Burghaus Bielstein: Programm Frühjahr 2022

Am Donnerstag, 13. Januar 2022, startet im Burghaus Bielstein das Frühjahrsprogramm des Wiehler Kulturkreises.

Die geplanten Veranstaltungen in 2022 finden zum aktuellen Stand für Geimpfte und Genesene mit zusätzlichem Schnelltest (2G+) statt. Aktuell ersetzt die Auffrischungs-Impfung aber den zusätzlichen Schnelltest und berechtigt somit zum Einlass. Bitte informieren Sie sich kurz vor den Veranstaltungen immer über die aktuellen Zugangsvoraussetzungen.

Donnerstag, 13.01.2022, 20:00 Uhr
Die Soul Band
„Soul, made in Oberberg“

Eine Formation mit einer Besetzung, die sich in der hiesigen Region wahrscheinlich kein zweites Mal findet. In der Rhythmusgruppe brillieren die in der oberbergischen Szene bekannten Stefan Hilgermann (drums), Uli Pohl (bass), Peter Koch (keyb) und seit 2020 Ausnahmegitarrist Günter Schiffels. Gleich drei Sänger hat Die Soul Band zu bieten und besitzt dadurch eine große musikalische Vielfalt: Sabine Galuschka, Holger Rupprich und Ernie Wirth, der auch für die Rhythmusgitarre zuständig ist. Vervollständigt wird die Band durch die „Erdingen Horns“: Matthias Bauer (sax), Erwin Dieterich (trump) und Hans Vogel (tromb).

In dieser großen Besetzung spielt Die Soul Band Klassiker aus Soul und Rhythm ’n‘ Blues, covert bekannte Songs in neuem „Soul“-Gewand und drückt allen Stücken ihren Stempel auf. Ihr Motto „Soul, Rhythm ’n‘ Blues und mehr …“ wird gekonnt in die Tat umgesetzt.

Begeisternde Konzerte gab die Band schon auf dem Bergneustädter Rathaus Open Air, auf dem Gummersbacher Lindenplatz Open Air vor Tausenden von Zuhörern und auch mehrfach zum Samstagabend-Schwoof bei „Wein & Musik“ im Burghof des Burghauses Bielstein – wo sie natürlich ebenfalls schon das Publikum bei Kulturkreisabenden in die Soul-Welt entführten.

Eintritt: VVK 18,- € / AK 20,- €

Donnerstag, 20.01.2022, 20:00 Uhr
The Wolf Gang Cellists
Schumann meets Tango

Dieses Programm verspricht pure Emotionen! Ein sehnsuchtsvolles Schumann-Konzert gespielt von gleich vier Solisten, gefolgt von einer exquisiten Auswahl südamerikanischer Tangos, lädt zum Mitfühlen ein.

In einer Gegenüberstellung der zwei Epochen beim Programm „Barock oder Romantik“ trifft Struktur auf Klang, Glaube auf Emotion, Alt auf Neu. Die einzige Konstante? Purer Genuss! Mit Werken von Michel Corrette, Samuel Barber, Johan Halvorsen, Johann Sebastian Bach, David Popper, Jean-Baptiste Barrière und Pjotr I. Tschaikowski.

Die jungen Musiker von „The Wolf Gang Cellists“ studieren alle seit mehreren Jahren bei dem Namensgeber des Quartetts Wolfgang Emanuel Schmidt in Weimar und Berlin. Nach erfolgreicher Teilnahme am Deutschen Musikwettbewerb 2019 (Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler*innen) entstand knapp zwei Jahre später die Idee, ein Celloquartett zu gründen, um der gemeinsamen Vorliebe für Kammermusik freien Lauf zu lassen.

Joel Blido wurde 1998 in eine Musikerfamilie geboren und bereits mit zehn Jahren als Jungstudent in das Pre-College der Hochschule für Musik Würzburg aufgenommen. Zurzeit absolviert er an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar sein Masterstudium und spielt als Solist u.a. mit der Jenaer Philharmonie, dem Albanischen Nationalen Radio-Televisionsorchester und der Kammerphilharmonie Pforzheim.

