Die Nacht der schönen Frauen im Bielsteiner Burghaus

Schön, chic, schlank – die Qual ist weiblich! Roswitha Iasevoli präsentierte in der Burg Bielstein ein literarisches Potpourri rund um den Schönheitswahn.


Roswitha Iasevoli – Foto: Christian Melzer

Auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Wiehl gastierte die Autorin Roswitha Jasevoli in der Burg Bielstein. Die Autorin analysierte in ihrer Lesung die weibliche Psyche hinsichtlich der Frage „Finden Sie sich schön?“. Eine zu Recht brisante Frage, da 92% der Frauen ihr Äußeres als nicht schön oder sogar mangelhaft empfinden, jedoch nur 8% der Männer.

Das dieses Frage viele Frauen beschäftigt zeigte sich auch an diesem Abend, vor vollen Reihen, die bis auf einige wenige Männer, mit Frauen jeglichen Alters gefüllt waren, präsentierte Frau Jasevoli pointiert und humorvoll Geschichten zum Thema Schönheit, Selbstbild und Selbstbewusstsein. Die Botschaft lautet „selbstbewusste Frauen sind automatisch schön“.

Entlassen wurden alle Besucherinnen mit der Aufforderung beim Verlassen des Raumes einen Blick in den, zu diesem Zweck aufgestellten, Spiegel zu werfen um dem eigenen Spiegelbild ein Lächeln zu schenken.

Dachstuhlbrand: BSV-Jugendabteilung organisiert Spendenaktion

Der Bielsteiner Fußballverein unterstützt die Familie Manueli, deren Haus am vergangenen Donnerstag bei einem Dachstuhlbrand stark beschädigt wurde. Eines der Kinder spielt bei den E-Junioren des BSV. „Wir haben uns kurzfristig entschlossen ein Spendenkonto zu eröffnen, um die Familie finanziell zu unterstützen. Der BSV Bielstein bittet hier um Unterstützung. Jede Spende, auch wenn sie noch so klein ist, hilft der Familie“, teilte der Verein mit.

Kontodaten
Volksbank Oberberg eG
Kontonummer: 110609019
Bankleitzahl: 384 621 35
Stichwort: Manueli

Nosmo Kings im Burghaus Bielstein

Erstmals sind die Kölner Nosmo Kings am 5. Februar um 20:00 Uhr im Burghaus Bielstein zu Gast. Mit Kompositionen der Jazz’schen Art und eigenen Arrangements, dargeboten mit Witz und überraschenden Wendungen, wollen sie das Wiehler Publikum überzeugen.

Posaune, Basstrompete (Achim Fink) Gitarre (Blue George), Kontrabass (Andreas „Anti“ Steinmeyer) und Tom Fuchs (drums).

Vorverkauf: Wiehl-Ticket, Bahnhofstr. 1, 51674 Wiehl, 02262/99-285

Covered-Grass begeisterte in der Bielsteiner Burg

Ausverkauftes Haus im Burghaus Bielstein: Banjo, Fiedel, Kontrabass, Gitarre und eine Stimme, die perfekt zu der dargebotenen Musik passt. „Covered Grass“ spielt eine Musik, die vor allem eins ist: Bluegrass.


Covered-Grass – Foto: Christian Melzer

Außer den typischen Instrumenten kennzeichnet mehrstimmiger Gesang viele Bluegrass-Stücke. Nicht nur Leadsängerin Julia Martini, die brillant die Songs darbot, kam gesanglich zum Einsatz. Auch Kontrabassmann Carsten Manz, Banjospieler Volker Fischer und Joon Laukamp an Mandoline und Fiddle fügten sich in den mehrstimmigen Gesang ein. Bei dieser Musikrichtung ersetzen Mandoline und Gitarre dabei das Schlagzeug und erzeugen perkussive „Chop“-Schläge auf dem Offbeat – bei „Covered Grass“ bedient Ralph Bonfanti mit seiner Gitarre diesen Part.

Bluegrass ist eine der wichtigsten US-amerikanischen Volksmusikrichtungen und gehört zum breiten Genre der Country-Musik. Typischstes Merkmal ist das rein akustische Klangbild, das heutzutage aus Banjo, Fiddle, Mandoline, Gitarre, Dobro, Kontrabass und meist auch Gesang besteht. Diese Musikrichtung existiert schon seit vielen Jahren. Bluegrass entstand in den Jahren 1937 bis 1945 in den Bergen von Kentucky und Tennessee: aus Old-Time-Fiddle- und Hillbilly-Stücken, angloamerikanischen Balladen, afroamerikanischer Tanzmusik und traditionellem Gospel-Harmoniegesang. Mandolinenspieler Bill Monroe experimentierte mit den bestehenden Musikstilen und formte daraus eine mit Swing- und Blueselementen angereicherte Form der Country-Musik.

