Heimspiel des Jazzduos Aschenbrenner/Trost

Viel Latin und Swing präsentierte das Jazzduo Aschenbrenner/Trost am Donnerstagabend im Burghaus Bielstein einen Monat vor den Wiehler Jazztagen. Die beiden Bielsteiner wohnen nicht weit vom Burghaus Bielstein entfernt, wo sie wieder einmal vor vollem Saal die Gäste begeisterten. 2010 eröffneten Stephan Aschenbrenner und Oliver Trost bereits mit musikalischen Freunden das Burghaus-Herbstprogramm. Und auch diesmal traten sie wieder als „Aschenbrenner, Trost & Friends“ auf.


Aschenbrenner, Trost & Friends – Foto: Christian Melzer

Doch zunächst spielten sie als Duo das exzellente „Jardin Tropical“ von Oliver Trost, das erst fast spirituell wirkte und dann in Latein-amerikanische Rhythmen überging. Erweitert um, wie Aschenbrenner es formulierte: „einen der besten Latin-Drummer des Universums“ präsentierten sie im Trio „Samba For Caravan“ von Paquito D‘ Rivera. Peter Even glänzte dabei auf dem perkussiven Musikinstrument Cajon und hatte ebenso viel Spaß an der Musik, wie die das Duo. Diese Spielfreude zog sich durch den ganzen Abend.

Zu Stanley Clarkes „Quiet Afternoon“ kamen Posaunist Bernt Laukamp und Bassist Rolf Fahlenbock hinzu. Und nicht nur bei diesem Stück hatte jeder Musiker Raum für eigene Soloparts. Die musikalische Übereinstimmung der Bielsteiner Nachbarn Aschenbrenner/Trost mit ihren „Friends“ war durch das ganze Konzert zu erspüren. Kreativ wurden Swing, Latin, Blues und Pop in eigenem Gewand arrangiert und interpretiert. Und auch der Gesangspart fehlte nicht. Als „Very Special Guest“ stand auf der Ankündigung Beverly Daley, die jedoch krankheitsbedingt absagen musste. Eine Woche vor dem Konzert hatte das Duo bei Sängerin Karin Brzezinski angefragt, ob sie eventuell einspringen könnte. Die Sängerin der Odenspieler Swing Company übernahm am Donnerstagabend den Gesangspart in brillanter Weise und kam zu „The Lady Is A Tramp“ auf die Bühne. Und das auch noch zunächst a-capella – kein einfacher Einstieg, bei dem sie viel Sympathiepunkte sammelte.

Video: Christian Melzer

Offensichtlich noch ein Freund mischte sich ins Konzert: Antonios Carlos Jobim. Von dem brasilianischen Sänger, Pianisten, Gitarristen und Komponisten (1927-1994) zogen sich mannigfache Stücke durch das Programm. Ob „No More Blues“ oder „Corcovado“ und natürlich das „So danço Samba“. Ein ganz besonderes Feeling erzeugten die fünf Musiker und ihre Sängerin an diesem Abend mit der abwechslungsreichen Musikauswahl. Saxophonist Stephan Aschenbrenner führte durch das Programm und als Österreicher empfahl er natürlich den Gästen für die Pause den Blauen Zweigelt. Selbst die Übersetzung von Bernd Pauls „Vou Deitar E Rolar Coda“ war ein leichtes für ihn. Das bedeute „Der Dieter holt mit dem Roller eine Cola“, verriet er schmunzelnd.