Der aus Magdeburg stammende Cellist Konstantin Bruns studiert seit 2008 in Berlin, seit 2017 unterrichtet er dort an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Er wurde bereits bei mehreren internationalen Wettbewerben mit ersten Preisen ausgezeichnet. Als Solist konzertierte er mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, der Magdeburgischen Philharmonie und dem Stockport Symphony Orchestra.

Sebastian Fritsch, geboren 1996 in Stuttgart, gewann 2018 und `19 gleich mehrere Musikpreise. Er begann 2014 sein Studium in Freiburg und setzte es 2018 in Weimar fort. Ab 2020 studiert Sebastian Fritsch an der Kronberg Academy bei Wolfgang Emanuel Schmidt weiter und ist 1. Konzertmeister der Violoncelli in der Staatskapelle Dresden. Er konzertiert als Solist mit mehreren renommierten Orchestern unter anderem in der Elbphilharmonie Hamburg.

Friedrich Thiele, Jahrgang 1996, gewann 2019 mehrere nationale und internationale Preise. Von 2016 bis 2021 studierte er in Weimar. Zuvor war er fünf Jahre Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Seit 2021 ist Friedrich 1. Konzertmeister der Violoncelli in der Staatskapelle Dresden. Als Solist gastierte er u. a. beim Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchner Rundfunkorchester, den Nürnberger Sinfonikern, dem Orquesta Sinfónica Simón Bolívar in Caracas und dem Orchester des Nationaltheaters Brasília.

Eintritt: VVK 18,- € / AK 20,- €

Donnerstag, 27.01.2022, 20:00 Uhr
D‘Housemusi
Isar-Loisach-Tegernsee

Der Name „D’Housemusi“ klingt nach Tradition, Gemütlichkeit und Stubenmusik. Doch die englische Schreibweise ‚House‘ lässt vermuten, dass es – wenn das Trio auf der Bühne steht – wohl doch etwas anders zugehen dürfte, als das bei Musikantentreffen sonst so üblich ist. Virtuoser, freier, schräger, wilder. Trotzdem hat das Altbayrische durchaus seinen Platz und fügt sich wunderbar in den typischen Housemusi Sound mit ein.

Gemütlicher Stubenrock und groovige Landler mit Zither, Steirischer und Percussion. D’Housemusi – das sind Sepp Müller (Schlagwerk, Flöte, Gesang), Sonja Schroth (Akkordeon, steirische Ziach , Gesang) und der Gmunder Toni Fischer (E-Zither, Gitarre, Gesang). Die Formation setzt überhaupt jede Volkstümelei auf kalten Entzug und bedient sich eigener Songs und kompakten Arrangements. Seit 2009 ist „D’Housemusi“ ein fester Bestandteil der bayerischen Liedermacherszene. Zu ihren Höhepunkten zählen Auftritte im Vorprogramm von Matthias Kellner, Herbert Pixner und den Cubaboarischen. Eigene Stücke, wie „S’Ofenrohr“ oder „Sauweda“, traditionelles wie den „Schnapseinbringer“ bringen sie mit, aber auch mal ein Herbert-Pixners „Komisch pannonisch“.

Eintritt: VVK 18,- € / AK 20,- €

Donnerstag, 03.02.2022, 20:00 Uhr
Michael Dirkmann
„Köbes, Kölsch und Klüngel“

Ein kabarettistischer Abend mit Anekdoten und Geschichten zur Kölner Stadtgeschichte beschert Michael Dirkmann den Gästen.

Der Schauspieler arbeitete 1978 bis 1994 an verschiedenen deutschen Theatern, wie Kammerspiele Hamburg und Düsseldorf und auch am Theater am Dom in Köln. Seit 25 Jahren leitet der er die „Kölner Altstadt & Brauhauswanderung“. Aber nicht nur beim Rundgang durch Köln sind seine Geschichten ein besonderes Erlebnis.

Ein unterhaltsames Eintauchen in die Seele der Kölner Altstadt erwartet die Gäste im Burghaus. Aber auch Fragen wie „Welche Hausnummer hat eigentlich der Dom?“ oder „Warum sagt man: der ist blau?“ werden auf eine lockere und amüsante Art gestellt und beantwortet. Fundiertes Fachwissen über Kölner Bräuche und die charmante, überaus witzige Art der Präsentation sind einmalig.

