Kirchenchor „Cäcilia“ Bielstein: Vorstand im Amt bestätigt

Der 1. Vorsitzende Ulrich Pradel begrüßte die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores „Cäcilia“ Bielstein zur Jahreshauptversammlung und wünschte ihnen ein frohes und gesundes neues Jahr. Er dankte dem Chor für sein Engagement und seiner Einsatzbereitschaft. Es folgten die Berichte der Chronistin Marianne Rörig und der Kassiererin Stefanie Liebelt.

Der Chorleiter Michael Bischof wünschte dem Chor ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2011. Er freute sich über die gute Zusammenarbeit und bedankte sich für die gute Probenbereitschaft im letzten Jahr, insbesondere das gelungene Konzert Anfang 2011.

Dass ein Adventskonzert auch noch im Januar etwas besonderes sein kann bewies der Chor Anfang des Jahres 2011. Witterungsbedingt mußte das ursprüngliche Konzert am 2. Advent 2010 abgesagt werden. Trotz des ungewöhnlichen Anlasses fanden rund 150 Zuhörer den Weg in die katholische Kirche St. Bonifatius Bielstein. Unterstützt wurde der Chor von den beiden Solisten Antje Bischof (Sopran) und Martin Blumenthal (Orgel). Das Konzert fand begeisterten Zuspruch bei den zahlreichen Zuhörern. Sie dankten dem Chor mit langanhaltendem Applaus.

Pfarrer Klaus-Peter Jansen schloß sich den Worten des Chorleiters an und dankte insbesondere Wolfgang Vollmer für seinen 14jährigen Vorsitz, den er im letzten Jahr an Ulrich Pradel abtrat und dem gesamten Vorstand für die gute Zusammenarbeit in den letzten beiden Jahren. Er wünschte dem Chor weiterhin viel Freude am Musizieren und alles Gute für die weitere Zukunft.

Für 25 Jahre aktive Chorarbeit wurden Mechthild Missbrandt, Margot Vollmer und Cornelius Gammersbach geehrt.

Im Anschluß daran folgten die Wahlen. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender: Ulrich Pradel
2. Vorsitzender: Thomas Brandt
1. Kassiererin: Stefanie Liebelt
2. Kassiererin: Gabi Klein
1. Schriftführerin: Hildegard Baldsiefen
Chronistin: Marianne Rörig
1. Notenwart: Karlheinz Koprek
2. Notenwart: Jost Höpfner
Beisitzer: Irmgard Schulz und Robert Heller
Kassenprüfer: Christoph Prinz und Wolfgang Vollmer

Für das Jahr 2011 stehen schon einige interessante Termine an. So bestreitet der Chor am 08.06.2011 wieder den traditionellen Evensong im Rahmen der Bonifatiuswoche gemeinsam mit allen Chören des Seelsorgebereichs. Des weiteren singt der Chor Ostersonntag in Bielstein, bei der Kinderkommunion Ende Mai und im Hospiz in Wiehl Anfang Juli. Weitere Termine findet man hier…

Wer gerne singt und das Gesellige liebt, der ist bei dem Chor genau richtig. Die Proben sind immer mittwochs von 20.15 bis 21.45 Uhr im Bonifatiushaus in Bielstein, Florastraße. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind immer gerne gesehen.

„Quantett Johannes Kobelt“ bezauberte das Publikum

Drei Musiker, 23 Instrumente, fünf Stilrichtungen – wenn das „Quantett Johannes Kobelt“ auftritt, hinterlässt es Spuren, nachhaltige Erinnerungen. Die exzellenten Musiker begeisterten in Bielstein mit ihrem unerschöpflichen musikalischen Reichtum. Das Zusammenspiel zeigte sich harmonisch und auf höchstem Niveau und begeisterte. Beginnend mit einem schweizerischen Teil, ging es nahtlos in russische und ungarische Musik über, um danach ins Klassische zu wechseln. Den Schlusspunkt setzten fulminante Jazz-Melodien.

Sie erfinden sich selbst immer wieder neu und sind doch so unverwechselbar stets von der gleichen tiefen Musizierhaltung geprägt: Keck, mit leichtem Augenzwinkern und mit höchst geistvollem Humor. Sie nennen sich „Quantett“ wegen der Quantität der Musikinstrumente und ihrer eigenen musikalischen Fähigkeiten. In einer Zeit des ausgesprochenen Spezialistentums ist es besonders beachtenswert, dass alle drei Musiker mehrere Instrumente virtuos beherrschen. Und dies in einer brillanten Art und Weise. Besonders meisterhaft das Violinenspiel von Katharina Kobelt. Seit 1974 ist das „Quantett Johannes Kobelt“ auf Tournee mit dem klingenden Instrumenten-Museum. „Fabulös tabulos“ ist bereits das 12. Programm, das sie mit echter Freude und sehr virtuos musizieren.

