Spatenstich für den Kunstrasenbau am Bielsteiner Sportgelände

Am Montag, den 5. Mai 2014, fand der Spatenstich für den Kunstrasenbau am Bielsteiner Sportgelände statt. Der BSV Bielstein konnte zahlreiche Politiker, Verwaltungsmitarbeiter, Sponsoren und den Bürgermeister Werner Becker-Blonigen zu diesem freudigen Ereignis begrüßen.


Foto: Christian Melzer

Der Sportplatzumbau wird von dem Dieringhausener Generalunternehmer Klaus Hombach und dem Subunternehmer Polythan Sportstättenbau durchgeführt. Die offizielle Platzeinweihung wird am 16. August mit einem Spiel gegen die Traditionsmannschaft des 1 FC Köln stattfinden.

Der Projektleiter Eckardt Klees und der 1. Vorsitzende des BSV Bielstein Christof Fries betonten in ihren Ansprachen nochmals das große Engagement der Vereinsmitglieder, die mit vielen Ideen dieses Projekt unterstützt haben. Von Haussammlungen, über Partys und Sponsorenläufe fiel dem BSV immer wieder etwas ein.

Auch von der heimischen Wirtschaft wurde der BSV tatkräftig mit Spenden unterstützt. Klees hob dabei die Schmiedetechnik GmbH von Dieter Faulenbach und die Sparkasse der Homburgischen Gemeinde hervor. Das Geldinstitut hatte zum heutigen, feierlichen Spatenstich noch einmal einen Scheck über 15.000 € dabei. Weiterhin auch das Engagement von Metzgermeister Herbert Müller und vom Pizza Service Bielstein die eine eigene BSV Wurst und eine BSV Pizza kreiert haben und einen Teilerlös gespendet haben. Christof Fries bedankte sich im Namen des BSV bei allen Klein- und Großspendern für ihr tolles Engagement.

Insgesamt sammelte der Verein in den vergangenen Jahren 170.000 €. Zusammen mit den vom Stadtrat genehmigten 150.000 € kann der Umbau zum Kunstrasen nunmehr mit einer Gesamtfinanzierungssumme von 320.000 € stattfinden.

Der Kunstrasenplatz ist für den Verein und den Ort wichtig, da man den Kindern und Jugendlichen eine zeitgemäße Sportstätte bieten möchte und den Wettbewerbsnachteil gegenüber den umliegenden Vereinen ausmerzen will, so Pressesprecher Thomas Rothe.

Der gesamte Vorstand bedankt sich auch nochmal ausdrücklich bei Bürgermeister Becker-Blonigen, den Verwaltungsmitarbeitern der Stadt Wiehl und den Fraktionsvorsitzenden des Stadtrates, sowie den Mitgliedern des Sportausschusses für ihr Engagement in der Sache und das Wohlwollen bei der Umsetzung diese großen Projekts.

Einen großen Dank richtet Christof Fries auch nochmal an Karl Kind, den Sohn des 2000 verstorbenen zukünftigen Namensgeber Dr. Karl Kind. Die Fußballer des BSV Viktoria Bielstein freuen sich auf die Tore Jagd in der Dr. Kind Arena ab August 2014. Dr. Karl Kind war bis 1986 Geschäftsführer des heimischen Edelstahlwerks Kind & Co. und er war Mitglied im BSV und ein großer Gönner des Vereins.

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ForumXXelle: Flötenmusik und Literatur in der Burg

Auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten der Städte Wiehl und Gummersbach, gastiert die Flötistin Anne Horstmann im Rahmen der Veranstaltungsreihe ForumXXelle am 14. Mai um 20:00 Uhr in der Burg Bielstein.

„La Donna é mobile – o wie so trügerisch sind Weiberherzen“ singt der Herzog von Mantua in der Verdi-Oper Rigoletto.

Das heiter-ironische Programm der Flötistin Anne Horstmann präsentiert Fehleinschätzungen, Trugschlüsse und Missverständnisse aus Werken bekannter LiteratInnen (ua. Margret Adwood,Patricia Highsmith, Martin Suter.)

Umrahmt wird die Lesung mit beschwingten Melodien von Oper bis Jazz. Ergänzt durch flötistische Kabinettstückchen, wie dem Duell zwischen Piccoloflöte und einem Wecker.

Sessionsstart in die Karnevalssession 2014/15 mit den Driem Beus

Am Dienstag, 11. November 2014, 20:11 Uhr findet im Burghaus Bielstein der Sessionsstart in die Karnevalssession 2014/15 mit den Driem Beus statt.

Driem Beus Nachdem die bekannte oberbergische Rock’n’Oldie Band DIE DRIEM BEUS seit 2010 die Weiberfastnachts-Party in der NRW Landesvertretung in Berlin mit 1500 Jecken zum Schunkeln bringt, ist es an der Zeit, diese Gute-Laune-Welle ins Oberbergische zu bringen.

Seit Jahrzehnten rocken die DRIEM BEUS erfolgreich die Oldie-Fans der Region. Dass es der Truppe auch bestens gelingt die Jecken von der karnevalistischen Bühne aus zum Toben zu bringen, soll nicht länger nur den Fans in der Hauptstadt vorbehalten bleiben.