Ein wirklich außergewöhnlicher Stadtführer, der mit seinem Insiderwissen die Kölner Brauhäuser näherbringt und darüber hinaus mit seinen Anekdoten für eine ausgesprochen kurzweilige Veranstaltung sorgt.

Eintritt: VVK 18,- € / AK 20,- €

Donnerstag, 10.02.2022, 20:00 Uhr
Jazzprix Quintett

Die große Liebe zum Jazz verbindet die fünf Herzblutmusiker, die mit Erfahrung, Leidenschaft und energiegeladener Spielfreude überzeugen. Sie präsentieren großartige Arrangements aus der Feder des Pianisten Rolf von Ameln.

Mit Swing, Bebop, Latin und gefühlvollen Balladen verzaubern sie Ihr Publikum und nehmen ihre Zuhörer mit auf eine fesselnde Reise in die Welt des Jazz. Kennengelernt haben sie sich bei einer Session. Alle waren auf Anhieb überzeugt, dass hier eine besondere musikalische Kommunikation miteinander besteht. Grund genug, das JAZZPRIX Quintett zu gründen.

Heike Kraske wirkt mit ihrer beseelten, leichtfüßigen Stimme bereits in verschiedensten Formationen mit. Darunter sind überregional bekannte Größen wie Willy Ketzer, Pablo Paredes sowie die Grammy-Preisträger Jens Neufang, Klaus Osterloh und Rolf Römer. Neben ausdrucksstarken und inspirativ vorgetragenen Melodien überzeugt sie ihr Publikum mit Phrasierungen im Scatgesang. Ihre Ausbildung erhielt sie von den international bekannten Jazzgrößen Susanne Schneider und Norbert Gottschalk.

Stephan Aschenbrenner wirkt seit über 25 Jahren als Profi-Musiker in unzähligen Bands mit den unterschiedlichsten Stilistiken und Besetzungen mit. Ob als Gastsolist in Big-Bands oder Gospel-Chören, in Musicals oder Theaterproduktionen oder natürlich als gefragter Saxophonist in Jazzbands.

Rolf von Ameln ist ein Meister der Tasten und entlockt ihnen mit virtuoser Leichtigkeit bezaubernde Klänge. Er arrangiert mit großer Hingabe die Musiktitel des Quartetts. Damit ist er das musikalische Herz des Ensembles. Ganz nach seinem Motto: Jazz ist ein Lebensgefühl. Nach dem Studium im Bereich der klassischen Klavierausbildung an den Musikhochschulen Aachen und Köln absolvierte er erfolgreich das Studium der Kirchenmusik. Seinem Herzenswunsch folgend, schloss er seine Ausbildung mit dem Studium des Jazz bei Kurt Edelhagen ab.

Guido Schwab am Kontrabass ist das dienstjüngste Mitglied bei Jazzprix. Es gibt kaum eine Besetzung, in der er noch nicht spielte, von Solo über Big-Band bis zum Symphonie-Orchester. Neben dem klassischen Studium verfeinerte er bei renommierten Jazz-Dozenten seine Fertigkeiten und konnte in den vergangenen Jahren mit vielen national und international bekannten Musikern im In- und Ausland spielen.

Volker Venohr am Schlagzeug ist neben seinen herausragenden musikalischen Fähigkeiten ein talentierter Organisator. Er studierte u.a. in Maastricht, an der EZW-Fakultät in Köln und ergänzte seine Fertigkeiten durch Privatunterricht bei renommierten Schlagzeugern. Seine musikalische Leidenschaft bringt er in verschiedenen Formationen wie auch in der ERFT-STAR BigBand ein.

Eintritt: VVK 18,- € / AK 20,- €

Freitag, 18.02.2022, 20:00 Uhr
Helmfried von Lüttichau
„Plugged“ – ein Soloprogramm

Irgendwie hat man ihn im letzten Jahr überall gesehen: im Ersten in „Reiterhof Wildenstein“, im Zweiten in „Die Chefin“ und im Dritten eine Wiederholung von „Hubert und Staller“. Und wie war das noch mit „Der Beischläfer“, „Pan Tau“, „Der Boandlkramer und die ewige Liebe“ und „Servus Baby“?

