Tracht anziehen, Freunde mitbringen und gemeinsam feiern – das war der Plan. Und der ging auf, denn fast alle Gäste bei den „Wiehler Wiesn“ kamen in Tracht, also im Dirndl, Vichykarohemd und Lederhose.

Mit der Band „Confect“ aus Unterfranken fiel das Feiern auch nicht schwer, denn Manni, Charlie und Holger sorgten für gute Stimmung. Nicht nur ein Fest für Bayernliebhaber, sondern für alle, die gerne ausgelassen feiern und eine unvergessliche Zeit zu erleben. „O’zapft is!“ hieß es 2026 dann zum dritten Mal in Wiehl bei den „Wiehler Wiesn“ im Hotel zur Post beim stimmungsvollen Abend mit echtem Oktoberfest-Flair. So hatte sich die Posthalterei in eine urige Wiesn-Location voller Gemütlichkeit verwandelt. Und der Kulturkreis Wiehl hatte für die passende Musik für das gesellige Beisammensein gesorgt und die Band „Confect“ engagiert. Geschmückt mit blauweißen Girlanden, Sprüchen wie „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ oder „Oktoberfest“ mit aufgemalten Bierkrügen und Brezeln an der Wand – so ließ auch das Ambiente keine Wünsche offen.

Die Gäste ließen sich von der blau-weißen Oktoberfestwelt mitreißen, den Klängen der Live–Musik und der Stimmung begeistern – und dazu gab es noch die köstlichen Spezialitäten wie Brezeln und mehr. Die Wiehler Wiesn 2026 stand ganz im Zeichen von Lebensfreude, Musik und guter Gesellschaft. Einige Damen mussten vorher noch schnell ein Dirndl kaufen, andere hatten sowieso schon eins oder mehrere im Schrank. Da waren viele schöne Exemplare dabei. Und das die Dirndl auch echt stark sind, bewiesen sie beim Bierkrugstemmen vor der Bühne. Da hieß es durchhalten und immer schön Lächeln, was ihnen gut gelang. Für die Gewinnerin gab es Champagner.

Die Band „Confect“ spielte alles – von zünftiger Volksmusik über Schlager und Fox bis hin zu aktuellen Charts und partytauglichem Rock. Ob „Einen Stern, der Deinen Namen trägt“ oder auch das „Schutzengel“. Ebenso der Hit von Voxclub „Rock me heut Nacht“ und auch was vom Volks-Rock’n’Roller Andreas Gabalier. So viele Wünsche kamen bei der Band an, so dass dann von den Musikern die spaßige Aufforderung kam: „Schreibt doch einfach die Wünsche auf einen 50-Euro-Schein und gebt den uns“. Irgendwer hatte sich „Aber bitte mit Sahne“ von Udo Jürgens gewünscht, was lauthals mitgesungen wurde. Die Franken-Boys sangen auch was von den Backstreet-Boys und Kulturkreis-Vorsitzender Markus Schell stellte fest, dass alle drei rote Chucks trugen – „wie unsere rheinische Band Kasalla!“. Natürlich hatten sie auch von denen was in Petto und ließen die Madln und Buan springen und tanzen bis spät in die Nacht.

Vera Marzinski
Die nachfolgende Bilderserie wird Ihnen präsentiert von:
Zum Vergrößern der Fotos bitte Vorschaubilder anklicken.





















































Fotos: Vera Marzinski