Das Saxophon-Gitarren-Duo Stephan Aschenbrenner und Oliver Trost gehört zu den gefragtesten Formationen der Region und erspielte sich in den vergangenen Jahren eine stets wachsende Fangemeinde. Einzeln und gemeinsam traten sie bereits mehrfach bei den Wiehler Jazztagen auf und nun auch zum zweiten Mal in der „Bielsteiner Burg“. Das dialogfreudige Duo lässt für spontane Improvisationen viel Raum – ob zu zweit oder mit weiteren Musikern. In Bielstein funktionierte das wieder einmal perfekt. So beispielsweise bei „Bernie’s tune“ von Bernie Miller im Oberbergischen Tempo, beim Zusammenspiel von Posaune und Saxophon (Laukamp und Aschenbrenner). Selbst die Übersetzung von Baden Powells „Vou Deitar E Rolar Coda“ war ein leichtes für ihn. Das bedeute „Der Dieter holt mit dem Roller eine Cola“, verriet er schmunzelnd.

Vera Marzinski

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Ensemble Chapelloise im Bielsteiner Haus

Eine Woche vor dem kalendarischen Beginn versuchte das Ensemble Chapelloise bei ihrem Konzert im verschneiten, winterlichen Bielstein dem Frühling auf die Sprünge zu helfen. Auf ihren historischen Musikinstrumenten spielten sie in der Galerie „KUNST und Buch 4bis7“ Frühlingslieder welche in der Mehrzahl von „August Heinrich Hoffmann von Fallersleben“ (1798 – 1874), dem Dichter der Nationalhymne, stammten.


Foto: (c)Wolfgang Weiss

Ob „Winter ade!“, „Im Märzen der Bauer“, über „Komm, lieber Mai, und mache…“ bis hin zum „Ich geh‘ durch einen grasgrünen Wald“, das altersmäßig bunt gemischte Publikum sang kräftig mit. „Man soll nicht meinen“, so ein leicht ergrauter Herr aus dem Publikum, „wieviel Interesse an Volksliedern besteht“. Für die Anwesenden, die nicht so textsicher waren, wurden zu Beginn der Veranstaltung Textblätter verteilt. Als (fast) zum Schluß Eckhard Pfiffer auf einer Pfeife welche aus einem Kuhhorn hergestellt wurde, „Kuckuck, Kuckuck ruft’s aus dem Wald“ anstimmte, kamen die Musiker und die Musikerin um mehrere Zugaben nicht herum.

Jedoch nicht nur deutsches Liedgut wurde von den Spielleuten vorgetragen, zwischendurch fand eine Exkursion zu Tänzen aus der Bretagne statt.

Auch informierten die Musiker über die von ihnen gespielten Instrumente. So erklärte unter anderem Andrea Altemühle das das von ihr gespielte „Portativ“ (eine kleine, tragbare Pfeifenorgel) in der heutigen Zeit viel von Orgelbauern als Gesellenstück hergestellt wird. Eckhard Pfiffer erklärte die Schwierigkeiten aus Hörnern spielbare Flöten herzustellen. Ein Loch an der falschen Stelle macht unter Umständen die ganze Arbeit zunichte. Hendrik Ardner, welcher eine Vielzahl von Instrumenten an diesem Abend spielte, hatte zu jeder Drehleier, zu jedem Dudelsack etwas zu sagen.

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Anrührende Balladen mit Donovan Aston

So viele wunderbare Balladen hat Sir Elton John geschrieben – Donovan Aston präsentierte am Donnerstagabend im Burghaus Bielstein einige davon. Donovan Aston hat viele Übereinstimmungen mit dem Popsänger. Beide sind Engländer, Sänger, Klavierspieler und Fußballfans.


Donovan Aston – Foto: Christian Melzer

Mit „Your Song“ startete der Abend. Eins der ersten Lieder des britischen Sänger, Komponist und Pianisten Elton John aus 1970. Seine größten Erfolge feierte Elton John in den Siebzigern. 1971 war er der erste Künstler seit den Beatles, der mit vier Anrührende Balladen mit Donovan Astonn gleichzeitig in den amerikanischen Top Ten vertreten war. Donovan Aston erzählte dem Bielsteiner Publikum, dass es sich für Elton John in England schwierig gestaltete, einen Nummer Eins Hit zu landen. 1990 gelang es ihm mit „Sacrifice“ – das durfte natürlich nicht im Programm in Bielstein mit Hits aus vier Jahrzehnten von einem der größten Künstler aller Zeiten fehlen. Die Liste der vielen bekannten Stücke ist endlos lang. Viele davon hat Donovan Aston – als LP, CD und auf DVD und alle Jubiläumsausgaben. „Kein Wunder das Elton John so viel Geld hat“, sagt er schmunzelnd. Zwischen den einzelnen Stücken gab er immer wieder Hintergrundinformationen zur Entstehungsgeschichte der Songs.