Johannes Kobelt spielt Violoncello, Kontrabass, Bass-Domra, Klarinette, Sopran-Saxophon, Taschen-Cornet, Kontrabass-Concertina, Zwerg-Concertina, Schwyzerörgeli. Er kommt aus einer Musikerfamilie – der Vater Kirchenmusiker und die Mutter Violinistin. In Zürich studierte er Cello und es folgten weitere Studien auf Klarinette, Klavier, Posaune, Cymbal und Kontrabass. Vor der Gründung des „Quantett Johannes Kobelt“ war er Solocellist im Kölner Kammerorchester und Mitglied des Tonhalleorchesters Zürich. Katharina Kobelt ist nicht nur brillant auf der Violine und Tanzmeistergeige. Des Weiteren spielt sie Trichtervioline, Prim-Balalaika und Duett-Concertina. Mit der Violine begann sie bereits im Kindesalter und erhielt ihr Lehr- und Solistendiplom am Konservatorium in Winterthur bei der Violinpädagogin Aida Stucki, die auch die berühmte Geigerin Anne-Sophie Mutter ausbildete. An Gitarre, Kontrabass-Balalaika, Alt-Balalaika, Bass-Saxophon, Bass-Aeola, Banjo, Kontrabass: Adrian Bodmer. Nach der Ausbildung zum Kirchenorgelbauer wurde er Spezialist für das Stimmen dieser Instrumente. Zudem befasste sich Adrian Bodmer ausgiebig mit Jazz und spielte in zahlreichen Jazzorchestern.

Diese Drei begeisterten in Bielstein schon mit dem ersten Stück – „Der Walzer“, gespielt mit einer russischen Kontrabass-Balalaika, Violine und Cello. Bei „Rumpelstilzchen“ rumpelte es etwas, laut Johannes Kobelt, der nicht nur dieses Stück komponiert hatte. Im „Ervolksliedländler“ hatte Kobelt Zitate aus Schweitzer Volksliedern eingebaut wie „Das Burlebübele mag i net“. Das Schwyzerörgeli kam bei „Agrar Kadabrar“ zum Einsatz. Gebannt verfolgte hier das Publikum auch die schweizerische Ansprache mitten im Lied von Adrian Bodmer. Bis auf „Landwirtschaft“ und „Agrarwirtschaft“ verstand man fast nichts. Wobei der Klang dieser Sprache schon besonders ist. Nur den Schluss verstand dann wieder jeder: „Wir haben nicht nur Agrar, wir haben sogar Agrar Kadabrar“.

„S’Vreneli“ tauchte in mehreren Stücken auf. Ob in dem auf zwei Balalaikas und einer Bass-Domra in „S’Vreneli in Moskau“ oder „Auf dem Lande von Bernós“ sowie im „Simeliberg Celloquium“. Dieses „Celloquium“ sei ein zeitlich begrenztes musikalisches Gespräch mit dem Cello, erklärte Kobelt dazu. Die Familie alter Concertinas kamen beim „Babuschka Tanz“ und dem „Lied der Wolgaschlepper“ zum Einsatz. Unter anderem auch eine Zwerg-Concertina, deren Töne fast im Hochfrequenzbereich lagen. Dafür konnte Johannes Kobelt aber auch mit der aus 1887 stammenden Kontrabass-Concertina tiefere Töne erzeugen, als sie auf einem Kontrabass möglich sind. Interessante Neukreationen von Musikstilen offenbarten die drei Musiker beim Konzert. So auch die Klabra-Musik in dem Stück „Eine Waldlichtung“, die sich aus Stilelementen der Klassik und der brasilianischen Musik zusammensetzt. Johannes Kobelt erläuterte solche Sachen immer mit einem verschmitzten Lächeln.

