Rock-Pop im grandiosen a-cappella-Sound

Wofür Instrumente, wenn auch mit der Stimme ein Klang, wie von einer ganzen Band, erzeugt werden kann. Das geht nicht? „Rock4“ zeigten, dass das möglich ist und begeisterten mit ihrem grandiosen a-cappella-Sound das Publikum im Burghaus Bielstein.


Foto: Vera Marzinski

„Rock4“ ist ein niederländisches Vocal-Ensemble, das das Experimentieren mit bekannten Pop- und Rock-Songs liebt, ohne dabei Musikinstrumente vermissen zu lassen. Angefangen mit „Hotel California“ über „Every Breath You Take“ bis zu „Who Wants To Live Forever“.

„Rock4“ überrascht und verzaubert mit vier Stimmen das Publikum bei jedem Stück. Und dann verrät Luc Devens, dass die vier alle Vorurteile, die Deutsche gegenüber den „Holländern“ haben, abdecken: „Wir sind mit dem Wohnwagen gekommen, sind arrogant und kiffen“. Aber beim Leadsänger weiß man nicht wirklich, was man ihm glauben soll. Seine Mimik ist nicht nur beim Singen sehr expressiv und sein experimentierfreudiger Gesang gibt ihm die Möglichkeit, jeden Song in etwas Besonderes zu verwandeln. Dabei ergänzen sich die vier Sänger in solch einer grandiosen Weise, dass sie zusammen virtuos und in einer unverwechselbaren Stimmintensität beeindrucken. Ungewöhnliche Arrangements, erstklassige Stimmführung und charmantes Entertainment machen das Besondere des Quartetts aus. Sie suchen nach den schönsten und besonderen Stimmen der Pop- und Rockgeschichten. Verschiedene Stücke aus den Hitlisten lassen sie Revue passieren, wie „Clocks“ von Coldplay, „In The Air Tonight“ von Phil Collins, „Rolling In The Deep“ von Adele oder Led Zeppelins „Stairway To Heaven“. Die Hits dieser legendären Künstler, gesungen durch die hervorragenden Stimmen von „Rock4“ – damit begeistern sie die Musikliebhaber.

Seit 12 Jahren gibt es „Rock4“ – in der aktuellen Besetzung seit September letzten Jahres. Lucas Blommers mit einem warmen, klassischen Tenor. Den rhythmischen Bariton steuert Luc Nelissen bei. Björn Sterzenbach, der als Einziger nicht aus den Niederlanden sondern aus Berlin stammt, ist der charismatische Bass. Mit elektrisierender Ausstrahlung und viel Dynamik der vierte Mann im Quartett: Luc Devens. Bei manchen Stücken ist es kaum zu glauben, dass sie diese Klänge mit ihren Stimmbändern oder dem Mund „produzieren“. Insbesondere Björn Sterzenbach beherrscht das Beatboxing – diese außergewöhnliche Kunst, die kompliziertesten Rhythmen mit dem Mund zu kreieren – perfekt. Wenige können es, viele haben es probiert, alle kennen es. Da wird „Insomnia“ von Faithless fast noch besser als das Original. Vor allem, weil Sterzenbach mit seinem sonoren, charismatischen Bass dann noch einen drauf legt. Aber so geht es eigentlich mit allen Stücken. Man kennt sie, aber sie sind doch ganz speziell durch diesen außerordentlichen a-capella-Gesang des Quartetts. Sie kopieren die Lieder nicht einfach sondern nähern sich ihnen auf ihre Weise an. Und das ist eine Weise, die zu diesem grandiosen a-capella-Sound führt, von dem das Publikum im Burghaus mehr als begeistert war.

Vera Marzinski

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