Mittlerweile gibt es viele Traditionals in dieser Richtung, die auch „Covered Grass“ im Repertoire haben. Angefangen mit „Headin’ West“ oder „I saw the light“ bis zu „Keep on the sunny side“. Mit flotten Spaßnummern und rührenden Balladen begeisterte die fünfköpfige Formation, die seit Mai 2006 gemeinsam aufspielt. Auch wenn der Begriff „Bluegrass“ in Deutschland kaum einem etwas sagt, sind die Zuhörer doch schnell begeistert von dieser Stilrichtung. Mit dem unverwechselbaren Timbre beeindruckt Julia Martini und macht die Musik von „Covered Grass“ erst so richtig lebendig. Was sicher auch an ihrem ansteckend, charmantem Auftreten liegt. Das 5-String-Banjo ist das unverzichtbare Instrument in allen Bluegrass-Bands – Musiker, Komponist und Produzent Volker Fischers größte Leidenschaft ist das 5-String-Banjo. Er betreibt zudem gleich mehrere Bandprojekte und ist mit „The Shed Spell“ und „Jules“ auch in Rock- und Pop-Welten unterwegs.

Seit über 20 Jahren spielt Ralph Bonfanti Gitarre. Bevor er zu „Covered Grass“ stieß, allerdings meist elektrisch verstärkt. Jetzt ist auch er vom Bluegrass-Virus und der Liebe zur akustischen Gitarre erfasst. Joon Laukamp begann im Alter von sieben Jahren mit dem klassischen Geigenunterricht, interessierte sich aber dann immer mehr für Stilistiken wie Folk, Jazz und Rock auf der Geige. Seine erste Mandoline sah Joon im Oktober 2007 in Volkers Studio, als die Band einen neuen 8-Saiter suchte – es war Liebe auf den ersten Blick. Kontrabassspieler Carsten Manz wurde ebenfalls von Volker Fischer mit Bluegrass „infiziert“. Als freiberuflicher Tontechniker und Musikproduzent kam er schon mit den verschiedensten Instrumentierungen und Stilistiken in Berührung. „Covered Grass“ ermöglichte ihm die Erweiterung des Bassisten-Horizontes vom kleinen handlichen E-Bass auf den möbelähnlichen Fahrzeuginnenraumvernichter.

In Bielstein begeisterten die Fünf das Publikum mit ihrer Musik. Auch “Dixie Chicks“-Fans kamen auf ihre Kosten. Einige Stücke der US-amerikanischen-Country-Band, für die der Satzgesang der drei Frauen typisch ist und die eine Mischung aus Bluegrass und Mainstream-Country-Musik mit Rock-Pop-Musik-Einflüssen spielt, standen auf dem Programm. Unter anderem das „Trodurdes tandled heart“. Von der US-amerikanischen Sängerin, Violistin und Fiddlespielerin Alison Krauss, die in der Bluegrass-Musik in den 90er-Jahren neue Maßstäbe setzte spielten sie „This sad song“ und von der modernen Bluegrass-Formation “McPeak Brother“s stand „Back to dixie“ auf dem Programm. Einige Stücke hatten starken Squaredance-Charakter, andere wirkten eher anrührend, wie „God knows what“. Alles in allem ein gelungenes Konzert, nach dem sich im Anschluss noch einige Besucher auf dem Banjo versuchten – infiziert vom Bluegrass.

Vera Marzinski

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Dachstuhlbrände in Forst und Bielstein

Nachdem am Donnerstagvormittag die Feuerwehreinheiten aus Bielstein und Drabenderhöhe sowie die Drehleiter aus Wiehl zu einem Dachstuhlbrand nach Forst alarmiert wurden, folgte abends eine erneute Alarmierung zum Dachstuhlbrand nach Bielstein.


Dachstuhlbrand in Bielstein – Fotos: Christian Melzer

Die Bewohner hatten Rauchentwicklung im Dachbereich und knisternde Geräusche wahrgenommen. Die Feuerwehr mußte die Dachhaut öffnen, um das Feuer löschen zu können. Beide Bereiche eines Doppelhauses waren vom Feuer betroffen. Unter der Leitung des Stadtbrandinspektors Rolf-Dieter Standtke waren die Einheiten Bielstein, Drabenderhöhe und Wiehl, sowie zur Verstärkung der Atemschutzkräfte die Einheit Bomig im Einsatz.

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