Ein fast ruhiger Start der Tribute-Abende im Burghaus

Die Coverband „Still Collins“ kam mit ihrem Programm „Ballads & Lovesongs“ in das ausverkaufte Burghaus Bielstein und eröffnete die vier Tribute-Abende des Kulturkreises Wiehl. Und sie zeigten, wie man es schaffen kann, mit fast ausschließlich ruhigen Songs einen Saal dennoch zum Kochen zu bringen.

Seit 28 Jahren begeistert „Still Collins“ das Publikum mit „The Very Best of Phil Collins & Genesis“. Foto: Vera Marzinski

Aus einem großen Fundus an Songs können „Still Collins“ schöpfen, hat doch Phil Collins einen Hit nach dem anderen produziert. Sowohl mit Genesis als auch Solo. So ging es langsam los mit „In the Air Tonight“, ein Lied des Popsängers Phil Collins, das als Single und auf seinem Album Face Value aus dem Jahr 1981 erschien. Von Pop-Genie Phil Collins stammte „A groovy kind of love“ nicht, doch aus dem Song, der ursprünglich aus dem Jahr 1965 stammte, machte er noch einmal einen Welthit – denn Collins Version aus dem Soundtrack zum Kinofilm „Buster“ wurde zum Nummer-Eins-Hit. So einiges zu den Stücken erfuhren das Publikum, denn „Still Collins“- Sänger Sven Komp fungierte auch als Moderator und er seine Mitmusiker Katja Symmanek (Backing Vocals), Uli Opfergelt (Gitarre), Wolfgang Braun (Keyboards), Christoph Wüllener (Keyboards), Markus Hartmann (Bass) und Ulf Stricker (Schlagzeug) hatten sichtlich jede Menge Spaß auf der Bühne.

Schon mit Mitte 20 sagten immer mehr Leute: „Mensch, du klingst genau wie Phil Collins, lass uns da was draus machen“ zu Sven Komp – und so entstand „Still Collins“. Foto: Vera Marzinski

Besonderes Merkmal von „Still Collins“ ist Sänger Sven Komp, dessen unglaubliche Stimmähnlichkeit mit Phil Collins begeistert nicht nur eingefleischte Fans des Originals. Das „entdeckten“ im Sommer 1995 Keyboarder Christoph Wüllner und Schlagzeuger Martin Littfinski und stellten eine Band zusammen, die im Herbst mit den ersten Proben begann. Zum Jahresende 2021 verließ Gründungsmitglied und Schlagzeuger Martin Littfinski aus persönlichen Gründen die Band – sein Nachfolger ist Ulf Stricker. Nicht erst bei „Don’t give up“ – das Peter Gabriel 1986 mit Kate Bush sang – zeigte Katja Symannek ihre Stimmgewalt im Burghaus Bielstein. Seit 2015 übernahm Katja Symannek die Stelle der hauptamtlichen Sängerin. Sie kam bereits 2013 in die Band und hatte zuvor viele Jahre professionell als Sängerin für unterschiedliche TV- und Live-Produktionen gearbeitet.

Ein toller Tribute-Abend für die Gäste. Die schönsten Songs des charismatischen Engländers und der Supergruppe Genesis spielte „Still Collins“ an diesem Abend im Burghaus. Im Rahmen der meisten anderen Still Collins-Konzerte kämen die leider regelmäßig zu kurz, so Sänger Sven Komp. Daher bot die Band zur Abwechslung einmal das stille Collins-Programm mit allen Balladen-Highlights der letzten 50 Jahre von „Carpet Crawlers“ bis „Hold on my heart“. Natürlich fehlten „Solsbury Hill“ und „In the air tonight“ nicht. Und da sie nicht nur Stücke von Phil Collins, sondern auch weiterer Genesis-Musiker wie Peter Gabriel im Programm haben, spielten sie auch „Over my shoulder“, dass Genesis-Bassist und –Gittarist Mike Rutherford mit Paul Carrack für „Michael and the Mechanics“ geschrieben hatte. Auch ein eigenes Stück baute „Still Collins“ in die Zugabe ein. Ihr „Hollerbeck“ war natürlich ganz im Collins-Stil. Und irgendwann hieß es dann „Take me home“ – für die Band und die Gäste im Burghaus.

Vera Marzinski

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Fotos: Vera Marzinski

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