Wunderbare Django’s Songs von Monsieur Pompadour

„Via Con Me“ hieß es am Schluss des Konzertes von „Monsieur Pompadour“ im Burghaus Bielstein. Das Stück von Paolo Conte – Via Con Me (It’s Wonderful) – passte perfekt zum Konzert des Quartetts, die dem Publikum Jazz Manouche präsentierten.

Der Jazz Manouche Django Reinhardts trifft bei „Monsieur Pompadour“ auf das European Songbook. Foto: Vera Marzinski

Mit dem Genre „Jazz Manouche“ etablierte sich um 1930 in Paris mit dem Sinti-Gitarristen Django Reinhardt und dem französischen Geiger Stéphane Grappelli ein eigenständiges europäisches Genre, das weltberühmt wurde. Das Ensemble „Monsieur Pompadour“ – Ernesto (Gesang / Gitarre), Ferenc Krisztián Hegedütok (Violine / Diverses / Gesang), Florian von Frieling (Solo-Gitarre / Mandoline / Gesang) und Antti Virtaranta (Kontrabass / Gesang) – haben sich diese ganz spezielle Mischung aus heiterem Swing, ambitionierter Wildheit und einer Prise Melancholie zu eigen gemacht. Chansons und Songs über das Leben und die Liebe, vierstimmig gesungen und interpretiert.

Der ungarischer Geiger Ferenc Krisztián Hegedütok spielte nicht nur brillant, sondern sang auch mit sehr angenehmer Stimme und führte durch das Programm. Foto: Vera Marzinski

Da gab es zunächst eine kleine Ode an die französische Musik und es wurde sogar finnisch gesungen. Bassist Antti Virtaranta sang ein Lied über einen einsamen Mann in Finnland, wie Ferenc Krisztián Hegedütok zuvor erklärte. Der spielte nicht nur brillant die Geige, sondern hatte auch so einige Geschichten über die Band und die Stücke zu erzählen. Beim Konzert von Gianna Nannini haben sich Ernesto und Ferenc hinter der Bühne beim Jammen kennengelernt. Das sei eine schicksalshafte Begegnung gewesen. Django Reinhardt wollte Gitarrist Florian von Frieling spielen können. Er kam zu „Monsieur Pompadour“ nachdem er sich auf das Inserat der beiden Musiker beworben hatte. Das von ihm komponierte „Fatamorgana“ gaben sie in Bielstein als Quartett zum Besten.

Zu dem Quartett gehören zudem ein äußerst schweigsamer Bassist (Antti Virtaranta) ein belgischer Sänger (Ernesto) und ein „adeliger“ Gitarrenvirtuose (Florian von Frieling). Foto: Vera Marzinski

„Bei so einem schönen Wetter gehen die Herzen – und die Hemden auf“, fand Ferenc. Es folgte ein Lied von alten Geschichten über die Liebe und andere Dinge. Man könne dich darauf verlassen, dass die beste Geschichte bleibe – dann spiele es keine Rolle, wie es wirklich war. Für ein dramatisches Stück, benötige man eine Säge und auf der spielte Ferenc zur – von Ernesto vorgetragenen – Ballade “Loraine“. Zu „Summerbeats“ wurde die Mandoline hervorgeholt. Und mit ihren dynamischen Zusammenspiel und hervorragenden Gesangsstimmen kam das „Via Con Me“ am Schluss – und noch eine besondere Zugabe: „You can feel it all over“.

Für die Gäste im Burghaus lagen auch bereits die neuen Programme für Herbst/2026 des Kulturkreises aus. Karten gibt es ab März im Vorverkauf. Für die drei Tribute-Abende vom 12. bis zum 14. März 2026 mit „Dylan’s Dream A Tribute to Bob Dylan“, „Echo A Tribute To Tom Petty & The Heartbreakers“ und „The Right Thing A Tribute to Simply Red“ sind noch Karten erhältlich unter www.kulturkreis-wiehl.de/veranstaltungen.

Vera Marzinski

Die nachfolgende Bilderserie wird Ihnen präsentiert von:


 

Zum Vergrößern der Fotos bitte Vorschaubilder anklicken.

Fotos: Vera Marzinski

Beitrag teilen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert