Ein erfundenes Monster das angeblich im Wald wohnt – die kleine Maus erzählt von „dem Grüffelo“ mit viel Phantasie. Die kleinen und großen Gäste im Burghaus Bielstein verfolgten mit viel Spannung die Geschichte. Und dann tauchte das Monster Grüffelo tatsächlich auf.

Das Grüffelo sah sehr zottelig und ein bisschen gruselig aus – und sprach Kölsch. Das Kindertheaterstück, nach dem Buch von Julia Donaldson und Axel Scheffler, brachte das Figurentheater Köln mit Hand- und Stabfiguren, Musik und Gesang auf die Bühne. Das Ganze in einer wunderschönen Bühnenlandschaft, durch die man mitten im Wald war. Hier suchte die Maus mit dem Eichhörnchen nach Nüssen. Ob sie „eine ahle Nuss wolle“ fragte das Eichhörnchen, das ihm auch die unterschiedlichen Bäume erklärte. Nichts zu fressen hatte der Fuchs. Der freute sich über die Leckerbissen. Aber mit viel List konnte die Maus ihn ablenken. Der Uhu lud zum Konzert ein. Er sei die Nachtigall des Waldes, aber „das Gejaule könne sich ja keiner anhören“ fand die Maus. Zudem erzählte sie vom Grüffelo, das gerne Eulen fresse. Und auch die Schlange umgarnte die Maus. „Komm auf meine Party“ lockte sie, doch mit Geschichten vom Grüffelo konnte die clevere Maus auch sie vertreiben.

In den Nächten grummelte es im Wald. „Du brauchst dich janich zu verstecken – ich han dich al jesehn“, so das Grüffelo zur Maus. „Das kann doch gar nicht sein – ich hab dich doch nur ausgedacht“, stellte diese mit Entsetzen fest. Mit List überzeugte sie das Grüffelo, das sie ganz stark sei. So ging der Ausflug in den Wald doch noch gut aus. „Das Grüffelo“ ist ein beliebtes Stück über Mut und Fantasie, dass Kinder ab 3 Jahren begeistert. Das Buch erschien 1999 und erschien in vielen Formaten (Pappbilderbuch, Pop-up, etc.). Es gibt auch Fortsetzungen wie „Das Grüffelokind“ und „Die Grüffelo-Oma“. Die Moral von „Der Grüffelo“ ist, dass Mut, Klugheit und Fantasie wichtiger sind als körperliche Stärke, da die kleine Maus durch List und Selbstvertrauen selbst die größten Gefahren (wie den Grüffelo) überwindet und sich aus jeder Situation befreien kann, auch wenn es bedeutet, die Wahrheit zu verdrehen. Es lehrt Kinder, dass auch die Kleinsten Großes bewirken können und dass man sich von Ängsten nicht lähmen lassen sollte, sondern Kreativität nutzen muss, um Herausforderungen zu meistern.
Die nächste Kulturkreisveranstaltung für Kinder – „Balduin macht blau“ – findet am 6. Mai 2026 im Burghaus Bielstein statt. Karten unter www.kulturkreis-wiehl.de/veranstaltungen/.
Vera Marzinski
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Fotos: Vera Marzinski














