Christopher Pethe und Bastian Klees vom BSV Viktoria Bielstein sind erfolgreich von ihrer dritten großen Fahrradtour durch Deutschland zurückgekehrt. Nach dem nördlichsten Punkt Deutschlands auf Sylt und dem östlichsten Punkt bei Görlitz führte die diesjährige Radzipfel-Tour zum Haldenwanger Eck bei Oberstdorf – dem südlichsten Punkt Deutschlands.
Gestartet waren Pethe und Klees am 7. August am Firmensitz des Fahrradreifenherstellers Schwalbe in Reichshof-Wehnrath. Von dort führte die Strecke über Hachenburg, Wiesbaden, Heidelberg, Stuttgart, Ulm und Kempten bis nach Oberstdorf und anschließend hinein in die Allgäuer Alpen.
Insgesamt legten die beiden Radfahrer auf ihrer Tour mehr als 700 Kilometer zurück. Der sportliche Höhepunkt wartete am Ende: Auf der Schlussetappe ging es zunächst mit dem Mountainbike in Richtung Haldenwanger Eck, bevor die letzten Kilometer bis zum Grenzstein 147 zu Fuß bewältigt werden mussten. Dort erreichten Pethe und Klees schließlich den südlichsten Punkt Deutschlands.

„Das war für uns ein ganz besonderer Moment“, blickt Christopher Pethe zurück. „Nach mehreren Tagen, vielen Kilometern und zahlreichen Höhenmetern tatsächlich dort zu stehen, war ein großartiger Abschluss der Tour.“
Neben der sportlichen Herausforderung waren für die beiden auch die vielen unterschiedlichen Landschaften, Städte und Begegnungen entlang der Strecke ein wichtiger Bestandteil der Reise.
700 Kilometer – 700 Euro für den guten Zweck
Ein ebenso wichtiges Ziel wurde auch abseits der Strecke erreicht. Begleitend zur Tour hatten Pethe und Klees zu einer Spendenaktion aufgerufen. Das Ziel: 700 Euro für rund 700 Kilometer Tourstrecke.
Die Marke wurde erreicht. Die gesamten Spendeneinnahmen kommen der Ursula- Barth-Stiftung zugute. Die Stiftung unterstützt insbesondere Familien und Kinder, die mit schweren Erkrankungen oder Behinderungen leben und in schwierigen Situationen auf zusätzliche Hilfe angewiesen sind.
„Wir freuen uns riesig, dass wir unser Spendenziel erreicht haben“, sagt Bastian Klees. „Vielen Dank an alle, die gespendet, unsere Beiträge geteilt oder uns auf andere Weise unterstützt haben. Jeder einzelne Beitrag hat dazu beigetragen.“
Auch künftig möchten Pethe und Klees ihre Touren und die damit verbundene Aufmerksamkeit nutzen, um soziale Projekte zu unterstützen und Spenden zu sammeln.

Drei von vier Zipfeln geschafft
Mit dem Haldenwanger Eck haben die beiden inzwischen drei der vier geographischen Extrempunkte Deutschlands mit dem Fahrrad erreicht: Norden, Osten und Süden sind geschafft.
Damit fehlt nur noch der westlichste Punkt Deutschlands, um das langfristige Radzipfel-Projekt zu vollenden.
Mit der Homepage www.radzipfel.de und den dazugehörigen Social-Media-Kanälen wurde das Projekt in diesem Jahr weiter ausgebaut. Dort konnten Interessierte die Tour mit Berichten, Fotos und Eindrücken von den einzelnen Etappen verfolgen.
Auch nach der Rückkehr soll Radzipfel weiterwachsen. Neben der Vorbereitung auf die noch ausstehende Tour in den Westen möchten Pethe und Klees die Plattform künftig verstärkt dafür nutzen, mit Infos zu solchen Fahrrad-Touren zu informieren, Tipps geben und auf soziale Projekte aufmerksam zu machen.
„Wir freuen uns über jeden, der Radzipfel auf Instagram und Facebook folgt oder unsere Homepage besucht“, so Pethe und Klees. „Je mehr Menschen uns begleiten, desto größer ist auch die Aufmerksamkeit, die wir gemeinsam für gute Zwecke schaffen können.“