Mit viel Stolz erzählte er vom Alter der Instrumente, die bei der „Sonate in G-Dur“ von Johann Sebastian Bach zum Einsatz kamen. Das Cello stammte aus dem Jahre 1717 – da war Bach 32 Jahre alt. Zehn Jahre älter die Geige von Katharina Kobelt. Die venezianische Gitarre, die Adrian Bodmer hier spielte, war nicht nur mit 2.500 eingelegten Teilchen aus Knochen und Perlmut bestückt, sie war bereits 105 Jahre alt als Bach geboren wurde und die schottische Königin Maria Stuart soll auf ihr gespielt haben. Auf die klassischen Stücke folgte dann der Programmteil „jazzig“. Eins der wenigen Stücke, das vollkommen aus der Feder eines anderen Komponisten stammte war der Jazz-Standard „New Orleans“ von Carmichael Hoagy. Beim „Limehouse Blues“ kam dann die Original-Django-Reinhardt-Gitarre zum Einsatz. Zum Abschluss ein „In Memoriam Hupe Gusti“ mit Hupen des Tröten Gustav, der diese gesammelt hatte. Dazu Geige, Vega-Tenor-Banjo und ein 120jähriges Sopran-Saxophon aus Chicago.

Das „Quantett Johannes Kobelt“ bescherte dem Publikum im Burghaus Bielstein einen Konzertabend mit einem Programm, das ein wenig traditionell – ein wenig frech – ein wenig besinnlich – humorvoll und mitreißend – einfach „quantettisch“ war.

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Gute Musik und Atmosphäre „Made in Netherland“

Die vier Musiker der „Flexcats“ begeisterten im Burghaus Bielstein das Publikum und wurden am Ende mit stehenden Ovationen belohnt. Eine sympathische Truppe mit einer ansteckenden Leichtigkeit. Ihre Freude an der Musik und dem Zusammenspiel ließ den Funken ganz schnell auf das Publikum überspringen. Seit 2003 spielen die Niederländer Kok de Koning (Diatonik Akkordeon /Gesang), Remco Posthumus (Akustik Gitarre /Gesang) und Jan-Paul van der Hoeven (Kontrabass /Gesang) gemeinsam mit Sascha Pöpping (Cocktail Drum /Gesang), der elf Jahre in den Niederlanden lebte und den niederländischen Akzent perfekt beherrscht, als Quartett.


Flexcats – Foto: Christian Melzer

Ihr Repertoire umfasst instrumentale und gesungene, meist englischsprachige Nummern aus verschiedenen Musikgenres: Swingjazz, Tex-Mex, Retro Pop, Rock´n Roll, Country, Soul und Bolero. Bekannte Radiohits aus dem vorigen Jahrhundert wechseln sich ab mit verloren geglaubten Erinnerungen und überraschenden Perlen aus der musikalischen Schatzkiste. Tex-Mex ist ein Mischwort aus „Texas“ und „Mexiko“ und bezeichnet einen Musikstil. Er entstand aus der traditionellen mexikanischen Volksmusik unter dem Einfluss von Blues und Rock’n’Roll. Genau diesen Musikstil haben sich die „Flexcats“ zu Eigen gemacht. Damit wird ein „Highway To Hell“ von AC/DC oder „“Fresh“ von Kool & the Gang zu einem ganz neuen, genialen Hörerlebnis.

Vor zwei Jahren waren die Musiker selber in Texas und haben sich noch ein wenig mehr von der Musik dort inspirieren lassen. So auch bei dem Stück „Hey Sarita“, das schon fast wie eine Polka klang. Kok de Koning spielt auch hier wieder hervorragend das Diatonik-Akkordeon. Besonders virtuos ist sein spiel bei „Bad Moon“. Bei einem Stück wurden die Gäste im Burghaus an den Cover-Hit „We No Speak Americano“, den „Yolanda Be Cool“ letztes Jahr in die Charts brachte, erinnert. Bei den „Flexcats“ heißt er, wie auch im Original, „Tu Vuo Fa L’Americano“. In den 1950er Jahren hatte Renato Caronsone damit einen Hit. Vor fast fünf Jahren entdeckten die „Flexcats“ dieses Stück für ihr Repertoire.

Aber auch „Pump Up The Jam“ von Technotronic zählt zum Programm – natürlich in Flexcats-Spielart. Ein entspanntes Lied in Spanisch aus Kuba ist „Como Fue“ und um etwas Sonne ins kalte Oberbergische zu bringen sangen sie „Sunny Afternoon“. Angenehme, fesselnde Musikeinlagen und dazu die netten Ansagen zwischendurch. Wie „Wir gehen jetzt swingen, so der Hinweis von Remco auf das Stück „I Can’t Give You Anything But Love“. Gesanglich sticht Bassist Jan-Paul van der Hoeven hervor, der mit Kok de Koning die meisten Soloparts übernahm. Aber auch Remco Posthumus, dessen Gitarre nicht nur beeindruckend aussah – er spielte auch brillant darauf – sowie Sascha Pöpping, dessen selbst selbstgebautes Schlagzeug mit wenigen, unentbehrlichen Instrument-Bestandteilen beeindruckte, waren gesanglich ausgezeichnet. Ein Abend, bei dem die Gäste und auch die Musiker sich wohlfühlen konnten.