Bei dem Stück „Still Standing“ legte Donovan Aston ordentlich Tempo zu. Begeistert sangen die Zuschauer den Refrain „Yeah,Yeah,Yeah“ mit und bei „Crocodile Rock“ klatschten sie eifrig im Takt. Auch wer kein eingefleischter Elton-John-Fan ist, kam sicher auf seine Kosten und kannte viele der Lieder. Das Lied, was zur meistverkauften Single aller Zeiten nach dem Tod von Lady Di wurde, sang Donovan Aston in der Version aus 1974. Als Engländer könne er dieses Lied nicht ohne Tränen in der geänderten Veröffentlichung aus 1997 vortragen. Aber auch die Erstversion war sehr anrührend. Ebenso wie das „Sorry Seems To Be The Hardest Word“ oder „Can You Feel The Love Tonight“, ein Lied aus dem Disney-Zeichentrickfilm „Der König der Löwen“ von 1994. Elton John komponierte die Musik dazu. Eine Zeitlang habe Elton John viele Bluesmusiker begleitet, wie Petty Labelle, wusste Aston. Aus dieser Zeit stammt auch „I Guess That’s Why They Call It the Blues“.

Donovan Aston stammt aus Norton Canes Staffordshire / England. Klavier spielte er schon mit sechs Jahren und studierte später „Classical Piano & Music Theory“ an der „The Royal School of Music“ in Birmingham / England. „Elton John ist einer meiner Helden“, erzählt Aston. „Aber es gibt noch so viele Lieder von anderen Künstlern, die ich gerne am Piano spiele.“ So heißt auch ein weiteres Programm von ihm „The Piano Man“ und in seiner Zugabe gab er einen Vorgeschmack mit „Let it be“ oder „Music was my first love“.

Vera Marzinski

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Klassik vom Feinsten im Burghaus Bielstein

Drei im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnete junge Musiker – das Trio Schrage/Müseler/Birringer – spielten am Freitagabend im Burghaus Bielstein überwiegend moderne Kompositionen von Poulenc, Messiaen und Françaix. Da öffneten sich ganz besondere Klangwelten.


Das Trio – v.l.: Peter Müseler, Esther Birringer, Maria Schrage – hatte weniger bekannte, aber sehr beeindruckende Stücke im Repertoire. Foto: Vera Marzinski

Mit Oboe, Horn und Klavier schafften es Maria Schrage (*1988), Peter Müseler (*1988) und Esther Birringer (* 1983) beim Deutschen Musikwettbewerb für junge professionelle Musiker in die Bundesauswahl „Konzerte Junger Künstler“ des Deutschen Musikrates. Im Rahmen der 56. „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler (BAKJK)“ zählt das Trio zu den Preisträgern und Stipendiaten, die in der Konzertsaison 2012/2013 auf Deutschlandtournee gehen. Als eine der effizientesten Maßnahmen für den professionellen musikalischen Nachwuchs bringt dies junge Musikerinnen und Musiker, Konzertveranstalter und ein breites Publikum zusammen und großartige Konzerte werden möglich.