Mit einem furiosen Start in die kommende Karnevalssession werden die DRIEM BEUS erstmals am 11.11.2014 die Burg in Bielstein erobern. Mit Bernd Fuhrich als „nem echte kölsche Jung“ am Mikrofon und jeder Menge Karnevalshits im Gepäck treten die DRIEM BEUS um Michael Bielecke, Udo Lesemann und Wilfried „Holli“ Holberg den Beweis an, dass Stimmungsmusik „handjemacht in Oberberg“ zurecht den Sprung auf die Bühne von Berlins größter Fastelovendsparty geschafft hat.

Bitte beachten Sie die Einbahnstraßenregelung.

Vorverkauf: Wiehl Ticket, Bahnhofstraße 1, 51674 Wiehl, Tel.: (0 22 62) 99-285, Fax: (0 22 62) 99-185, www.kulturkreis-wiehl.de.

Mauerwerk, Showlicht und City-Lights bei „VIP VIP Hurra!“

Er ist ein Entertainer par-excellence. Comedian, Parodist, Sänger, Musiker – grandios am Saxophon und auch mit der Nasen-Blockflöte – und Showmaster, einfach die absolute Rampensau.


Foto: Vera Marzinski

Die Burghausbühne verwandelt Jörg Knör gleich zwei Mal vor ausverkauftem Haus in ein TV-Studio mit typischer „Late-Night“-Kulisse und parodiert, lästert und belustigt stundenlang. Bei ihm bekommt jeder sein Fett weg und gerne lässt er dann auch mal eine Stimme aus seinem großen Parodisten-Repertoire für sich ablästern. So wie Desirée Nick über das „Dschungelcamp“. Aber auch das Publikum hatte Knör im Visier. Willi aus „Ober“-Wiehl oder Isolde aus dem Ort mit den zwei „ü“ (Brüchermühle). Reimund musste ebenso dran glauben, aber den zeichnete er mal fluggs in Dalli-Dalli-Oskar-Manier auf seinem Flip-Chart und gab ihm das hervorragende Produkt auf Papier als Souvenir mit.

Das aktuelle Programm des Bambi-Preisträgers ist ein spannender Ausflug in die Welt der Stars, die gerade Schlagzeilen machen. Ob Boris Becker, der seiner Lili mal London und den Ort der „Kammerspiele“ zeigte. Unsere „Mutti“ – mit ihrer Macht-Raute, die die Einflugschneise zum Lady-Shave anzeige – kommentierte „selbst“ ihren Sturz beim Langlauf. Wenn man die Augen schloss, hatte man den Eindruck, sie stehe dort vorne auf der Bühne. Aber das schaffte Knör bei so ziemlich jedem seiner Parodien. Herausragend und allseits bekannt natürlich „seine“ Inge Meisel. Den Shopping-Queen-Moderator Kretschmer oder Hoeneß mit seinem neuen Domizil hatte er ebenso dabei wie Nuschel-Kommissar Til Schweiger. Ein Fragebogen, den er von einer Redaktion erhalten habe, wie er sagte, zog sich wie ein Faden durch den Abend. Da erfuhren die Gäste nicht nur etwas über seine Macken sondern auch, was die Stars zu ihren parodieren sagen. Er ahmt jeden A- bis C-Promi zum Verwechseln genau nach. Alle Größen der deutschen Promi-Landschaft und solche, die es gerne wären. Selbst die Päpste parodierte er und sorgte ständig für viele Lachsalven im Publikum. Er lässt alle unmittelbar dabei sein, wenn Schröder Putin in der „Pussy-Riot-Bar“ trifft und singt: „Ohne Krim geht der Putin nie ins Bett“. Oder Bischof Tebartz-van Elst die Vorteile des Lebens ohne Frau preist, denn dann könne man viel Geld auf die Seite legen. Wunderbar auch Helge Schneiders „Fatzebook“ oder Karl Lagerfelds Kommentar zu seinem 80. Geburtstag.

Das Zeichnen ist eine seiner großen Leidenschaften. Knör gestaltet seine Show-Plakate selbst, zeichnet Karikaturen oder Gemälde. Mit 15 Jahren trat er als jüngster Kandidat in Rudi Carrells Show „Am laufenden Band“ auf – in Bielstein zeigte er ein Bild mit dem großen Showmaster, seiner Mutter und Knör als Teenie. Ein paar Jahre später stellte er in der Nachwuchssendung „Talentschuppen“ sein parodistisches Können unter Beweis, gehörte zu dem Team „7 Tage, 7 Köpfe“ und lieh Wum und Wendelin ihre Stimmen. Selbst bei RTLs „Supertalent“ trat er auf, aber nicht mit seinem üblichen Bühnenprogramm. Er holte dort eine Blockflöte hervor und erklärte: „Ich bin Botschafter für dieses Instrument, das sonst nur unter dem Weihnachtsbaum gespielt wird.“ Im Bielsteiner Burghaus bekamen die Gäste ein kleines Titanic-Vorspiel auf der Blockflöte – mit der Nase geblasen. Grandios seine kurze, musikalische Einlage auf dem Saxophon. Er ist eben ein Allrounder. Und wenn er irgendwo auftritt, dann kennt er sich dort aus. So wusste er doch, dass in der Wiehler Tropfsteinhöhle geheiratet werden kann und nach der Hochzeit gibt es dort einen guten Tropfen – „man muss nur lange genug stehen bleiben!“. Viel Ausdauer benötigten auch die Gäste, was ihnen keineswegs schwer viel, bei dem bunten Programm mit vielen Stars und Spitzfindigkeiten von Jörg Knör.

Vera Marzinski

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