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Renn-Veteranen besuchten die Erzquell Brauerei

Ca. 30 Renn-Veteranen besuchten auf Einladung von Rolf Steinhausen die Erzquell Brauerei. Rolf Steinhausen, selbst jahrelanges Mitglied dieser Gruppe von ehemaligen Motorrad-Rennfahrern hatte das Treffen dieses Mal organisiert und zu einem Besuch in der heimischen Brauerei eingeladen.

So konnte Brauereichef Dr. Axel Haas ehemalige Motorrad-Größen wie den ehemaligen 250ccm-Weltmeister Dieter Braun, Ex Deutsche Meister wie Lothar John, Kurt Florin, Heiner Butz und Reinhard Hiller begrüßen. Auch der ehemalige Gespann-Weltmeister und Erzquell-Mitarbeiter Max Deubel war unter den Gästen, die den Besuch der Brauerei und den Austausch im Braustübchen sichtlich genossen. Viele der „Ehemaligen“ nehmen noch heute aktiv an Veteranenrennen teil.

1. Tollitäten Bowling in Wiehl

Beim 1. Tollitäten Bowling in Wiehl siegte das Dreigestirn Engelskirchen und spendet den Gewinn für das Hospiz in Wiehl. Jungfrau Vicky, Prinz Markus I. und Bauer Michael hatten eine tolle Bowlingtruppe zusammengestellt und den Wanderpokal nach Engelskirchen geholt.


Prinz Michael II. vom KV Bielstein in Aktion – Foto: Christian Melzer

Am Sonntag, den 23.01.2011, konnte man im CU! Bowlingcenter Wiehl die geballte Ladung Karneval aus Oberberg erleben.

Markus und Andre Kasel hatten vergangenen Sonntag zum gemeinsamen Frühstück gerufen. Die vier größten Karnevalsvereine (KG Rot Weiss Denklingen, Karnevals Verein Bielstein, Ründerother Karnevalsverein, KG Närrische Oberberger) waren erschienen.

Im wesentlichen ging es darum, gemeinsam etwas für den Guten Zweck zu tun. Nach reiflich Überlegungen sind die Kasel-Brüder in Absprache mit den Karnevalsvereinen auf die Idee gekommen, ein Freundschaftsturnier auszurichten.

Gesagt getan! Und da waren sie, ihre Lieblichkeiten, Prinzen, Bauern und Gefolge. Die sportlichsten und bowlingerfahrensten wurden abgestellt, um den Pokal, der von der Sparkasse Wiehl inklusive der Spende gesponsert wurde, zu erspielen.

Von der ersten Minute an herrschte eine ausgelassene Stimmung. Zu guter Musik und „lecker Zunft Kölsch“ wurde ausgelassen gebowlt und getanzt. Als sich das Turnier dem Ende neigte, kam Turnierleiter Markus Kasel und verkündete noch ein Stechen zwischen dem RKV und dem KVB. Bis dahin war noch keine Platzierung bekannt. Denklingen und Engelskirchen konnten bereits aufhören. Prinz Volker I. und seine Prinzessin Bianca sowie Prinz Michael II. und seine Prinzessin Rita waren nun die Hoffnungsträger der beiden Mannschaften. Es war spannend bis zum Schluss! Die beiden anderen Vereine feuerten die Wettstreiter an und so entfachte sich eine Stimmung als wäre man bei einer ausverkauften Karnevalssitzung. Den entscheidenden Wurf machte Prinzessin Bianca und bescherte dem RKV mit fünf Punkten Vorsprung den 3. Platz.

Prinz Michael II. und Prinzessin Rita vom KVB mit einem Gefolge landeten als Gewinner der Herzen auf Platz 4.

Jungfrau Solina mit Prinz Stephan II. und Bauer Benny vom KG Rot Weiss Denklingen erspielten sich einen hervorragenden 2. Platz und konnten sich vor Freude kaum noch halten.

Platz 1 und somit auch Träger des Wanderpokals für ein Jahr ging an Jungfrau Vicky, Prinz Markus I. und Bauer Michael von der KG Närrische Oberberger. Die Spende, die dem Hospiz Wiehl zu gute kommen wird, wurde während der Veranstaltung vom Engelskirchener Dreigestirn um 100,- € erweitert.

Am Ende waren sich alle einig, dass dieser erstmalige Event im nächsten Jahr wiederholt und zu einer dauerhaften Einrichtung werden soll.

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