Lautstarke Rocklegenden: Auger und Ligterwood

„Rockmusik ist laute Musik“, betonte Kulturkreis-Geschäftsführer Hans-Joachim Klein vor dem ausverkauften Konzert mit Brian Auger und Alex Ligterwood. Die beiden Rock- und Fusionlegenden rockten das Burghaus Bielstein gemeinsam mit Drummer Karma Auger und Bassist Mike Clairmont.


Foto: Vera Marzinski

Brian Auger ist einer der profiliertesten Fusion- und Rock-Keyboarder der Gegenwart. Nicht nur mit seiner Musik begeisterte er in Bielstein. Mit seinem „Denglisch“ – das er laut eigener Aussage in der „Magret Thatcher Akademie für Hipp-Hopp-Deutsch“ gelernt habe – brachte er noch zusätzlich Stimmung in den Saal. Und so stellte er fest „Wiehl ist das Zentrum of progressive music“. Zusammen mit Alex Ligertwood ist er auf „Wisdom-Tour“. Ligterwoods Stimme ist der ganzen Welt als Stimme von Santana bekannt. 16 Jahre tourte der schottische Rocksänger mit Carlos Santana und spielte mehrere Alben mit ihm ein. Bereits in den 1960ern spielte Alex Ligertwood mit Jeff Beck und Maggie Bell in deren Band – und schon in den 1970ern für mehrere Jahre mit Brian Augers „Oblivion Express“. Auger erhielt schon früh Klavierunterricht. 1962 formierte er sein Brian Auger Trio mit Rick Laird und Schlagzeuger Phil Kinorra als zunächst reine Jazzcombo. Im November 2007 wurde Brian Auger vom Direktor des Temecula International Jazz Festivals eine Auszeichnung für sein Lebenswerk (Lifetime Achievement Award) verliehen. Brian Auger trat auch mit Klaus Doldinger, Alexis Korner, Pete York, Eric Burdon und anderen Größen der populären Musik auf.

Zur „Brian Augers Oblivion Express European Fall Tour“ sorgen Augers Sohn Karma am Schlagzeug und Bassist Mike Clairmont – der bei dem Funky-Stück „Don’t Look Away, Look Around“ ein brillantes Solo hinlegte – für den perfekten Rhythmus. Im ersten Teil des Konzertes im Bielsteiner Burghaus kam mehr die Rockseite der vier Musiker zum Vorschein mit Stücken wie „The Cat“, „Straight Ahead“ – aus dem gleichnamigen Album -, „Ellis Island“ oder Wes Montgomerys „Bumpin on Sunset“. Nach der Pause wurde es funky mit „Whenever You’re Ready“ oder „I Love You More Than You’ll Ever Know“. Zum guten Schluss dann noch ein „Brain Damage“ , dass den Rock-, Fusion- und Jazz-Reigen abrundete. Diese beiden Ausnahmetalente – der Hammond-Guru Brian Auger und Alexander Ligertwood – sind immer noch grandios – und das mit 76 und 68 Jahren.

Vera Marzinski

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