Wer vom „Trio Schrage/Müseler/Birringer“ Bach oder Strauß erwartetet hatte, musste schon beim ersten Stück feststellen: das Konzert wird ganz anders! Keine üblichen „klassischen“ Klassiker sondern brillant vorgetragene Stücke von Komponisten, die ganz ausgefeilte, impressionistisch anmutende Musik komponierten. So die Sonate für Oboe und Klavier von Francis Poulenc. Die Intention des französischen Komponisten Poulenc (1899-1963) erläuterte Maria Schrage vor dem Stück, um die Nachvollziehbarkeit etwas zu erleichtern. Die Sonate widmete Poulenc dem berühmten Komponisten Sergei Prokofjew und zudem erzählt er mit dieser Musik über sein Leben. Da sind fröhliche Parts zu hören aber auch eher melancholische Stimmungen. Diese insbesondere im dritten Teil, dem „Déploration. Très calme“, der übersetzt „Klage“ bedeutet. Und nicht nur die Erklärungen der Oboistin waren hilfreich – sie ging im Spiel richtiggehend in die Stimmungen hinein und man spürte die intensive Auseinandersetzung der Musikerin mit der Sonate.

Sehr avantgardistisch wirkte das von Peter Müseler auf dem Horn vorgetragene „Nr. 6 – appel instertellaire“ aus „Des Canyons aux Etolles“ von Olliver Messiaen (1908-1992). Messiaen schuf die bizarrsten Meisterwerke der zeitgenössischen Musik. Gerade dieses Stück ist eine Herausforderung für einen Hornisten. Mit einem schrillen Ruf eröffnet er das Stück und muss dann schwach-klingende Schwingungen mit halbgeschlossenen Ventilen erzeugen. Es wird harmonisch-lyrisch, Vogelrufe erschallen und am Ende verklingt die Musik in der Stille wieder mit den schwachen Schwingungen. Der stets Neuem gegenüber aufgeschlossene und experimentierfreudige Olivier Messiaen hat hier Besonderes geschaffen und Müseler setzte dies perfekt um.

Auch im Trio glänzten die drei jungen Musiker. Ob bei Carl Reineckes (1824-1910) „Trio a-moll op. 188“ oder bei der „Serenade f-Moll op. 73“ von Robert Kahn (1865-1951). Die Serenade f-Moll ist voller romantischer Gefühle mit bunt modulierenden, klangvollen Überleitungen, aber auch verhaltenen, eher innigen Momenten. Immer stellten die Drei die Atmosphäre und die Stimmung musikalisch hervorragend dar.

Maria Schrage ist seit 2005 Stipendiatin von Yehudi Menuhin Live Music Now und wurde im Jahr 2009/10 durch das Gerd Bucerius-Förderstipendium der ZEIT-Stiftung in der Deutschen Stiftung Musikleben gefördert. Bereits im Jahr 2000 war sie auf Konzertreise auf Einladung der Spivakov-Stiftung in die USA, nach Kanada und Frankreich. Orchesterkonzerte führten den Hornisten Peter Müseler bereits durch ganz Europa sowie nach Japan, China und Russland. Der Kammermusik widmet er sich unter anderem im Bläserquintett „Quintenance“. Esther Birringer spielte mit Orchestern wie dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken. Neben ihrer solistischen Tätigkeit widmet sich Esther Birringer intensiv der Kammermusik im Duo mit ihrer Schwester Lea (Violine). Alle drei des „Trio Schrage/Müseler/Birringer“ sind im wahrsten Sinne ausgezeichnete Musiker – davon konnten sich auch die Gäste in Bielstein überzeugen.

Vera Marzinski

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Hoëckers Entdeckungen „Am schönsten Arsch der Welt“

Der Kulturkreis Wiehl und die Buchhandlung Hansen&Kröger präsentierten zum Auftakt der Frühjahr-Lesungsreihe keinen Krimi sondern eine Reiseerzählung von und mit Comedian Bernhard Hoëcker. Ende 2011 war er „Am schönsten Arsch der Welt“ – Neuseeland. Weshalb er dort war und was er erlebte hat Hoëcker niedergeschrieben. Gemeinsam mit Co-Autor Tobias Zimmermann erzählte Hoëcker am Dienstagabend im Burghaus Bielstein von seiner zehntägigen Tour.


