Christopher Pethe und Bastian Klees vom BSV Viktoria Bielstein sind am heutigen Freitagmittag, 7. August 2026, zu ihrer dritten großen Fahrradtour durch Deutschland aufgebrochen. Ihr Ziel ist das Haldenwanger Eck bei Oberstdorf, der südlichste Punkt Deutschlands.
Der offizielle Start erfolgte am Firmensitz des Fahrradreifenherstellers Schwalbe in Reichshof-Wehnrath. Dort verabschiedete Geschäftsführer Nico Simons die beiden Radfahrer und wünschte ihnen eine sichere und erfolgreiche Tour.
Schwalbe unterstützt das Projekt erneut mit hochwertigem Equipment, darunter Fahrradreifen, Trinkflaschen und weiteres Zubehör.
„Wir freuen uns sehr, dass Schwalbe unsere Tour erneut unterstützt und uns direkt am Firmensitz auf den Weg geschickt hat“, sagte Christopher Pethe vor dem Start. „Das ist für uns ein besonderer Auftakt und zeigt zugleich, wie stark die Zusammenarbeit und Verbundenheit innerhalb unserer Region ist.“
Schwalbe engagiert sich seit mehreren Jahren als Partner des BSV Viktoria Bielstein und fördert dort unter anderem den Jugend- und Inklusionssport. Christopher Pethe ist Geschäftsführer und Jugendtrainer des Bielsteiner Sportvereins und seit vielen Jahren ehrenamtlich für den Verein aktiv.
Mit Aufmerksamkeit helfen und Spenden sammeln
Mit ihrer Fahrradtour möchten Pethe und Klees nicht nur eine sportliche Herausforderung bewältigen. Sie wollen zugleich öffentliches Interesse für ihr Projekt wecken und die damit verbundene Aufmerksamkeit nutzen, um Spenden für einen guten Zweck zu sammeln.
Der überwiegende Teil der Spendeneinnahmen soll der Ursula-Barth-Stiftung zugutekommen. Die Stiftung unterstützt Familien und Kinder, die von schweren Erkrankungen oder Behinderungen betroffen sind, und leistet damit wertvolle Hilfe in besonders belastenden Lebenssituationen.
„Unsere Tour soll nicht nur uns selbst und die Menschen entlang der Strecke begeistern“, erklärte Klees. „Wir möchten die Aufmerksamkeit, die wir mit dem Projekt erzielen, auch dafür nutzen, Familien und Kindern zu helfen, die im Alltag vor ganz besonderen Herausforderungen stehen.“
Neue Website für das Radzipfel-Projekt
Pünktlich zum Tourstart ist auch die neue Projekt-Homepage online gegangen. Unter www.radzipfel.de können Interessierte die Tour verfolgen, sich über die Hintergründe des Projekts informieren und auf die bisherigen Reisen zurückblicken.
Während der Fahrt werden auch auf den Social-Media-Kanälen von „Radzipfel“ regelmäßig Berichte, Fotos und Informationen zu den einzelnen Etappen veröffentlicht. So können Familien, Freunde und Interessierte aus der Heimatregion die Reise von Reichshof bis in die Allgäuer Alpen begleiten. Auf der Website finden sich außerdem Informationen zur Spendenaktion und zu den Möglichkeiten, das Projekt zu unterstützen.
Rund 700 Kilometer in acht Etappen
Die Strecke führt Pethe und Klees in acht Etappen über Hachenburg, Wiesbaden, Heidelberg, Stuttgart, Ulm, Kempten und Oberstdorf bis zum Haldenwanger Eck.
Die Etappen im Überblick
7. August 2026: Reichshof-Wehnrath – Hachenburg
8. August 2026: Hachenburg – Wiesbaden
9. August 2026: Wiesbaden – Heidelberg
10. August 2026: Heidelberg – Stuttgart
11. August 2026: Stuttgart – Ulm
12. August 2026: Ulm – Kempten
13. August 2026: Kempten – Oberstdorf
14. August 2026: Oberstdorf – Haldenwanger Eck
Insgesamt werden die beiden Radfahrer auf ihrer Reise rund 700 Kilometer zurücklegen. Neben der sportlichen Herausforderung erwarten sie zahlreiche Höhenmeter sowie die anspruchsvolle Schlussetappe zum südlichsten Punkt Deutschlands.

Nach Sylt und Görlitz folgt nun der Süden
Die Tour ist Teil eines langfristigen Projekts. Christopher Pethe und Bastian Klees haben sich zum Ziel gesetzt, alle vier Orte des Deutschen Zipfelbundes ausschließlich mit dem Fahrrad zu erreichen.
Den nördlichsten Punkt Deutschlands auf Sylt haben sie bereits mit dem Rad besucht. Im vergangenen Jahr führte ihre Tour von Wiehl bis zum östlichsten Punkt Deutschlands nach Görlitz.
Damals wurden die beiden Radfahrer von Wiehls Bürgermeister Ulrich Stücker am Rathaus offiziell verabschiedet.
Nach dem Norden und dem Osten soll nun auch der südlichste Punkt Deutschlands erreicht werden. Anschließend fehlt Pethe und Klees nur noch die Tour zum westlichsten Punkt, um ihr ambitioniertes Vorhaben zu vollenden.
Botschafter für Wiehl und das Oberbergische Land
Für die beiden Radfahrer stehen nicht nur Kilometer, Etappen und sportliche Leistungen im Mittelpunkt. Ebenso wichtig sind ihnen die Begegnungen mit Menschen entlang der Strecke und die Möglichkeit, ihre Heimatregion zu repräsentieren.
„Wir möchten unterwegs zeigen, woher wir kommen, und das Oberbergische Land, die Stadt Wiehl sowie den BSV Bielstein über die Grenzen Nordrhein-Westfalens hinaus bekannt machen“, erklärte Pethe. „Gerade das ehrenamtliche Engagement, der Jugend- und Inklusionssport, die Unterstützung durch regionale Partner und der Einsatz für einen sozialen Zweck gehören für uns fest zu diesem Projekt.“