Ja, steckt denn dieser Helmfried von Lüttichau seine Nase überall hinein? Tut er und zwar mit Leidenschaft und Verve und jetzt auch mit einem eigenen Soloprogramm: „plugged“. Das ist nicht nur etwas für „Hubert und Staller“-Fans. In seinem Bühnenprogramm lernt man den bekannten Schauspieler in ganz unterschiedlichen Facetten kennen – persönlich, sympathisch, echt.

Zum Programm: „Er ist der beste Ungeschickte, den ich kenne“, sagt Christian Tramitz über seinen Serien-Partner Helmfried von Lüttichau, den Staller in „Hubert und Staller“. „Zwei linke Hände“ hat schon der Vater immer gesagt. Trotzdem ist er was geworden. Dichter? Schauspieler. Alles hat er sich abgeguckt. Das Ungeschickte beim Valentin, das Dichten beim Gernhardt, die E-Gitarre bei Keith Richards. Harald Schmidt hat mal gesagt, er wollte schon immer irgendwo rauskommen und sagen: Guten Abend meine Damen und Herren! Schon als Kind. „Das wollte ich nie! Ich wollte immer irgendwo rauskommen und sagen: Good evening, Ladies and Gentleman! Ich wollte immer Rockmusiker werden! Das blöde war nur, dass ich nur Geige spielen konnte. Und das noch nicht mal gut!“ Nix hat geklappt. Alles anders, als er wollte. Deshalb stellt er sich jetzt auf die Bühne und erzählt warum er kein Rockstar wurde. Aber das natürlich „plugged“. Mit E-Gitarre, mit Valentin, mit Gernhardt – und allem, was ihm sonst noch einfällt.

„Ich bin total glücklich, mit etwas wirklich Eigenem auf die Bühne gehen zu können; die Freiheit zu haben, zu erzählen, zu singen, und zu spielen was mir Spaß macht: Dialekte sprechen – in den verschiedensten Rollen, eigene Gedichte vertonen, mich an meinen Lieblings-Rocksongs versuchen. Und das auch noch mit E-Gitarre! Eben plugged…“

Eintritt: VVK 22,- € / AK 24,- €

Donnerstag, 03.03.2022, 20:00 Uhr
Ruben & Matt and the Truffle Valley Boys
1950er Bluegrass mit italienischem Charme

Bluegrass, so wie die Musik in den goldenen 1950er Jahren des Genres geklungen hat. Ohne jegliche Modernismen führen die fünf Italiener zurück zum wilden, rauen und energiereichen Sound der frühen Jahre.

„Ruben & Matt and the Truffle Valley Boys“, angeführt von den Roots-Musik-Veteranen Ruben Minuto und Matt Ringressi, stehen seit 2014 im Vordergrund der Blue Grass Musikszene in Europa, spielen und singen auf authentischste Weise mit den alten Instrumenten und um ein einziges Mikrofon und mit einer gesunden Portion gutmütiger Unterhaltung. In cooler stilsicherer Bühnenkleidung treten sie auf und benötigen tatsächlich nicht mehr als dieses einzige Mikrofon, um das sie sich dynamisch und doch komplex choreographisch gruppieren. Ihrer CD „Pickin’ Truffles“ gaben sie einen besonders authentischen Anstrich, indem sie alle Stücke mit einem Altec-639-Mikrofon aus den 1950er Jahren auf einem Revox-2-Spur-Tonband aus dem Jahr 1958 aufnahmen. Bei ihnen ist alles vom Scheitel bis zur Sohle stilecht und sie bieten ein Bluegrass-Feuerwerk von „Nashville Jail“ über „Teardrops Mixed With Rain“ bis zu „I Like The Old Time Way“.

Eintritt: VVK 20,- € / AK 22,- €

Donnerstag, 10.03.2022, 20:00 Uhr
Beach Boys Revival Band
World’s famous Surf Sound

Eine der besten Beach Boys Revival-Bands Europas zieht seit vielen Jahren durch unsere Lande. Die wilden 60er leben wieder auf, wenn die Jungs die größten Hits der legendären Beach Boys authentisch präsentieren. Stellen Sie sich vor: ewige Sonne, Meer und 30 Grad im Schatten. Sie schließen Ihre Augen und trauen Ihren Ohren nicht – die Beach Boys Revival Band peitschen mit Witz, Pep und Charme ihr Publikum kräftig ein.

Guter vierstimmiger Gesang ist bei Popbands live nur selten zu hören – Stimmen, die dann zusammen noch den Touch des Besonderen bekommen, nahezu einzigartig. Von „Wouldn´t it be nice“ über „Do it again“ bis hin zu „Surfin´ U.S.A.“ – kein Hit wird ausgelassen. Die Jungs brillieren an ihren Instrumenten und der charakteristische Gesang von damals springt dem Zuhörer in seiner unverwechselbaren Echtheit mitten ins Herz.

Im Burghaus treten die Beach Boys Revival-Band in folgender Besetzung auf: George Major vocals; Bernd Mann bass, vocals; Alex Claus drums, vocals; Georg Grewe keyboards, guitar, vocals; Ulli Steinert guitar, vocals.

Eintritt: VVK 20,- € / AK 22,- €

Freitag, 11.03.2022, 20:00 Uhr
Shape of Ed
A Tribute to Ed Sheeran

Ed Sheeran gehört zu den größten Songwritern dieses Jahrhunderts. Mit seiner Tribute Show „Shape of Ed“ bringt Josh Hallfell die schönsten Songs wie „Shape of you“, „Thinking out loud“ oder „I see Fire“ auf die Bühne des Burghauses.

Die Tribute Show „Shape of Ed“ vereint Emotionen, Show und Musikalität, dargeboten in einem fesselnden Solo-Auftritt von Josh Hallfell. Ein absolut erstklassiges und authentisches Live-Konzert, das unvergesslich bleibt.

„Shape of Ed“ ist ein Abend für alle Altersgruppen. Ein Live-Konzert mit Gesang, Gitarre und Loopern – zum Genießen, Abrocken und Mitsingen!

Eintritt: VVK 20,- € / AK 22,- €

Samstag, 12.03.2022, 20:00 Uhr
Die Panikpräsidenten
Ansgar Hüttenmüller alias Panik Lindi

Authentisch gesungen und performt! Seit 1988 ist Ansgar Hüttenmüller unter dem Namen „Panik Lindi“ als Udo Lindenberg-Double unterwegs. Seine erstaunliche Ähnlichkeit mit dem Künstler, die Art sich zu bewegen, sein Gesangstalent, sein schauspielerisches Talent und die authentische Moderation machen ihn zum perfekten Udo- Double. Ansgar verfügt über jahrelange Bühnenerfahrung im TV, Radio und bei Live-Shows und tourte bereits mit Udo Lindenberg durch ganz Deutschland.

Das 30-jährige Jubiläum seines Udo Lindenberg-Doubles feierte er 2018 mit der „30 Jahre Panik Lindi Revival Show“.

Ansgar Hüttenmüller als Udo Lindenberg
Volker Pütz (Gitarren)
Andreas Herkenhoehner (Piano- und Keyboard)
Willy Rövenich (Schlagzeug)
Markus Stommel (Gitarren)
Toni Cardone (Bass)
Eintritt: VVK 20,- € / AK 22,- €

Sonntag, 13.03.2022, 20:00 Uhr
Heart & Soul Band
Let‘s rock!

Wenn messerscharfe Bläsersätze, krachende Gitarren, eine röhrende Orgel, groovende Drums und ein pulsierender Bass aus den Speakern dröhnen und die Blues-Brüder in ihren schwarzen Anzügen, Krawatten, Hüten und Brillen die Bühne betreten, dann sind „Heart & Soul“ wieder unterwegs im Auftrag des Herrn.

„Als heißeste Band östlich von Chicago“ bezeichnen sich die elf Musiker aus dem Großraum Bonn/Köln selbst. Seit 2002 garantieren „Heart & Soul“ mit ihrer einzigartigen „Blues Brothers Tribute Band“ ein unvergessliches Live-Erlebnis. Mit einem High-Energy-Programm auf der Bühne, das seinesgleichen sucht, performen sie die Musik aus den beiden Kultfilmen der Blues-Brothers.

