Session 2026/2027 und grüßt alle Jecken aus nah und fern mit einem kräftigen „Bielstein Kapaaf“.
Jungfrau Ralfina, aus dem Hause Becher
Ralf Becher wurde am 10. Januar 1964 in Bergneustadt als fünftes Kind seiner Eltern geboren und wuchs in Oberbantenberg auf. Seit 44 Jahren ist Ralf mit seiner Ehefrau Heidi verheiratet, gemeinsam haben sie zwei Söhne, vier Enkelkinder und zwei Urenkel. Ralf arbeitet seit über 20 Jahren bei der Firma LTA.
Seit Ralf kein Motorrad mehr fährt, hat er sich einen kleinen Bauernhof mit Ziegen, Enten, Hühnern, Hund, Katze und Maus aufgebaut. Egal ob Mensch oder Tier, hier ist jeder herzlich willkommen. Ralf ist seit vielen Jahren im Karneval tätig. Angefangen als Crazy Opa (Luca), anschließend im Hofstaat und dann weiter im Elferrat. 2019/2020 war er schon als Bauer im Dreigestirn, wo sein Sohn Nils ihm als Adjutant zur Seite stand. Als es hieß, Nils und Tina werden Prinzenpaar, war Ralf mit voller Begeisterung dabei. Die Rollen wurden getauscht, und nun stand er seinem Sohn als Adjutant zur Seite.
Er ist seit einigen Jahren als Beisitzer im Vorstand tätig und unterstützt verschiedene Teams des Vereins. Inzwischen bekleidet er das Amt des ersten Vorsitzenden im Senat und ist Vorsitzender des Festausschusses.
Heute wird aus Ralf Jungfrau Ralfina, und er kann als seine Lieblichkeit im neuen Dreigestirn wieder durch die Säle ziehen. Eine neue Erfahrung, die wieder unzählige Erinnerungen mit sich bringen wird.
Das Motto 2026/2027 und der Helfer-Jeck
Unter dem Sessionsmotto 2026/2027 „Jung und alt, Hand in Hand – Gemeinsam stark im Ehrenamt!“ stellt der Karnevalsverein Bielstein das freiwillige Engagement in den Mittelpunkt, das deutschlandweit von über 31 Millionen Menschen sowie den eigenen Vereinsmitgliedern getragen wird.
Um das lokale Ehrenamt gezielt zu fördern, hat der Verein für diese Session zusätzlich die Auszeichnung „Helfer-Jeck“ eingeführt. Diese ist für 4 Euro beim Dreigestirn und dem Hofstaat erhältlich.
Da Prinz Sebastian I. selbst bei der Feuerwehr aktiv ist, fließt der gesamte Verkaufserlös an lokale Hilfs- und Rettungsorganisationen. Das Geld kommt jeweils den Kinder- und Jugendgruppen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wiehl, des Deutschen Roten Kreuzes (Ortsverein Oberberg Südwest e.V.) sowie der DLRG-Ortsgruppe Wiehl zugute.