Bernhard Hoëcker – Foto: Christian Melzer

„Nein, es geht nicht um Jennifer Lopez“ klärte Hoëcker die Gäste auf, auch wenn sein Buch „Am schönsten Arsch der Welt“ heiße – und schon hatte er alle Lacher auf seiner Seite. Der deutscher Schauspieler, Komiker und Moderator – bekannt vor allem durch die Parodiesendung „Switch“ (ProSieben) sowie als ständiges Mitglied des Rateteams bei „Genial daneben“ – sollte für Neuseeland werben. Dazu war eine Internet-Werbekampagne geplant, bei der die Besucher der Website erst Vorschläge über Ziele und Aufgaben machen konnten, die er dann in zehn Tagen vor Ort umsetzen durfte.

Es kamen 8.000 Vorschläge, doch nicht alle waren technisch, moralisch oder aufgrund der zeitlichen Begrenzung machbar. So wurde eine Vorauswahl getroffen von jeweils drei Aktionen an einem Tag, aus denen die User online eine auswählen konnten. Alles sollte jeweils an einem Tag zu schaffen sein. Beispielsweise nahm Hoëcker ein Bad im blubbernden Schlammgeysir von „Hell’s Gate“. Eindrucksvolle Bilder zeigte er in Bielstein dazu. Als Astronaut verkleidet hüpfte er durch die Landschaft und in dem Land, wo „Herr der Ringe“ gedreht wurde, musste eine Aufgabe natürlich etwas mit Hobbits zu tun haben. Auch von seinem Tagesjob als Hilfspostbote, der für die Halbinseln an der Malborough Sounds Briefe per Post-Boot verteilte berichtete er. Aufs Wasser ging es auch mit dem Kajak. Dabei amüsierte sich Hoëcker selbst köstlich über die gestreiften Leggings, die er dabei tragen musste.

Die beiden Buchautoren Hoëcker und Zimmermann hatten sichtlich viel Spaß bei ihrer Lesung. Teilweise stellten sie fest, das ihr Manuskript für den Vortrag überarbeitet werden müsste – was auch per durchstreichen und ergänzen zwischendurch immer wieder mal erfolgte. Oder sie diskutierten darüber, wie eine Stelle betont werden musste. Tobias Zimmermann kam auch nicht immer dazu seinen Part zu lesen, weil Hoëcker da mal einfach weiterlas. Aber sie hatten viel Spaß – und das Publikum umso mehr.

Ein Internet-User hatte sich für Hoëcker die Aufgabe ausgedacht: „Schlag im Fjordland-Nationalpark dein Zelt auf und erzähl am Lagerfeuer mitten in der Wildnis eine Gruselgeschichte“. Bei dieser Tagestour muss er feststellen: „Wir sind die perfekte Sushi-Bar für Mücken, immer kommt was neues Leckeres vorbei!“ Fast wie eine Gruselgeschichte schilderte er einen Mückenstich. Etwas gruselig auch der Nazgul, den er als verkleideter Hobbit im neuseeländischen Wald traf. Diesen Internetfilm zum Neuseeland-Trip – für die Werbekampagne wurde alles filmisch festgehalten – klickten die meisten User an und die Bielsteiner Gäste durften ihn zum Schluss der Lesung sehen.

Wie im Buch erzählte Hoëcker von den Aufgaben und Besonderheiten und der studierte Musikethnologe, Besserwisser, Nicht-Neuseelandbesucher und Fernlandforscher Tobias Zimmermann fügte Wissenswertes hinzu. Dabei habe ein Großteil der Reise darin bestanden, Spaß zu haben, betonte Hoëcker. Spaß hatte er auch bei der Lesung. Hoëckers Fazit zur Reise: „Irgendwann komme ich wieder, mit Zeit, Muße und einem besseren Mückenspray“.

Vera Marzinski

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