Von „Sweet Home Chicago“ bis „Soulman“, von „Everybody Needs Somebody“ bis „Jailhouse Rock“ – kein Knaller der Kultband fehlt. Hier wird die einmalige „Soul, Rhythm & Blues and Blues-Revue“ von John Belushi und Dan Aykroyd wieder lebendig. Ehrliche handgemachte Musik von „Jake“ und „Elwood“, vier Bläsern, zwei Gitarristen, einer Orgel sowie Bass und Schlagzeug nebst „Aretha“.

Stehplätze / Tanzveranstaltung!

Eintritt: VVK 20,- € / AK 22,- €

Donnerstag, 17.03.2022, 20:00 Uhr
Stefan Jürgens
„Was zählt, weiß jeder ganz allein“

Seitdem er in den neunziger Jahren mit der Mutter aller Comedy „RTL Samstag Nacht“ das erste Mal Kultstatus erreichte, ist Stefan Jürgens eigentlich nicht mehr richtig auf die Bremse getreten. Allein seine Schauspielkarriere hat ihm dazu schon wenig Gelegenheit gelassen. Doch weder seine Erfolge als Berliner Tatort Kommissar Hellmann oder als Major Ribarski in der Soko Wien/Donau, noch seine mehr als 30 Filme können seine umtriebige künstlerische Bandbreite vollständig abdecken.

Mit 16 hat er bereits angefangen seine eigenen Songs zu schreiben, sein fünftes Studioalbum „Was zählt“ ist gerade rausgekommen, nun folgt die Tour. Stefans Songs sind Reisen durch seine Gefühls- und Gedankenwelt in einer unruhigen und scheinbar immer undurchschaubareren Zeit.

Im Titelsong „was zählt “ versucht er, das Zeitgeistige vom Beständigen zu trennen und seinen inneren Kompass danach auszurichten; ein packender, mitreißender Song, klar, zuversichtlich und herausfordernd. Wir sitzen im Auto und fahren mit ihm mit 170 durch die Nacht zu seinem kranken „Vater“, hören in „mein alter Tisch“, was ihm Herkunft und Erinnerungen bedeuten und spüren seine Wut und seine klare Haltung in „jeder gegen jeden“ über diese „vollgefressene Zeit-in der jeder gierig sich verrenkt“.

Die großen, wuchtigen Nummern haben viel Platz auf dieser Tour. „Irgendwo, nicht hier“ zum Beispiel, versucht mit einem lautstarken hymnischen Apell, nicht allen Verlockungen unserer total vernetzten Welt nachzugeben.

Aber auch die Balladen am Klavier haben es in sich, etwa der „Dialog mit einem alten Freund“ und der darin formulierten Herausforderung, sich selbst treu zu bleiben. Und natürlich bleibt bei dem Vater von vier Kindern auch das Thema Beziehungen nicht aus: in „keine Ahnung wie ́s geht“ formuliert er seinen eigenen Anspruch an Zweisamkeit.

Eintritt: VVK 22,- € / AK 24,- €

Donnerstag, 24.03.2022, 20:00 Uhr
baff!
„bei Zeiten“

baff! erstaunt und überrascht. baff! bewegt. baff! will nachdenken aber auch abschalten. baff! macht Musik. Popmusik. Musik, die nicht locker lässt. Deutsche Texte, anspruchsvolle, aber eingängige Arrangements und Melodien, aktuelle und doch zeitlose Themen. Mal zerbrechlich zart, dann wieder kraftvoll, tiefgehend, direkt. baff!s Musik hat eine einzigartige Lebendigkeit.

Auf, wie neben der Bühne sind die vier MusikerInnen Florentine Faber, Lilly Ketelsen, Jonathan Mummert und Maximilian Kleinert aus Berlin, Leipzig und Halle gute Freunde, charakterstarke SängerInnen und absolut sie selbst. Dabei zeigen sie Linie, aber werden nicht langweilig. Sprechen wichtige Themen an, aber nehmen sich nicht zu ernst. In ihren Konzerten bleibt kein Auge trocken, kein Tanzbein stehen und kein Mundwinkel unten.

Die Band tourt zum aktuellen Album „bei Zeiten“: Zwölf Songs – mit einer Ausnahme alle aus der Feder von Bariton Jonathan Mummert – widmen sich dem Thema Zeit und beleuchten dieses von verschiedenen Seiten: Mal als abstraktes Konzept, mal als Belastung des unabdingbar Vergänglichen. Als positive Freude über Veränderung oder als zeitlose Momentaufnahme.

Stilistisch schlägt baff! mit dem dritten Album eine klare Richtung für die Zukunft der Band ein: Eigene Popsongs in deutscher Sprache, in denen die Liedtexte eine zentrale Rolle einnehmen, stehen nun im Mittelpunkt des Bühnenprogramms.

baff! ist pur. Ehrlich. Authentisch. Und schließt dabei gekonnt die Lücke zwischen Bühnenkante und erster Zuschauerreihe. Vor allem macht baff! aber eines: gute Musik!

Eintritt: VVK 20,- € / AK 22,- €

Donnerstag, 31.03.2022, 20:00 Uhr
Boogie Woogie Company
Das Original seit über 50 Jahren

Nicht vom Mississippi, sondern vom Rhein, denn die „Boogie Woogie Company“ ist eine Kölner Formation, die bereits 1964 gegründet wurde. Ali Claudi und Kalle Hoffmeister sind Gründungsmitglieder. Nach dem Tod vom dritten Gründungsmitglied Leo von Knobelsdorff verstärken seit 1989 Christoph Oeser und Paul G. Ulrich die Band.

Der Boogie Woogie, eine Jazzspielart aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, verdankt seine Neubelebung und Weiterentwicklung zweifellos dem Quartett und gilt „als Ausgangspunkt der Boogie-Woogie-Renaissance in Deutschland. Der Boogie Woogie Company gelingt es, die Tradition der großen Boogie Woogie Klassiker mit modernen Jazzelementen zu verbinden und so einen zeitgenössischen Bandstil zu schaffen. Ergebnis: eine lebenslustige Musik, Vielfalt statt Monotonie.

Mit mehr als 2500 gegebenen Konzerten auf nahezu allen Festivals im Inland (u.a. bei den Wiehler Jazztagen) und ebenso im benachbarten Ausland. Von 1971 an veröffentlichten sie mehrere Tonträger, von denen ihre ersten beiden Schallplatten mit einer damals für eine deutsche Jazzformation außergewöhnlichen Anzahl von 80.000 Stück verkauft wurden.

Eintritt: VVK 18,- € / AK 20,- €

Donnerstag, 07.04.2022, 20:00 Uhr
Volker Weininger
Der Sitzungspräsident

Feierliche Proklamation an einem Kulturkreisabend? Der Sitzungspräsident sitzt bei ein paar Stützbier auf dem Barhocker und passt auf, dass alles klappt – Karneval darf man schließlich nicht den Amateuren überlassen. Und weil der Sitzungspräsident sich am liebsten selber reden hört, kommt er dabei schnell vom Hölzchen auf‘s Stöckchen. Klar, dass da kein Thema vor ihm sicher ist – eben ganz nach seinem Motto: „Von nix `ne Ahnung – aber zu allem `ne Meinung“.

Seit 2012 mischt Volker Weininger in seiner Type als „Der Sitzungspräsident“ im Kölner Karneval mit und ist dort auch regelmäßig in der ARD-Fernsehsitzung zu sehen. 2019 erfüllt er sich dann einen langgehegten Wunsch und gönnt seinem Sitzungspräsidenten endlich ein abendfüllendes Programm.

Volker Weininger (Jahrgang 1971) wuchs im Windecker Ländchen auf. Seit 2008 präsentierte er drei Kabarett-Programme, für die er u.a. mit dem Niederrheinischen Kabarettpreis „Das schwarze Schaf“, dem Jury-Preis des Reinheimer Satirelöwen, dem Publikumspreis beim Paulaner-Solo, dem Hallertauer Kleinkunstpreis und dem Publikumspreis der Eifel Kulturtage ausgezeichnet wurde.

Eintritt: VVK 20,- € / AK 22,- €

Alle Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr.

Kartenverkauf
Sie können Ihre gewünschten Karten persönlich & telefonisch bei Wiehl-Ticket oder über den Internet-Shop (www.kulturkreis-wiehl.de) bestellen.

Wiehl-Ticket
Telefon 02262 99285
Öffnungszeiten:
Mo. – Fr. 8.30 – 12 Uhr,
Mo. + Di. 14 – 16 Uhr und Do. 14 – 18 Uhr

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